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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3256</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-05T16:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: /* Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_57._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_59._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse_des_Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_57._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; ]] [[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_59._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde.&#039;&#039;&#039; NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: &#039;&#039;&#039;Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen, die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen diese weisheitsvolle Form einzuprägen,&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und &#039;&#039;&#039;das ist alles andere als reine Zufallsprozesse&#039;&#039;&#039;, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern &#039;&#039;&#039;es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess&#039;&#039;&#039;, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So läuft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: &#039;&#039;&#039;Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu?&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber &#039;&#039;&#039;alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran.&#039;&#039;&#039; Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  &#039;&#039;&#039;unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen&#039;&#039;&#039;. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen&#039;&#039;&#039;. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: Jeder Mensch hat seinen Stern. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere&#039;&#039;&#039;. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: &#039;&#039;&#039;Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmarschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. &#039;&#039;&#039;Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. &#039;&#039;&#039;So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen.&#039;&#039;&#039; Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer &#039;&#039;&#039;ICH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt&#039;&#039;&#039;. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: &#039;&#039;&#039;mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass wir eigentlich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, &#039;&#039;&#039;wachen Bewusstsein in jenes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei&#039;&#039;&#039;  in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein!&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. &#039;&#039;&#039;Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. &#039;&#039;&#039;Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten.&#039;&#039;&#039; Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fängt es an, dieser Prozess, &#039;&#039;&#039;aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten&#039;&#039;&#039;, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. &#039;&#039;&#039;Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – &#039;&#039;&#039;den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht.&#039;&#039;&#039; Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der &#039;&#039;&#039;Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. &#039;&#039;&#039;Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, &#039;&#039;&#039;wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen.&#039;&#039;&#039; Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirklich freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. &#039;&#039;&#039;Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist.&#039;&#039;&#039; Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu? Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. &#039;&#039;&#039;Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. &#039;&#039;&#039;Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen&#039;&#039;&#039;, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, dieser Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. &#039;&#039;&#039;Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH,&#039;&#039;&#039; die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. &#039;&#039;&#039;Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was äußerlich von ihnen erscheint&#039;&#039;&#039;.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., &#039;&#039;&#039;die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. &#039;&#039;&#039;Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim,&#039;&#039;&#039; und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber &#039;&#039;&#039;es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim.&#039;&#039;&#039; Nur dass sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt.&#039;&#039;&#039; Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Trennung bedeutet aber,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. &#039;&#039;&#039;Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem Sich-immer-wieder-Schaffen&#039;&#039;&#039;, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind.&#039;&#039;&#039; Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also &#039;&#039;&#039;diese Funken&#039;&#039;&#039; – sagen wir einmal - &#039;&#039;&#039;regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, &#039;&#039;&#039;die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen&#039;&#039;&#039;. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, &#039;&#039;&#039;dieses Entzünden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt.&#039;&#039;&#039; Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber &#039;&#039;&#039;in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist.&#039;&#039;&#039; Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. &#039;&#039;&#039;Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können.&#039;&#039;&#039; Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – &#039;&#039;&#039;dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen.&#039;&#039;&#039; Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, dass diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in uns nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werden. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach, was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass &#039;&#039;&#039;das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird.&#039;&#039;&#039; Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. &#039;&#039;&#039;Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend.&#039;&#039;&#039; Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern &#039;&#039;&#039;schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe.&#039;&#039;&#039; Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar&#039;&#039;&#039;.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich&#039;&#039;&#039;. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel.&#039;&#039;&#039; Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, &#039;&#039;&#039;damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auf die Aufgabe, die zu erlösen, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben&#039;&#039;&#039;. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht.&#039;&#039;&#039; Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme.&#039;&#039;&#039; Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: Schreibe! Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben. Ja, der Geist spricht: Sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihren Seelenwegen nicht. Und ich sah, siehe eine weiße Wolke. Und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone, und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel. Und der andere Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde, und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, &#039;&#039;&#039;welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. &#039;&#039;&#039;Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben.&#039;&#039;&#039; Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. &#039;&#039;&#039;Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln&#039;&#039;&#039;. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. &#039;&#039;&#039;Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an.&#039;&#039;&#039; So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden&#039;&#039;&#039;. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. &#039;&#039;&#039;Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da&#039;&#039;&#039;, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen, die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen diese weisheitsvolle Form einzuprägen,&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und &#039;&#039;&#039;das ist alles andere als reine Zufallsprozesse&#039;&#039;&#039;, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern &#039;&#039;&#039;es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess&#039;&#039;&#039;, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So läuft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: &#039;&#039;&#039;Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu?&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber &#039;&#039;&#039;alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran.&#039;&#039;&#039; Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  &#039;&#039;&#039;unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen&#039;&#039;&#039;. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen&#039;&#039;&#039;. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: Jeder Mensch hat seinen Stern. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere&#039;&#039;&#039;. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: &#039;&#039;&#039;Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmarschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. &#039;&#039;&#039;Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. &#039;&#039;&#039;So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen.&#039;&#039;&#039; Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer &#039;&#039;&#039;ICH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt&#039;&#039;&#039;. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: &#039;&#039;&#039;mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass wir eigentlich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, &#039;&#039;&#039;wachen Bewusstsein in jenes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei&#039;&#039;&#039;  in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein!&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. &#039;&#039;&#039;Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. &#039;&#039;&#039;Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten.&#039;&#039;&#039; Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fängt es an, dieser Prozess, &#039;&#039;&#039;aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten&#039;&#039;&#039;, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. &#039;&#039;&#039;Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – &#039;&#039;&#039;den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht.&#039;&#039;&#039; Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der &#039;&#039;&#039;Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. &#039;&#039;&#039;Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, &#039;&#039;&#039;wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen.&#039;&#039;&#039; Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirklich freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. &#039;&#039;&#039;Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist.&#039;&#039;&#039; Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu? Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. &#039;&#039;&#039;Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. &#039;&#039;&#039;Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen&#039;&#039;&#039;, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, dieser Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. &#039;&#039;&#039;Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH,&#039;&#039;&#039; die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. &#039;&#039;&#039;Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was äußerlich von ihnen erscheint&#039;&#039;&#039;.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., &#039;&#039;&#039;die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. &#039;&#039;&#039;Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim,&#039;&#039;&#039; und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber &#039;&#039;&#039;es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim.&#039;&#039;&#039; Nur dass sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt.&#039;&#039;&#039; Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Trennung bedeutet aber,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. &#039;&#039;&#039;Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem Sich-immer-wieder-Schaffen&#039;&#039;&#039;, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind.&#039;&#039;&#039; Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also &#039;&#039;&#039;diese Funken&#039;&#039;&#039; – sagen wir einmal - &#039;&#039;&#039;regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, &#039;&#039;&#039;die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen&#039;&#039;&#039;. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, &#039;&#039;&#039;dieses Entzünden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt.&#039;&#039;&#039; Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber &#039;&#039;&#039;in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist.&#039;&#039;&#039; Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. &#039;&#039;&#039;Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können.&#039;&#039;&#039; Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – &#039;&#039;&#039;dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen.&#039;&#039;&#039; Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, dass diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in uns nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werden. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach, was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass &#039;&#039;&#039;das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird.&#039;&#039;&#039; Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. &#039;&#039;&#039;Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend.&#039;&#039;&#039; Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern &#039;&#039;&#039;schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe.&#039;&#039;&#039; Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar&#039;&#039;&#039;.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich&#039;&#039;&#039;. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel.&#039;&#039;&#039; Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, &#039;&#039;&#039;damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auf die Aufgabe, die zu erlösen, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben&#039;&#039;&#039;. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht.&#039;&#039;&#039; Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme.&#039;&#039;&#039; Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: Schreibe! Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben. Ja, der Geist spricht: Sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihren Seelenwegen nicht. Und ich sah, siehe eine weiße Wolke. Und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone, und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel. Und der andere Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde, und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, &#039;&#039;&#039;welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. &#039;&#039;&#039;Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben.&#039;&#039;&#039; Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. &#039;&#039;&#039;Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln&#039;&#039;&#039;. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. &#039;&#039;&#039;Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an.&#039;&#039;&#039; So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden&#039;&#039;&#039;. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. &#039;&#039;&#039;Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da&#039;&#039;&#039;, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Wille: Kraft gewordene Idee - imaginatives Denken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Verstandesdenken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Metamorphosenlehre]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Ego: astralischer Schatten des Ich]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Aufgabe der englischen Sprache]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|&amp;quot;Tunnel bohren&amp;quot;: auf der einen Seite bohren von der materialistischen Seite, von der anderen Seite bohren von der geistigen Seite]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Kerntätigkeit der Ich-Kraft: sich selbst zu erschaffen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Inkarnation Christus` als Voraussetzung dafür, dass sich &amp;quot;Funke&amp;quot; mit Christus-Kraft verbinden kann]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Erwachung der Christuskraft im menschlichen Ich durch Menschwerdung Christi]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Mysterium von Golgatha]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Aufgabe der Widersacher: Zudecken des geistigen Lichts]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-02T19:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: /* Aufgabe der Widersacher 1:48:57 */&lt;/p&gt;
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&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen, die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen diese weisheitsvolle Form einzuprägen,&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und &#039;&#039;&#039;das ist alles andere als reine Zufallsprozesse&#039;&#039;&#039;, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern &#039;&#039;&#039;es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess&#039;&#039;&#039;, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So läuft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: &#039;&#039;&#039;Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu?&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber &#039;&#039;&#039;alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran.&#039;&#039;&#039; Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  &#039;&#039;&#039;unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen&#039;&#039;&#039;. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen&#039;&#039;&#039;. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: Jeder Mensch hat seinen Stern. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere&#039;&#039;&#039;. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: &#039;&#039;&#039;Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmarschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. &#039;&#039;&#039;Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. &#039;&#039;&#039;So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen.&#039;&#039;&#039; Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer &#039;&#039;&#039;ICH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt&#039;&#039;&#039;. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: &#039;&#039;&#039;mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass wir eigentlich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, &#039;&#039;&#039;wachen Bewusstsein in jenes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei&#039;&#039;&#039;  in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein!&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. &#039;&#039;&#039;Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. &#039;&#039;&#039;Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten.&#039;&#039;&#039; Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fängt es an, dieser Prozess, &#039;&#039;&#039;aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten&#039;&#039;&#039;, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. &#039;&#039;&#039;Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – &#039;&#039;&#039;den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht.&#039;&#039;&#039; Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der &#039;&#039;&#039;Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. &#039;&#039;&#039;Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, &#039;&#039;&#039;wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen.&#039;&#039;&#039; Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirklich freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. &#039;&#039;&#039;Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist.&#039;&#039;&#039; Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu? Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. &#039;&#039;&#039;Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. &#039;&#039;&#039;Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen&#039;&#039;&#039;, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, dieser Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. &#039;&#039;&#039;Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH,&#039;&#039;&#039; die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. &#039;&#039;&#039;Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was äußerlich von ihnen erscheint&#039;&#039;&#039;.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., &#039;&#039;&#039;die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. &#039;&#039;&#039;Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim,&#039;&#039;&#039; und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber &#039;&#039;&#039;es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim.&#039;&#039;&#039; Nur dass sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt.&#039;&#039;&#039; Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Trennung bedeutet aber,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. &#039;&#039;&#039;Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem Sich-immer-wieder-Schaffen&#039;&#039;&#039;, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind.&#039;&#039;&#039; Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also &#039;&#039;&#039;diese Funken&#039;&#039;&#039; – sagen wir einmal - &#039;&#039;&#039;regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, &#039;&#039;&#039;die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen&#039;&#039;&#039;. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, &#039;&#039;&#039;dieses Entzünden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt.&#039;&#039;&#039; Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber &#039;&#039;&#039;in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist.&#039;&#039;&#039; Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. &#039;&#039;&#039;Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können.&#039;&#039;&#039; Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – &#039;&#039;&#039;dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen.&#039;&#039;&#039; Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, dass diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in uns nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werden. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach, was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass &#039;&#039;&#039;das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird.&#039;&#039;&#039; Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. &#039;&#039;&#039;Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend.&#039;&#039;&#039; Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern &#039;&#039;&#039;schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe.&#039;&#039;&#039; Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar&#039;&#039;&#039;.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich&#039;&#039;&#039;. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel.&#039;&#039;&#039; Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, &#039;&#039;&#039;damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auf die Aufgabe, die zu erlösen, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben&#039;&#039;&#039;. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht.&#039;&#039;&#039; Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme.&#039;&#039;&#039; Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: Schreibe! Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben. Ja, der Geist spricht: Sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihren Seelenwegen nicht. Und ich sah, siehe eine weiße Wolke. Und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone, und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel. Und der andere Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde, und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, &#039;&#039;&#039;welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039; zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. &#039;&#039;&#039;Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben.&#039;&#039;&#039; Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. &#039;&#039;&#039;Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln&#039;&#039;&#039;. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. &#039;&#039;&#039;Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an.&#039;&#039;&#039; So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. d&#039;&#039;&#039;Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden&#039;&#039;&#039;. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. &#039;&#039;&#039;Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da&#039;&#039;&#039;, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Kerntätigkeit der Ich-Kraft: sich selbst zu erschaffen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Inkarnation Christus` als Voraussetzung dafür, dass sich &amp;quot;Funke&amp;quot; mit Christus-Kraft verbinden kann]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Erwachung der Christuskraft im menschlichen Ich durch Menschwerdung Christi]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Mysterium von Golgatha]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Aufgabe der Widersacher: Zudecken des geistigen Lichts]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3203</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-02T18:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: /* Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13 */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen, die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen diese weisheitsvolle Form einzuprägen,&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und &#039;&#039;&#039;das ist alles andere als reine Zufallsprozesse&#039;&#039;&#039;, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern &#039;&#039;&#039;es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess&#039;&#039;&#039;, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So läuft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: &#039;&#039;&#039;Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu?&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber &#039;&#039;&#039;alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran.&#039;&#039;&#039; Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  &#039;&#039;&#039;unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen&#039;&#039;&#039;. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen&#039;&#039;&#039;. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: Jeder Mensch hat seinen Stern. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere&#039;&#039;&#039;. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: &#039;&#039;&#039;Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmarschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. &#039;&#039;&#039;Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. &#039;&#039;&#039;So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen.&#039;&#039;&#039; Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer &#039;&#039;&#039;ICH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt&#039;&#039;&#039;. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: &#039;&#039;&#039;mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass wir eigentlich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, &#039;&#039;&#039;wachen Bewusstsein in jenes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei&#039;&#039;&#039;  in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein!&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. &#039;&#039;&#039;Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. &#039;&#039;&#039;Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten.&#039;&#039;&#039; Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fängt es an, dieser Prozess, &#039;&#039;&#039;aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten&#039;&#039;&#039;, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. &#039;&#039;&#039;Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – &#039;&#039;&#039;den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht.&#039;&#039;&#039; Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der &#039;&#039;&#039;Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. &#039;&#039;&#039;Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, &#039;&#039;&#039;wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen.&#039;&#039;&#039; Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirklich freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. &#039;&#039;&#039;Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist.&#039;&#039;&#039; Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu? Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. &#039;&#039;&#039;Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. &#039;&#039;&#039;Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen&#039;&#039;&#039;, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, dieser Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. &#039;&#039;&#039;Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH,&#039;&#039;&#039; die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. &#039;&#039;&#039;Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was äußerlich von ihnen erscheint&#039;&#039;&#039;.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., &#039;&#039;&#039;die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. &#039;&#039;&#039;Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim,&#039;&#039;&#039; und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber &#039;&#039;&#039;es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim.&#039;&#039;&#039; Nur dass sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt.&#039;&#039;&#039; Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Trennung bedeutet aber,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. &#039;&#039;&#039;Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem Sich-immer-wieder-Schaffen&#039;&#039;&#039;, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind.&#039;&#039;&#039; Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also &#039;&#039;&#039;diese Funken&#039;&#039;&#039; – sagen wir einmal - &#039;&#039;&#039;regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, &#039;&#039;&#039;die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen&#039;&#039;&#039;. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, &#039;&#039;&#039;dieses Entzünden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt.&#039;&#039;&#039; Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber &#039;&#039;&#039;in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist.&#039;&#039;&#039; Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. &#039;&#039;&#039;Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können.&#039;&#039;&#039; Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – &#039;&#039;&#039;dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen.&#039;&#039;&#039; Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, dass diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in uns nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werden. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach, was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass &#039;&#039;&#039;das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird.&#039;&#039;&#039; Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. &#039;&#039;&#039;Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend.&#039;&#039;&#039; Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern &#039;&#039;&#039;schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe.&#039;&#039;&#039; Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar&#039;&#039;&#039;.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich&#039;&#039;&#039;. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Geistiges durch Denken ergreifen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Goethes anschauende Urteilskraft]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24|Römerbrief des Paulus(8.Kap.,V.18) über die Erlösung der Kreatur]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|1.,2. und 3. kosmische Entwicklungsstufe]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Zustand des Menschen in der Genesis, 1.Kap.]]- [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Aufgabe nach dem Tod: Bewusstwerdung entwickeln]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Kristallhimmel]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Sohn Gottes werden: Vereinigung mit Christuskraft]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Problematische Auslegungen in christlicher Theologie]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Kain und Abel: sinnliches Bild für geistiges Töten durch Verstandeskräfte]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Kerntätigkeit der Ich-Kraft: sich selbst zu erschaffen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Inkarnation Christus` als Voraussetzung dafür, dass sich &amp;quot;Funke&amp;quot; mit Christus-Kraft verbinden kann]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Erwachung der Christuskraft im menschlichen Ich durch Menschwerdung Christi]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Mysterium von Golgatha]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Aufgabe der Widersacher: Zudecken des geistigen Lichts]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Anschluss an Sorat nur möglich aus freiem Entschluss]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12|Glauben heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln]]&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3202</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3202"/>
		<updated>2022-12-02T18:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: /* Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44 */&lt;/p&gt;
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&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen, die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen diese weisheitsvolle Form einzuprägen,&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und &#039;&#039;&#039;das ist alles andere als reine Zufallsprozesse&#039;&#039;&#039;, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern &#039;&#039;&#039;es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess&#039;&#039;&#039;, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So läuft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: &#039;&#039;&#039;Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu?&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber &#039;&#039;&#039;alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran.&#039;&#039;&#039; Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  &#039;&#039;&#039;unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen&#039;&#039;&#039;. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen&#039;&#039;&#039;. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: Jeder Mensch hat seinen Stern. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere&#039;&#039;&#039;. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: &#039;&#039;&#039;Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmarschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. &#039;&#039;&#039;Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. &#039;&#039;&#039;So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen.&#039;&#039;&#039; Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer &#039;&#039;&#039;ICH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt&#039;&#039;&#039;. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: &#039;&#039;&#039;mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass wir eigentlich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, &#039;&#039;&#039;wachen Bewusstsein in jenes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei&#039;&#039;&#039;  in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein!&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. &#039;&#039;&#039;Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. &#039;&#039;&#039;Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten.&#039;&#039;&#039; Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fängt es an, dieser Prozess, &#039;&#039;&#039;aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten&#039;&#039;&#039;, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. &#039;&#039;&#039;Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – &#039;&#039;&#039;den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht.&#039;&#039;&#039; Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der &#039;&#039;&#039;Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. &#039;&#039;&#039;Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, &#039;&#039;&#039;wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen.&#039;&#039;&#039; Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirklich freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. &#039;&#039;&#039;Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist.&#039;&#039;&#039; Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu? Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. &#039;&#039;&#039;Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. &#039;&#039;&#039;Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen&#039;&#039;&#039;, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, dieser Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. &#039;&#039;&#039;Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH,&#039;&#039;&#039; die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. &#039;&#039;&#039;Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was äußerlich von ihnen erscheint&#039;&#039;&#039;.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., &#039;&#039;&#039;die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. &#039;&#039;&#039;Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim,&#039;&#039;&#039; und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber &#039;&#039;&#039;es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim.&#039;&#039;&#039; Nur dass sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt.&#039;&#039;&#039; Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Trennung bedeutet aber,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. &#039;&#039;&#039;Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem Sich-immer-wieder-Schaffen&#039;&#039;&#039;, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind.&#039;&#039;&#039; Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also &#039;&#039;&#039;diese Funken&#039;&#039;&#039; – sagen wir einmal - &#039;&#039;&#039;regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
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In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Anschluss an Sorat nur möglich aus freiem Entschluss]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12|Glauben heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln]]&lt;br /&gt;
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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3201</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3201"/>
		<updated>2022-12-02T17:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen, die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen diese weisheitsvolle Form einzuprägen,&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und &#039;&#039;&#039;das ist alles andere als reine Zufallsprozesse&#039;&#039;&#039;, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern &#039;&#039;&#039;es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess&#039;&#039;&#039;, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So läuft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: &#039;&#039;&#039;Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu?&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber &#039;&#039;&#039;alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran.&#039;&#039;&#039; Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  &#039;&#039;&#039;unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen&#039;&#039;&#039;. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen&#039;&#039;&#039;. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: Jeder Mensch hat seinen Stern. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere&#039;&#039;&#039;. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: &#039;&#039;&#039;Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmarschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. &#039;&#039;&#039;Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. &#039;&#039;&#039;So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen.&#039;&#039;&#039; Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer &#039;&#039;&#039;ICH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt&#039;&#039;&#039;. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: &#039;&#039;&#039;mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Wille: Kraft gewordene Idee - imaginatives Denken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Verstandesdenken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Metamorphosenlehre]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Ego: astralischer Schatten des Ich]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Aufgabe der englischen Sprache]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|&amp;quot;Tunnel bohren&amp;quot;: auf der einen Seite bohren von der materialistischen Seite, von der anderen Seite bohren von der geistigen Seite]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-02T17:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen, die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_57._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_59._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Wille: Kraft gewordene Idee - imaginatives Denken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Verstandesdenken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Metamorphosenlehre]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Ego: astralischer Schatten des Ich]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Aufgabe der englischen Sprache]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|&amp;quot;Tunnel bohren&amp;quot;: auf der einen Seite bohren von der materialistischen Seite, von der anderen Seite bohren von der geistigen Seite]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Geistiges durch Denken ergreifen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Goethes anschauende Urteilskraft]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24|Römerbrief des Paulus(8.Kap.,V.18) über die Erlösung der Kreatur]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|1.,2. und 3. kosmische Entwicklungsstufe]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Zustand des Menschen in der Genesis, 1.Kap.]]- [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Kerntätigkeit der Ich-Kraft: sich selbst zu erschaffen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Inkarnation Christus` als Voraussetzung dafür, dass sich &amp;quot;Funke&amp;quot; mit Christus-Kraft verbinden kann]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Erwachung der Christuskraft im menschlichen Ich durch Menschwerdung Christi]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Mysterium von Golgatha]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Aufgabe der Widersacher: Zudecken des geistigen Lichts]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3191</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-11-30T19:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die  Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
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In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Anschluss an Sorat nur möglich aus freiem Entschluss]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12|Glauben heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln]]&lt;br /&gt;
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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3186</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3186"/>
		<updated>2022-11-30T18:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wir an Theorien entwickeln&#039;&#039;&#039;, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. &#039;&#039;&#039;Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann&#039;&#039;&#039; und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird.&#039;&#039;&#039; Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen, zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge, und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: &#039;&#039;&#039;Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und &#039;&#039;&#039;dann gehe ich eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18ff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja, &#039;&#039;&#039;wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist&#039;&#039;&#039;. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.&#039;&#039;&#039;  Also:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist &#039;&#039;&#039;noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern,&#039;&#039;&#039; immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen. Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allem Gottentsprossenen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. &#039;&#039;&#039;Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird.&#039;&#039;&#039; Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen&#039;&#039;&#039;, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Wille: Kraft gewordene Idee - imaginatives Denken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Verstandesdenken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Metamorphosenlehre]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Ego: astralischer Schatten des Ich]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Aufgabe der englischen Sprache]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|&amp;quot;Tunnel bohren&amp;quot;: auf der einen Seite bohren von der materialistischen Seite, von der anderen Seite bohren von der geistigen Seite]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-11-30T17:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sie zu vereinigen mit unserem Wesen,&#039;&#039;&#039; wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch. Das war jetzt alles nur der Wochenspruch, aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel, was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen.&#039;&#039;&#039; Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, wäre z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, &#039;&#039;&#039;wo er erlebt dann die Urpflanze&#039;&#039;&#039;. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. &#039;&#039;&#039;Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und &#039;&#039;&#039;ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar&#039;&#039;&#039;, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht darum,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden.&#039;&#039;&#039; Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. &#039;&#039;&#039;Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen.&#039;&#039;&#039; Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und &#039;&#039;&#039;das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch&#039;&#039;&#039;. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – &#039;&#039;&#039;und man wird erkennen lernen, wenn man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: &#039;&#039;&#039;Es gibt nämlich kein geistloses Materielles&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, &#039;&#039;&#039;man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen.&#039;&#039;&#039; Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. &#039;&#039;&#039;Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet&#039;&#039;&#039;, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war &#039;&#039;&#039;Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur.&#039;&#039;&#039; Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen &#039;&#039;&#039;Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist,&#039;&#039;&#039; die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und &#039;&#039;&#039;es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können.&#039;&#039;&#039; Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei, ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_57._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die_Apokalypse_des_Johannes_(GA_104)_-_59._Vortrag_von_Wolfgang_Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Wille: Kraft gewordene Idee - imaginatives Denken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Verstandesdenken]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Metamorphosenlehre]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Ego: astralischer Schatten des Ich]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Aufgabe der englischen Sprache]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|&amp;quot;Tunnel bohren&amp;quot;: auf der einen Seite bohren von der materialistischen Seite, von der anderen Seite bohren von der geistigen Seite]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Geistiges durch Denken ergreifen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Imaginatives Denken 0:22:45|Goethes anschauende Urteilskraft]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24|Römerbrief des Paulus(8.Kap.,V.18) über die Erlösung der Kreatur]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|1.,2. und 3. kosmische Entwicklungsstufe]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Zustand des Menschen in der Genesis, 1.Kap.]]- [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13|Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50|Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Kerntätigkeit der Ich-Kraft: sich selbst zu erschaffen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Inkarnation Christus` als Voraussetzung dafür, dass sich &amp;quot;Funke&amp;quot; mit Christus-Kraft verbinden kann]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Erwachung der Christuskraft im menschlichen Ich durch Menschwerdung Christi]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13|Mysterium von Golgatha]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Aufgabe der Widersacher: Zudecken des geistigen Lichts]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=3181</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-11-30T14:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: /* Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41 */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang des Wirkens Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die [[a:GA_104|GA 104]], [[a:GA_104a|GA 104a]] und [[a:GA_346|GA 346]]. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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==Zum Film==&lt;br /&gt;
[[Datei:58.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse_des_Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=41s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch kommen wird – aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend.&#039;&#039;&#039; Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) &#039;&#039;&#039;ein Ahnen gegenüber der Natur&#039;&#039;&#039;. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=186s Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen.&#039;&#039;&#039; Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken, ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „&#039;&#039;&#039;Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein.&#039;&#039;&#039; Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem, wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, &#039;&#039;&#039;dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren&#039;&#039;&#039;. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind &#039;&#039;&#039;eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt.&#039;&#039;&#039; Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. &#039;&#039;&#039;Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen.&#039;&#039;&#039; Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  &#039;&#039;&#039;aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden&#039;&#039;&#039; - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=510s Lebendiges Denken 0:08:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber &#039;&#039;&#039;im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fasse&#039;&#039;&#039;n, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur selbst erleben können&#039;&#039;&#039;, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.&#039;&#039;&#039;  Exoterisch heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. &#039;&#039;&#039;Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen&#039;&#039;&#039; und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. &#039;&#039;&#039;Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die Systembiologie  entwickelt hat.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=712s Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52] ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, &#039;&#039;&#039;sehr reduktionistisch war,&#039;&#039;&#039;  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, &#039;&#039;&#039;ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln.&#039;&#039;&#039; Naja, Schnecke! &#039;&#039;&#039;Geht überhaupt nicht.&#039;&#039;&#039; Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – &#039;&#039;&#039;dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. &#039;&#039;&#039;Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin.&#039;&#039;&#039; Man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;diese Intelligenz, die da dahintersteckt,&#039;&#039;&#039; die das macht, spielerisch erzeugt, &#039;&#039;&#039;da spielen etwa die Ätherkräfte eine Rolle, da spielen aber auch die astralischen Kräfte eine Rolle,&#039;&#039;&#039; von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1014s An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54] ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, &#039;&#039;&#039;dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da an der Schwelle stehen wir jetzt.&#039;&#039;&#039; Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. &#039;&#039;&#039;Dieses ICH DENKE, ich bin es, der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab.&#039;&#039;&#039; Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern &#039;&#039;&#039;ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her&#039;&#039;&#039; und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, &#039;&#039;&#039;sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch&#039;&#039;&#039;. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein, der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und &#039;&#039;&#039;das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1231s Erlösung der Tierwelt (1) 0:20:31] ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;. Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier. Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=1365s Imaginatives Denken 0:22:45] ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2498s Imagination, Inspiration, Intuition 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=2664s Erlösung der Tierwelt (2) 0:44:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3253s Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=3590s Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos 0:59:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4064s Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4435s Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen 1:13:55] ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=4855s Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5758s Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels 1:35:58] ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=5925s Bilder für das Ich 1:38:45] ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6193s Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft 1:43:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6537s Aufgabe der Widersacher 1:48:57] ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=6923s Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken 1:55:23] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7512s Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=nTYBhA3b0MI&amp;amp;t=7881s Ausblick auf den nächsten Vortrag 2:11:21] ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume, der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung 0:03:06|Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung)]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot;]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Lebendiges Denken 0:08:30|esoterisch-exoterisch]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Bedeutung der Gene und der DNA 0:11:52|Gene und DNA]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#An der Schwelle zur lebendigen Imagination 0:16:54|Denken bis zur lebendigen Imagination]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken 1:07:44|Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|&amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Schaffung des Ich durch die Elohim 1:20:55|Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Widersacher 1:48:57|Anschluss an Sorat nur möglich aus freiem Entschluss]] - [[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - 58. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 2:05:12|Glauben heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-07-02T13:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zur Ich-Entwicklung und zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung) - jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt - Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot; - esoterisch-exoterisch - Gene und DNA - Denken bis zur lebendigen Imagination - Wille: Kraft gewordene Idee - imaginatives Denken - Verstandesdenken - Metamorphosenlehre - Ego: astralischer Schatten des Ich - Aufgabe der englischen Sprache - &amp;quot;Tunnel bohren&amp;quot;: auf der einen Seite bohren von der materialistischen Seite, von der anderen Seite bohren von der geistigen Seite - Geistiges durch Denken ergreifen - Goethes anschauende Urteilskraft - Römerbrief des Paulus(8.Kap.,V.18) über die Erlösung der Kreatur - 1.,2. und 3. kosmische Entwicklungsstufe - Zustand des Menschen in der Genesis, 1.Kap.- Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften - Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen - Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien - Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos - Ende der Inkarnationen des Menschen - Aufgabe nach dem Tod: Bewusstwerdung entwickeln - Kristallhimmel - Sohn Gottes werden: Vereinigung mit Christuskraft - Problematische Auslegungen in christlicher Theologie - Kain und Abel: sinnliches Bild für geistiges Töten durch Verstandeskräfte - Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht - Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen - 1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form - &amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit - Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht - Kerntätigkeit der Ich-Kraft: sich selbst zu erschaffen - Inkarnation Christus` als Voraussetzung dafür, dass sich &amp;quot;Funke&amp;quot; mit Christus-Kraft verbinden kann - Erwachung  der Christuskraft im menschlichen Ich durch Menschwerdung Christi - Mysterium von Golgatha - Aufgabe der Widersacher: Zudecken des geistigen Lichts - Anschluss an Sorat nur möglich aus freiem Entschluss - Glauben heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln&lt;br /&gt;
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Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffung des Ich durch die Elohim ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilder für das Ich ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Widersacher ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf den nächsten Vortrag ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=975</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-07-02T13:00:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wichtige Schritte zum Lebendigen Denken zur Weiterentwicklung der Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Zwei Quellen der Erkenntnis (sinnliche Beobachtung und Begriffszuordnung) - jeder Begriff umfasst die gesamte Ideenwelt - Goethe: &amp;quot;Es gibt nur eine Idee.&amp;quot; - esoterisch-exoterisch - Gene und DNA - Denken bis zur lebendigen Imagination - Wille: Kraft gewordene Idee - imaginatives Denken - Verstandesdenken - Metamorphosenlehre - Ego: astralischer Schatten des Ich - Aufgabe der englischen Sprache - &amp;quot;Tunnel bohren&amp;quot;: auf der einen Seite bohren von der materialistischen Seite, von der anderen Seite bohren von der geistigen Seite - Geistiges durch Denken ergreifen - Goethes anschauende Urteilskraft - Römerbrief des Paulus(8.Kap.,V.18) über die Erlösung der Kreatur - 1.,2. und 3. kosmische Entwicklungsstufe - Zustand des Menschen in der Genesis, 1.Kap.- Alter Mond: Kosmos der Weisheit - Entstehung irdischen Lebens: Verbindung der Weltenastralität mit Ätherkräften - Abbildung der Astral- und Ätherkräfte im Physischen - Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien - Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos - Ende der Inkarnationen des Menschen - Aufgabe nach dem Tod: Bewusstwerdung entwickeln - Kristallhimmel - Sohn Gottes werden: Vereinigung mit Christuskraft - Problematische Auslegungen in christlicher Theologie - Kain und Abel: sinnliches Bild für geistiges Töten durch Verstandeskräfte - Weg zum Lebendigen Denken: Versetzen in Stadium eines kleinen Kindes, bevor das Denken erwacht - Erschaffen des Geistselbst aus dem Seelisch-Astralen - 1. Kap. Genesis: Elohim = Geister der Form - &amp;quot;Ruach Elohim&amp;quot;: Rauch, Atem, Verstandestätigkeit - Elohim: Opferung ihrer Ich-Kraft = Funke, aus dem das menschliche Ich entsteht - Kerntätigkeit der Ich-Kraft: sich selbst zu erschaffen - Inkarnation Christus` als Voraussetzung dafür, dass sich &amp;quot;Funke&amp;quot; mit Christus-Kraft verbinden kann - Erwachung  der Christuskraft im menschlichen Ich durch Menschwerdung Christi - Mysterium von Golgatha - Aufgabe der Widersacher: Zudecken des geistigen Lichts - Anschluss an Sorat nur möglich aus freiem Entschluss - Glauben heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffung des Ich durch die Elohim ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilder für das Ich ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Widersacher ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apokalypse des Johannes, Kap. 14, V.12 -15 ===&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl (Stück) lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches, sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. &#039;&#039;&#039;Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist.&#039;&#039;&#039; Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat, mit dem zweihörnigen Tier,&#039;&#039;&#039; auf die Aufgabe, die es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben. Und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. Das führt uns dazu, auch wieder &#039;&#039;&#039;das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen, und das wird hier mit einem Bild angedeutet&#039;&#039;&#039;. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kap. 14,Vers 12) „Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, dass hier das &#039;&#039;&#039;Wort Jesus und nicht Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. &#039;&#039;&#039;Es geht um den verkörperten Christus&#039;&#039;&#039;, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas, was kein geistiges Wesen außer dem Menschen bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muss man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glauben heißt im Übrigen nicht&#039;&#039;&#039;: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt. &#039;&#039;&#039;Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Dort habe ich die Gewissheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt: Ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln.&#039;&#039;&#039; Das heißt Glaube. Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: Ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: Habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bisschen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kap. 14, V.13-15) „Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: Schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf den nächsten Vortrag ===&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen, aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen, welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: &#039;&#039;&#039;die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen,&#039;&#039;&#039; die hier damit zu tun hat. Die hängt mit &#039;&#039;&#039;dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen,&#039;&#039;&#039; die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, &#039;&#039;&#039;das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume.&#039;&#039;&#039; Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen, aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür, um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewusst. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag, aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewusst den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da, aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise Sich-Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, dass wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluss soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist, und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar, aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. &#039;&#039;&#039;Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will&#039;&#039;&#039;, mit den verführerischen Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, dass die Freiheit dabei untergeht. In vielem, was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. &#039;&#039;&#039;Das ist der große Trick: die, die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen&#039;&#039;&#039;. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, dass wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewusst werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen, aber da gab es viele, viele, &#039;&#039;&#039;starke Impulse gegen diese Freiheit.&#039;&#039;&#039; Die gibt es jetzt auch, aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da, und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, dass ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, dass ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=972</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-07-01T21:01:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffung des Ich durch die Elohim ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…&#039;&#039;&#039;Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne&#039;&#039;&#039;, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. &#039;&#039;&#039;Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde.&#039;&#039;&#039; Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilder für das Ich ===&lt;br /&gt;
Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild. Das Bild ist insofern auch ein bisschen irreführend, weil ich müsste jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, &#039;&#039;&#039;es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges.&#039;&#039;&#039; Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch, davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich&#039;&#039;&#039;. Die Trennung bedeutet aber, &#039;&#039;&#039;jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen&#039;&#039;&#039;. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind. Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen, aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke, und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt, aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch dass dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständige Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein nur überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes &#039;&#039;&#039;Bild für die vielen Iche&#039;&#039;&#039; ist: &#039;&#039;&#039;Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH, und darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis.&#039;&#039;&#039; Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden, sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise, aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte, um es vielleicht noch klarer zu machen, aber vielleicht hilft es euch ein bisschen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, dass wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein Nebeneinander haben, sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer, das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab, und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung des Menschheits-Ich mit der Christuskraft ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da&#039;&#039;&#039;, aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, dass &#039;&#039;&#039;es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die ist zwar drinnen angelegt, aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde realisiert, &#039;&#039;&#039;muss sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Er muss selber Mensch werden, oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet, dass in der Menschheit, im &#039;&#039;&#039;menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei Bilder. Man könnte sagen: Lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfängt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment, wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen, es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche&#039;&#039;&#039;. Jedes Ich ist diese Christuskraft, aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat,&#039;&#039;&#039; durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne, die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, dass diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. &#039;&#039;&#039;Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, dass sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet&#039;&#039;&#039;. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, dass es möglich ist, dass die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten, sondern sie mussten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, dass umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, &#039;&#039;&#039;der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, &#039;&#039;&#039;dass die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha.&#039;&#039;&#039; Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet, und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich, was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Widersacher ===&lt;br /&gt;
Aber die Gegenströmung ist halt, dass durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht, das von oben kommt, zudeckt. Aber man muss denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die &#039;&#039;&#039;Aufgabe der Widersacher – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre,&#039;&#039;&#039; die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und &#039;&#039;&#039;die Aufhellung kommt nicht von oben, sondern sie muss aus den menschlichen Ichen herauskommen.&#039;&#039;&#039; Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst, sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die problematische Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken.&#039;&#039;&#039; Allerdings hat es diese Kraft nur dort, &#039;&#039;&#039;wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen, ich will lieber ein unfreies, aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht&#039;&#039;&#039;. Denn man muss denken, die ganzen geistigen Hierarchien, die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig, aber sie haben alle kein freies Ich, aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier kann man nicht so einfach aufsteigen, aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, dass trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bisschen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, dass die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt, und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner, aber so, dass auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja, das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluss notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, dass Menschen, die zunächst einmal in ihrer Ich-Kraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, dass Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ich-Kraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, dass &#039;&#039;&#039;es letztlich ein freier Entschluss des Menschen sein muss, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen.&#039;&#039;&#039; Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – dass noch kein Mensch auf Erden so weit ist, dass er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluss fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungsmöglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich-Kraft: aus dem Nichts etwas schöpfen und an die Welt verschenken ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ich-Kraft?&#039;&#039;&#039; Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, dass wir uns bewusst werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, dass wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns,&#039;&#039;&#039; indem wir das ermöglichen. Ich betone: dass sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. &#039;&#039;&#039;Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden.&#039;&#039;&#039; Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden, aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine &#039;&#039;&#039;Opfertat des Christus&#039;&#039;&#039;, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, dass er hingegeben hat, &#039;&#039;&#039;dass er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können&#039;&#039;&#039;. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluss ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. &#039;&#039;&#039;Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Auf den ersten Blick scheint es so: frei sein will doch ein jeder!  &#039;&#039;&#039;Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will&#039;&#039;&#039;. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, &#039;&#039;&#039;das ist das Ego&#039;&#039;&#039;. Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, dass das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, dass das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punkt. Und daher heißt es, dass wir ausgesprochen wachsam sein müssen, dass &#039;&#039;&#039;alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt.&#039;&#039;&#039; Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen. Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ich-Kraft. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken.&#039;&#039;&#039; Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, dass wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, dass das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, dass das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert, aber es muss in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus, sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, dass wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, sodass ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, dass ich etwas von dem, was ich durch meine Ich-Kraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heißt, der andere muss natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist &#039;&#039;&#039;wirklicher, geistiger Austausch&#039;&#039;&#039;. Ich-Kraft heißt absolut nicht, dass die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will, sondern wo alle einander so beschenken, dass sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. &#039;&#039;&#039;Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt.&#039;&#039;&#039; Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, dass der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, dass ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, dass &#039;&#039;&#039;ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Anregung, dass der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas, wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum neuen Jerusalem,&#039;&#039;&#039; eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte zum Abschluss jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=970</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-07-01T17:23:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffung des Ich durch die Elohim ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt, was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib, aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde, also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Ich: jenseits des Kristallhimmels ===&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon, als dass wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewusstsein: ich bin`s. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt, was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des &#039;&#039;&#039;Kristallhimmels&#039;&#039;&#039;. Von dort kommt diese Kraft. &#039;&#039;&#039;Es ist also höchste schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; . Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut, ist noch eine andere Frage, aber die Elohim - in dem Moment, wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“ - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim, und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann, aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur das sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne, und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich , wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt, aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das voneinander. Das ist der Prozess, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  &#039;&#039;&#039;also die seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim&#039;&#039;&#039;. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht, und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=969</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-07-01T16:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffung des Ich durch die Elohim ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim, &#039;&#039;&#039;„Ruach Elohim“&#039;&#039;&#039;, also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: &#039;&#039;&#039;„Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit.&#039;&#039;&#039; Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. &#039;&#039;&#039;Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um die göttliche Verstandeskraft, die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht, um die Erdenschöpfung hervorzubringen. Ruach Elohim, der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus, um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am Alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem Alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung, aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da, und dann entsteht ein neuer Kosmos, und der beginnt wieder so, dass es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das &#039;&#039;&#039;1.Kapitel, diesen Seelenkosmos, der entsteht&#039;&#039;&#039;. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bliebe, stehen bleiben dabei,  eine &#039;&#039;&#039;Wiederholung des Alten Mondes&#039;&#039;&#039; zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum, das erreicht werden würde. Dass der &#039;&#039;&#039;entscheidende neue Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt -  eben mit dem Wort &amp;quot;und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht&amp;quot; – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, &#039;&#039;&#039;nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt&#039;&#039;&#039;. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend, aber in ähnlicher Weise, wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muss man sehen, dass diese Elohim, &#039;&#039;&#039;diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten, die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem Alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil &#039;&#039;&#039;mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff, den wir in sinnvoller Weise verwenden können, dort seinen Anfang erst genommen ha&#039;&#039;&#039;t. Also kann ich nicht einfach sagen davor, sondern sage lieber abseits davon. Dass sie geistige Wesen geworden sind, also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses Alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h. Wesen, die vergleichbar sind mit uns Menschen,  bereits abseits des Alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus-ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muss man dazusagen, dass die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der Alte Saturn, die Alte Sonne, der Alte Mond, dass sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH, und wenn &#039;&#039;&#039;wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst.&#039;&#039;&#039; Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die &#039;&#039;&#039;Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde, und es gibt noch einiges darüber&#039;&#039;&#039;. Aber abgestreift haben sie komplett alles das, was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch, aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber &#039;&#039;&#039;sie sind Götter in dem Sinn, dass sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das, könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste, dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft, und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, dass sie den Entschluss fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müsste man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, dass sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke, aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muss man aber wissen: &#039;&#039;&#039;die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit.&#039;&#039;&#039; Die hat nicht einen Inhalt, sodass ich jetzt sagen kann: Ja, was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft, aus dem Nichts etwas zu schaffen. &#039;&#039;&#039;Was wir also nicht mitnehmen, ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen,&#039;&#039;&#039; was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen.&#039;&#039;&#039; Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu, aber dann hängt das damit zusammen, dass ich Geistselbst entwickelt haben muss. Das bedingt einander. &#039;&#039;&#039;Also die Kraft, wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muss mein ICH so weit entwickelt sein, dass es Geistselbst entwickelt hat,&#039;&#039;&#039; und das lernen wir daran, dass wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, dass das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fängt damit an, dass wir es beherrschen lernen, ein bisschen damit umgehen, dass es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, dass wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment, wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bisschen was vom &#039;&#039;&#039;Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht&#039;&#039;&#039;. Also d.h., die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, dass wir anfangen können, das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße, in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-06-30T20:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freies Ich muss zum ganz Toten kommen, um zur geistigen Erkenntnis zu gelangen ===&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bisschen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die &#039;&#039;&#039;Verwandlung unserer Seelenwelt,&#039;&#039;&#039; dass wir &#039;&#039;&#039;durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewusster kennen lernen, immer bewusster ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern&#039;&#039;&#039;. Das ist der Übergang in der Bewusstseinsseele, wo wir &#039;&#039;&#039;aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen&#039;&#039;&#039;, und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters. Das Bewusstseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden, alles was nur geht, abzutöten, &#039;&#039;(Einwurf eines Anwesenden)&#039;&#039; Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, dass es dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, dass man deswegen geistlos sein muss. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln, aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, dass man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt, mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas, was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen, ist das so, wie wenn ich den Tunnel wieder zustopfen wollte, dass ich ja nicht durchkomme. Das muss weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muss man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   &#039;&#039;&#039;Karl Balmer&#039;&#039;&#039; - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für Rudolf Steiner gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &#039;&#039;&#039;„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel.&#039;&#039;&#039; Also das heißt &#039;&#039;&#039;Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort, wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß, in der Naturforschung Gott sucht&#039;&#039;&#039;: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise: &amp;quot;Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem, weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man, es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses (unverständlich?)  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, dass &#039;&#039;&#039;mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eine starke Äußerung, aber sie trifft den Kern der Sache. &#039;&#039;&#039;Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muss man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen.&#039;&#039;&#039; Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen, was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muss genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffung des Ich ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her.&#039;&#039;&#039; Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen, aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem Alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, &#039;&#039;&#039;jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu&#039;&#039;&#039;. Wie kommt es dazu. Ja, da muss man sich schon einmal anschauen das &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis.&#039;&#039;&#039; Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, &#039;&#039;&#039;es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden&#039;&#039;&#039;. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die Rudolf Steiner die &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039; nennt, und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft? -  die &#039;&#039;&#039;Kraft, Formen bis ins Physische hinein zu bilden&#039;&#039;&#039;. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muss man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien, die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  Rudolf Steiner spricht ja immer von 7 Elohim, die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen, und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: Wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, dass als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? So etwas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, &#039;&#039;&#039;sie haben alle ein ICH, aber kein ICH das die volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können, nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: &#039;&#039;&#039;Die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht.&#039;&#039;&#039; Das ist das erste Mal, dass sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muss man sehr tief nehmen, weil &#039;&#039;&#039;durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Die Gemeinschaft der Elohim ist fähig, die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, dass der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung  von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim „Ruach Elohim…….“ also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen: „Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit. Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen. Das heißt es geht um die göttliche Verstandeskraft die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht um die Erdenschöpfung hervor zu bringen. Ruach Elohim der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da und dann entsteht ein neuer Kosmos und der beginnt wieder so, daß  es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das 1.Kapitel, diesen Seelenkosmos der entsteht. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bleibe, stehen bleiben dabei,  eine Wiederholung des alten Mondes zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum das erreicht werden würde. Daß der entscheidende neue Impuls hereinkommt -  eben mit dem Wort und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend aber in ähnlicher Weise wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muß man sehen, daß diese Elohim, diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheit sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff den wir in sinnvoller Weise verwenden können,  dort seinen Anfang erst genommen hat. Also kann ich nicht einfach sagen davor sondern sage lieber abseits davon. Daß sie geistige Wesen geworden sind also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h.  Wesen die vergleichbar sind uns Menschen,  bereits abseits des alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muß man dazusagen, daß die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der alte Saturn, die alte Sonne, der alte Mond, daß sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH und wenn wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst. Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde und es gibt noch einiges darüber. Aber abgestreift haben sie komplett alles das was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber sie sind Götter in dem Sinn, daß sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das – könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, daß sie den Entschluß fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müßte man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, daß sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muß man aber wissen: die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit. Die hat nicht einen Inhalt, so daß ich jetzt sagen kann: ja was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft aus dem Nichts etwas zu schaffen. Was wir also nicht mitnehmen ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen, was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen. Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu aber dann hängt das damit zusammen, daß ich Geistselbst entwickelt haben muß. Das bedingt einander. Also die Kraft wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muß mein ICH so weit entwickelt sein, daß es Geistselbst entwickelt hat und das lernen wir daran, daß wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, daß das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fangt damit an, daß wir es beherrschen lernen, ein bißchen damit umgehen, daß es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, daß wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bißchen was vom Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht. Also d.h. die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, daß wir anfangen können das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=931</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-06-29T19:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töten des Seelischen durch Verstandeskräfte - Umwandlung in lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bißchen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die Verwandlung unserer Seelenwelt, daß wir durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewußter kennen lernen, immer bewußter ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern. Das ist der Übergang in der Bewußtseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewußtseinsseelenzeitalters. Das Bewußtseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden alles was nur geht abzutöten, (Einwurf eines Anwesenden) Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, das dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, daß man deswegen geistlos sein muß. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, daß man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele   Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt: mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen,ist das so, wie wenn ich das Tunnel wieder zustopfen wollte, daß ich ja nicht durchkomme. Das muß weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muß man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   Karl Balmer - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für R.St. gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel. Also das heißt Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß in der Naturforschung Gott sucht: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem. Weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses &#039;&#039;&#039;??Wagnis??&#039;&#039;&#039;  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, daß mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine starke Äußerung aber sie trifft den Kern der Sache. Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muß man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen. Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muß genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her. Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu. Wie kommt es dazu. Ja, da muß man sich schon einmal anschauen das 1. Kapitel der Genesis. Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die R. St. die Geister der Form nennt und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft?,  die Kraft Formen bis ins Physische hinein zu bilden. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl  in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muß man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  R.St. spricht ja immer von 7 Elohim die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, daß als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? Sowas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, sie haben alle ein ICH aber kein ICH das die volle Freiheit hat. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können,  nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht. Das ist das erste Mal, daß sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muß man sehr tief nehmen, weil durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus. Das heißt: die Gemeinschaft der Elohim ist fähig die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, daß der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung  von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim   „Ruach Elohim…….“ also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen:  „Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit. Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen. Das heißt es geht um die göttliche Verstandeskraft die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht um die Erdenschöpfung hervor zu bringen. Ruach Elohim der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da und dann entsteht ein neuer Kosmos und der beginnt wieder so, daß  es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das 1.Kapitel, diesen Seelenkosmos der entsteht. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bleibe, stehen bleiben dabei,  eine Wiederholung des alten Mondes zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum das erreicht werden würde. Daß der entscheidende neue Impuls hereinkommt -  eben mit dem Wort und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend aber in ähnlicher Weise wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muß man sehen, daß diese Elohim, diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheit sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff den wir in sinnvoller Weise verwenden können,  dort seinen Anfang erst genommen hat. Also kann ich nicht einfach sagen davor sondern sage lieber abseits davon. Daß sie geistige Wesen geworden sind also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h.  Wesen die vergleichbar sind uns Menschen,  bereits abseits des alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muß man dazusagen, daß die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der alte Saturn, die alte Sonne, der alte Mond, daß sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH und wenn wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst. Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde und es gibt noch einiges darüber. Aber abgestreift haben sie komplett alles das was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber sie sind Götter in dem Sinn, daß sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das – könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, daß sie den Entschluß fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müßte man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, daß sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muß man aber wissen: die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit. Die hat nicht einen Inhalt, so daß ich jetzt sagen kann: ja was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft aus dem Nichts etwas zu schaffen. Was wir also nicht mitnehmen ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen, was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen. Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu aber dann hängt das damit zusammen, daß ich Geistselbst entwickelt haben muß. Das bedingt einander. Also die Kraft wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muß mein ICH so weit entwickelt sein, daß es Geistselbst entwickelt hat und das lernen wir daran, daß wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, daß das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fangt damit an, daß wir es beherrschen lernen, ein bißchen damit umgehen, daß es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, daß wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bißchen was vom Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht. Also d.h. die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, daß wir anfangen können das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-06-29T19:55:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht, sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so dass sie am Ende in ihrer reifsten Form da war, und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die &#039;&#039;&#039;Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung, die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und &#039;&#039;&#039;das irdische Leben ist dadurch entstanden, dass etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat&#039;&#039;&#039; -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, dass die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen&#039;&#039;&#039; und das ist auch passiert. Das ist genau das, &#039;&#039;&#039;was man in der Evolution wirklich verfolgen kann&#039;&#039;&#039;, man muss es nur als künstlerischen Prozess betrachten, dann sieht man, &#039;&#039;&#039;wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird,&#039;&#039;&#039; tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan, sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozess, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, &#039;&#039;&#039;so entwickelt sich auch das Geistige weiter,&#039;&#039;&#039; und das muss man denken: &#039;&#039;&#039;da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei&#039;&#039;&#039;, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, &#039;&#039;&#039;die Natur ist unfertig&#039;&#039;&#039;.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist: Zu der ganzen Natur, gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten, aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinausschauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirkung des Menschen am zukünftigen Kosmos ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe.&#039;&#039;&#039; Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfasst sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muss denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen. Und da sind &#039;&#039;&#039;alle diese Sterne,&#039;&#039;&#039; egal ob sie Planeten haben oder nicht , &#039;&#039;&#039;alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert&#039;&#039;&#039;. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem, was wir hier tun an diesem Fleckerl (Fleck) Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und &#039;&#039;&#039;wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken.&#039;&#039;&#039; Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, dass wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden, aber ich kann euch prophezeien, dass wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, &#039;&#039;&#039;wo wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, dass das &#039;&#039;&#039;im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, dass wir uns inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum, und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, dass wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: Da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja, aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, dass der Mittelpunkt überall ist und dass wir uns mit allen diesen Mittelpunkten, die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im &#039;&#039;&#039;Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat seinen Stern&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner sagt: Jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise, aber das hängt bereits damit zusammen, dass wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: Es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der &#039;&#039;&#039;Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig.&#039;&#039;&#039; Dass wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören, heißt nicht, dass wir dort irgendwie durchmaschieren, sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von Rudolf Steiner, aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muss sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt, wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewusstlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewusstsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder &#039;&#039;&#039;sollten so weit kommen, dass wir letztlich bewusst bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt,&#039;&#039;&#039; nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als &#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen: Sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel, an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild, das gerne kolportiert wird, aber das ist das Bild, das wir heute glauben, dass sich die Menschen damals gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: Die besondere Qualität unserer I&#039;&#039;&#039;CH-Kraft hängt insofern mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten.&#039;&#039;&#039; Und unser ICH hat die Qualität, da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften, die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können, und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig alles das, was darunter ist, umfasst und umschließt und im Bewusstsein  trägt. Ja, &#039;&#039;&#039;die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH.&#039;&#039;&#039; Wir werden nicht alles davon in unserem Bewusstsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern, aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, dass wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. &#039;&#039;&#039;Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen&#039;&#039;&#039;. Eins zu werden damit. &#039;&#039;&#039;Aber jeder Mensch auf individuelle Weise.&#039;&#039;&#039; Das ist sehr sehr schwer in Worte zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran, was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muss man auch dazu sagen – &#039;&#039;&#039;durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden.&#039;&#039;&#039; Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat, und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkte, um eigene auch &#039;&#039;&#039;Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen&#039;&#039;&#039;, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: &#039;&#039;&#039;Der Verstand, wie wir ihn heute haben, dient nur dazu, die eigenen Interessen durchzusetzen&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen, ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit &#039;&#039;&#039;Kain und Abel,&#039;&#039;&#039; das steckt dahinter. Da geht es &#039;&#039;&#039;nicht um einen äußeren Mord&#039;&#039;&#039; so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, dass wir eigentlich, &#039;&#039;&#039;wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften, genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig.&#039;&#039;&#039; Das steckt dahinter und über das müssten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe, die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also, es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es, und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu denken&#039;&#039;&#039;, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewusst ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß, wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewusstsein in jenes &#039;&#039;&#039;Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist&#039;&#039;&#039;. Der Moment, wo das Kind zu sich ICH sagt, ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung, aber es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen, die tätig die Erde verwandeln, sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben, aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen, und daher ist es auch ganz wichtig, dass das Kind in das hineinkommt, aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, dass ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit, in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, dass die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert haben – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand, wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum, Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden, aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht mehr zu töten, sondern neu zu schaffen.&#039;&#039;&#039; Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein dem Seelischen, das da war, aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: Ja, wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein, aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild, sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bißchen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die Verwandlung unserer Seelenwelt, daß wir durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewußter kennen lernen, immer bewußter ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern. Das ist der Übergang in der Bewußtseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewußtseinsseelenzeitalters. Das Bewußtseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden alles was nur geht abzutöten, (Einwurf eines Anwesenden) Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, das dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, daß man deswegen geistlos sein muß. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, daß man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele   Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt: mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen,ist das so, wie wenn ich das Tunnel wieder zustopfen wollte, daß ich ja nicht durchkomme. Das muß weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muß man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   Karl Balmer - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für R.St. gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel. Also das heißt Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß in der Naturforschung Gott sucht: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem. Weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses &#039;&#039;&#039;??Wagnis??&#039;&#039;&#039;  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, daß mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine starke Äußerung aber sie trifft den Kern der Sache. Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muß man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen. Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muß genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her. Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu. Wie kommt es dazu. Ja, da muß man sich schon einmal anschauen das 1. Kapitel der Genesis. Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die R. St. die Geister der Form nennt und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft?,  die Kraft Formen bis ins Physische hinein zu bilden. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl  in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muß man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  R.St. spricht ja immer von 7 Elohim die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, daß als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? Sowas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, sie haben alle ein ICH aber kein ICH das die volle Freiheit hat. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können,  nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht. Das ist das erste Mal, daß sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muß man sehr tief nehmen, weil durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus. Das heißt: die Gemeinschaft der Elohim ist fähig die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, daß der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung  von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim   „Ruach Elohim…….“ also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen:  „Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit. Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen. Das heißt es geht um die göttliche Verstandeskraft die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht um die Erdenschöpfung hervor zu bringen. Ruach Elohim der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da und dann entsteht ein neuer Kosmos und der beginnt wieder so, daß  es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das 1.Kapitel, diesen Seelenkosmos der entsteht. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bleibe, stehen bleiben dabei,  eine Wiederholung des alten Mondes zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum das erreicht werden würde. Daß der entscheidende neue Impuls hereinkommt -  eben mit dem Wort und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend aber in ähnlicher Weise wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muß man sehen, daß diese Elohim, diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheit sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff den wir in sinnvoller Weise verwenden können,  dort seinen Anfang erst genommen hat. Also kann ich nicht einfach sagen davor sondern sage lieber abseits davon. Daß sie geistige Wesen geworden sind also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h.  Wesen die vergleichbar sind uns Menschen,  bereits abseits des alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muß man dazusagen, daß die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der alte Saturn, die alte Sonne, der alte Mond, daß sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH und wenn wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst. Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde und es gibt noch einiges darüber. Aber abgestreift haben sie komplett alles das was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber sie sind Götter in dem Sinn, daß sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das – könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, daß sie den Entschluß fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müßte man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, daß sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muß man aber wissen: die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit. Die hat nicht einen Inhalt, so daß ich jetzt sagen kann: ja was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft aus dem Nichts etwas zu schaffen. Was wir also nicht mitnehmen ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen, was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen. Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu aber dann hängt das damit zusammen, daß ich Geistselbst entwickelt haben muß. Das bedingt einander. Also die Kraft wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muß mein ICH so weit entwickelt sein, daß es Geistselbst entwickelt hat und das lernen wir daran, daß wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, daß das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fangt damit an, daß wir es beherrschen lernen, ein bißchen damit umgehen, daß es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, daß wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bißchen was vom Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht. Also d.h. die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, daß wir anfangen können das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-06-29T17:39:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (1) ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein  falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann&#039;&#039;&#039;, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die &#039;&#039;&#039;Evolutionslehre&#039;&#039;&#039; geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Intuition ===&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, dass sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, &#039;&#039;&#039;müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige, und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muss ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durchgehen: Aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fängt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration, und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden, und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewusstsein, bis zur klaren, bewussten, wachen Erkenntnis – &#039;&#039;&#039;so komme ich zur geistigen Seite&#039;&#039;&#039;, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine &#039;&#039;&#039;Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt&#039;&#039;&#039;. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt (2) ===&lt;br /&gt;
Es ist im &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Ich meine, dass alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, dass in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es, um dessentwillen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseretwillen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, aber eben nicht nur uns selbst, sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch: weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, dass wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und dass es an uns liegt, daran zu arbeiten, dass diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen, sondern um dessentwillen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, dass sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben in dem, dass &#039;&#039;&#039;wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muss uns bewusst sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu, aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, dass sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen, aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglicht wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, dass &#039;&#039;&#039;im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann.&#039;&#039;&#039; Unmittelbar durch &#039;&#039;&#039;die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist.&#039;&#039;&#039; Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, dass die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, dass die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluss fassen, etwas zu tun, dann kann uns &#039;&#039;&#039;die Christuskraft stärken, helfen dabei, dass wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können.&#039;&#039;&#039; Aber der Willensimpuls muss von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt, selbst die Leitung zu übernehmen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, dass wir die Leitung übernehmen&#039;&#039;&#039;, dass wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung, die hinaufgeht oder in eine Richtung die hinuntergeht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem, was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben, aber die Entscheidung, was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, dass uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;„Wir wissen, dass die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde, aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Menschen in den vorangegangenen Entwicklungsstufen der Erde     ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen&#039;&#039;&#039;, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: &#039;&#039;&#039;die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt Rudolf Steiner den Alten Saturn.&#039;&#039;&#039; Da wurde eigentlich nur der &#039;&#039;&#039;physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper,&#039;&#039;&#039; wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches, sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. &#039;&#039;&#039;Auf der Alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu&#039;&#039;&#039; und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib, und da kommt dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter &#039;&#039;&#039;auf dem Alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther,&#039;&#039;&#039; und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, &#039;&#039;&#039;der Astralleib&#039;&#039;&#039; – also diese astralischen Kräfte, die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist, aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039; schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint.&#039;&#039;&#039; Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint, sondern &#039;&#039;&#039;seine seelische Gestalt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem Alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde, sodass Rudolf Steiner diesen &#039;&#039;&#039;Alten Mond auch den Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039; nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so daß sie am Ende in ihrer reifsten Form da war und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit. Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und das irdische Leben ist dadurch entstanden, daß etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, daß die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen und das ist auch passiert. Das ist genau das, was man in der Evolution wirklich verfolgen kann, man muß es nur als künstlerischen Prozeß betrachten, dann sieht man wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird, tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozeß, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, so entwickelt sich auch das Geistige weiter und das muß man denken: da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist:  zu der ganzen Natur gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinaus schauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe. Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfaßt sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muß denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen.  Und da sind alle diese Sterne, egal ob sie Planeten haben oder nicht , alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem was wir hier tun an diesem Fleckerl Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken. Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, daß wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden aber ich kann euch prophezeien, daß wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, daß wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, daß das im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, daß wir uns inkarnieren auf Erden. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, daß wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, daß der Mittelpunkt überall ist und daß wir uns mit allen diesen Mittelpunkten die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im Leben nach dem Tod, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so:  jeder Mensch hat seinen Stern. R.St. sagt: jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise aber das hängt bereits damit zusammen, daß wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig. Daß wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören heißt nicht, daß wir dort irgendwie durchmaschieren sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von R.St. aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muß sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewußtlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewußtsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder sollten so weit kommen, daß wir letztlich bewußt bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt, nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als Kristallhimmel bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, daß das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen:  sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild das gerne kolportiert wird aber das ist das Bild, das wir heute glauben, daß die Menschen damals sich gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: die besondere Qualität unserer ICH-Kraft hängt insoferne mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten. Und unser ICH hat die Qualität da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig, alles das was darunter ist umfaßt und umschließt und im Bewußtsein  trägt. Ja die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH. Wir werden nicht alles davon in unserem Bewußtsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, daß wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen. Eins zu werden damit. Aber jeder Mensch auf individuelle Weise. Das ist sehr sehr schwer in Wort zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muß man auch dazu sagen – durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkt, um eigene auch Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: der Verstand wie wir ihn heute haben dient nur dazu die eigenen Interessen durchzusetzen. Das ist das wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit Kain und Abel, das steckt dahinter. Da geht es nicht um einen äußeren Mord so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, daß wir eigentlich, wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig. Das steckt dahinter und über das müßten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; zu denken, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewußt ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewußtsein in jenes Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist. Der Moment wo das Kind zu sich ICH sagt ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung aber es geht darum, sich dessen bewußt zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen die tätig die Erde verwandeln sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen und daher ist es auch ganz wichtig, daß das Kind in das hineinkommt aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, daß ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, daß die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert habe – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln. Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, Seelisches nicht mehr zu töten sondern neu zu schaffen. Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein, dem Seelisches das da war aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: ja wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bißchen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die Verwandlung unserer Seelenwelt, daß wir durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewußter kennen lernen, immer bewußter ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern. Das ist der Übergang in der Bewußtseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewußtseinsseelenzeitalters. Das Bewußtseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden alles was nur geht abzutöten, (Einwurf eines Anwesenden) Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, das dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, daß man deswegen geistlos sein muß. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, daß man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele   Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt: mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen,ist das so, wie wenn ich das Tunnel wieder zustopfen wollte, daß ich ja nicht durchkomme. Das muß weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muß man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   Karl Balmer - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für R.St. gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel. Also das heißt Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß in der Naturforschung Gott sucht: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem. Weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses &#039;&#039;&#039;??Wagnis??&#039;&#039;&#039;  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, daß mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine starke Äußerung aber sie trifft den Kern der Sache. Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muß man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen. Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muß genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her. Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu. Wie kommt es dazu. Ja, da muß man sich schon einmal anschauen das 1. Kapitel der Genesis. Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die R. St. die Geister der Form nennt und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft?,  die Kraft Formen bis ins Physische hinein zu bilden. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl  in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muß man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  R.St. spricht ja immer von 7 Elohim die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, daß als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? Sowas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, sie haben alle ein ICH aber kein ICH das die volle Freiheit hat. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können,  nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht. Das ist das erste Mal, daß sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muß man sehr tief nehmen, weil durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus. Das heißt: die Gemeinschaft der Elohim ist fähig die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, daß der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung  von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim   „Ruach Elohim…….“ also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen:  „Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit. Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen. Das heißt es geht um die göttliche Verstandeskraft die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht um die Erdenschöpfung hervor zu bringen. Ruach Elohim der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da und dann entsteht ein neuer Kosmos und der beginnt wieder so, daß  es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das 1.Kapitel, diesen Seelenkosmos der entsteht. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bleibe, stehen bleiben dabei,  eine Wiederholung des alten Mondes zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum das erreicht werden würde. Daß der entscheidende neue Impuls hereinkommt -  eben mit dem Wort und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend aber in ähnlicher Weise wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muß man sehen, daß diese Elohim, diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheit sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff den wir in sinnvoller Weise verwenden können,  dort seinen Anfang erst genommen hat. Also kann ich nicht einfach sagen davor sondern sage lieber abseits davon. Daß sie geistige Wesen geworden sind also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h.  Wesen die vergleichbar sind uns Menschen,  bereits abseits des alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muß man dazusagen, daß die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der alte Saturn, die alte Sonne, der alte Mond, daß sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH und wenn wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst. Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde und es gibt noch einiges darüber. Aber abgestreift haben sie komplett alles das was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber sie sind Götter in dem Sinn, daß sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das – könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, daß sie den Entschluß fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müßte man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, daß sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muß man aber wissen: die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit. Die hat nicht einen Inhalt, so daß ich jetzt sagen kann: ja was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft aus dem Nichts etwas zu schaffen. Was wir also nicht mitnehmen ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen, was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen. Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu aber dann hängt das damit zusammen, daß ich Geistselbst entwickelt haben muß. Das bedingt einander. Also die Kraft wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muß mein ICH so weit entwickelt sein, daß es Geistselbst entwickelt hat und das lernen wir daran, daß wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, daß das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fangt damit an, daß wir es beherrschen lernen, ein bißchen damit umgehen, daß es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, daß wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bißchen was vom Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht. Also d.h. die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, daß wir anfangen können das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=921</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-06-29T13:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginatives Denken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewusst – mit der Welt draußen wirklich verbunden. &#039;&#039;&#039;Intuition hat mit dem Willen zu tun&#039;&#039;&#039;, mit der Willenskraft des Menschen und &#039;&#039;&#039;im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewusst,&#039;&#039;&#039; obwohl gerade &#039;&#039;&#039;im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist&#039;&#039;&#039;. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewusstsein ICH WILL das und das, aber das ist &#039;&#039;&#039;nur der Gedanke des Wollens.&#039;&#039;&#039; Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewusst mitzubekommen, was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.  Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft, sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert, sondern die sehr koordiniert vor sich geht, und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüssten wir erst, was Wille wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee&#039;&#039;&#039;. Was wir als Idee im Geiste erleben, ist die Bild gewordene Idee. Das, was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewusst. Dann wird es Realität, aber unbewusst für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache, sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewusstsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, &#039;&#039;&#039;das geht nur mit einem imaginativen Denken&#039;&#039;&#039;, das ist die &#039;&#039;&#039;Steigerung des lebendigen Denkens&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich &#039;&#039;&#039;aktiv denken,&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;gestaltend denken,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken,&#039;&#039;&#039; d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt.&#039;&#039;&#039; Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus, sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner &#039;&#039;&#039;Metamorphosenlehre&#039;&#039;&#039;, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt, aber geben könnte,  heraus entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozess, und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müsste sozusagen den Moment abfangen, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluss nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozess es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringen und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt, es geht darum, &#039;&#039;&#039;im Denken Künstler zu werden&#039;&#039;&#039; und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das, was eben auch &#039;&#039;&#039;Paulus anspricht im Römerbrief&#039;&#039;&#039; und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl (Stück) dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muss die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutlich, weil ich die Anthrowiki-G’schicht (Geschichte) übersetze vom Deutschen ins Englische, und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, dass man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben, aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht, sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. &#039;&#039;&#039;Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muss vom ICH, und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die &#039;&#039;&#039;griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft .&#039;&#039;&#039; Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muss man auch dazusagen. Die &#039;&#039;&#039;englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe,&#039;&#039;&#039; die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz &#039;&#039;&#039;bewusst und wach mit der Bewusstseinsseele die äußere Welt zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem, was aus höherem Geistigen kommt, und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung, und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge, die man klar auch scheiden muss, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein &#039;&#039;&#039;Verdienst der englischsprachigen Welt, dass sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen, die immer wieder dazu herhalten musste,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muss erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man &#039;&#039;&#039;rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, dass im Materiellen das Geistige wirkt&#039;&#039;&#039;. Und dass das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: Es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muss man erkennen, man muss das Geistige in der Materie erkennen, aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muss erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist, hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es Rudolf Steiner oft sagt - &#039;&#039;&#039;einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müssten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte&#039;&#039;&#039;, damit das zusammenkommt und dann sieht man, dass es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und dass auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das war schon mit eine Aufgabe des 20. Jh.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus, aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle, aber ein falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden. &#039;&#039;&#039;Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung,&#039;&#039;&#039; die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - &#039;&#039;&#039;sondern ich muss das Geistige erleben können&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, dass im Denken Geistiges waltet, tätig ist und dass das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind.&#039;&#039;&#039; Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: &#039;&#039;&#039;Wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen, ausmacht mit dem Denken ergreifen.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben &#039;&#039;&#039;kein Verstandesdenken mehr, sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken,&#039;&#039;&#039; und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Dass die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluss hineingesetzt wurde. NEIN, wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen, und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist, hokuspokus, dann war es da. NEIN, sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung, und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, dass sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann, und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem, und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. &#039;&#039;&#039;Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen&#039;&#039;&#039;. Oder erst bei der einen Hälfte Bewusstseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt, aber verstehen in Wahrheit nicht. Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest dass wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber, was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Dass vieles davon funktioniert und dass es gerade das Tote beschreiben kann okay, aber das ist das Abgestorbene. &#039;&#039;&#039;Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen,&#039;&#039;&#039; also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. &#039;&#039;&#039;Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig.&#039;&#039;&#039; Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken, sondern eben künstlerisch gestaltend, sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, &#039;&#039;&#039;er habe eine anschauende Urteilskraft.&#039;&#039;&#039; Das heißt für ihn war &#039;&#039;&#039;das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines&#039;&#039;&#039;, und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, daß sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können. Das ist das Wichtig und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muß ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durch gehen  : aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fangt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewußtsein, bis zur klaren, bewußten, wachen Erkenntnis – so komme ich zur geistigen Seite, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. Es ist im Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich meine, daß alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, daß in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, daß dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen sondern um dessent willen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es um dessent Willen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseret Willen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt aber eben nicht nur uns selbst sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch:  Weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, daß wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und daß es an uns liegt, daran zu arbeiten, daß diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen sondern um dessent willen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, daß sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben indem, daß wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muß uns bewußt sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, daß sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglich wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, daß im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann. Unmittelbar durch die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist. Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, daß die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, daß die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluß fassen etwas zu tun, dann kann uns die Christuskraft stärken, helfen dabei, daß wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können. Aber der Willensimpuls muß von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt selbst die Leitung zu übernehmen. Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, daß wir die Leitung übernehmen, daß wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung die hinauf geht oder in eine Richtung die hinunter geht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben aber die Entscheidung was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, daß uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir wissen, daß die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt R.St. den alten Saturn. Da wurde eigentlich nur der physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper, wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. Auf der alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib und da kommt, dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter auf dem alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther, und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, der Astralleib – also diese astralischen Kräfte die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. Das erste Kapitel der Genesis schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, daß das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint. Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint sondern seine seelische Gestalt. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde. So daß R.St. diesen alten Mond auch den Kosmos der Weisheit nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so daß sie am Ende in ihrer reifsten Form da war und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit. Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und das irdische Leben ist dadurch entstanden, daß etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, daß die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen und das ist auch passiert. Das ist genau das, was man in der Evolution wirklich verfolgen kann, man muß es nur als künstlerischen Prozeß betrachten, dann sieht man wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird, tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozeß, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, so entwickelt sich auch das Geistige weiter und das muß man denken: da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist:  zu der ganzen Natur gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinaus schauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe. Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfaßt sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muß denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen.  Und da sind alle diese Sterne, egal ob sie Planeten haben oder nicht , alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem was wir hier tun an diesem Fleckerl Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken. Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, daß wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden aber ich kann euch prophezeien, daß wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, daß wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, daß das im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, daß wir uns inkarnieren auf Erden. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, daß wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, daß der Mittelpunkt überall ist und daß wir uns mit allen diesen Mittelpunkten die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im Leben nach dem Tod, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so:  jeder Mensch hat seinen Stern. R.St. sagt: jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise aber das hängt bereits damit zusammen, daß wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig. Daß wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören heißt nicht, daß wir dort irgendwie durchmaschieren sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von R.St. aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muß sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewußtlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewußtsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder sollten so weit kommen, daß wir letztlich bewußt bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt, nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als Kristallhimmel bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, daß das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen:  sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild das gerne kolportiert wird aber das ist das Bild, das wir heute glauben, daß die Menschen damals sich gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: die besondere Qualität unserer ICH-Kraft hängt insoferne mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten. Und unser ICH hat die Qualität da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig, alles das was darunter ist umfaßt und umschließt und im Bewußtsein  trägt. Ja die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH. Wir werden nicht alles davon in unserem Bewußtsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, daß wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen. Eins zu werden damit. Aber jeder Mensch auf individuelle Weise. Das ist sehr sehr schwer in Wort zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muß man auch dazu sagen – durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkt, um eigene auch Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: der Verstand wie wir ihn heute haben dient nur dazu die eigenen Interessen durchzusetzen. Das ist das wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit Kain und Abel, das steckt dahinter. Da geht es nicht um einen äußeren Mord so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, daß wir eigentlich, wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig. Das steckt dahinter und über das müßten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; zu denken, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewußt ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewußtsein in jenes Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist. Der Moment wo das Kind zu sich ICH sagt ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung aber es geht darum, sich dessen bewußt zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen die tätig die Erde verwandeln sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen und daher ist es auch ganz wichtig, daß das Kind in das hineinkommt aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, daß ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, daß die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert habe – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln. Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, Seelisches nicht mehr zu töten sondern neu zu schaffen. Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein, dem Seelisches das da war aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: ja wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bißchen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die Verwandlung unserer Seelenwelt, daß wir durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewußter kennen lernen, immer bewußter ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern. Das ist der Übergang in der Bewußtseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewußtseinsseelenzeitalters. Das Bewußtseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden alles was nur geht abzutöten, (Einwurf eines Anwesenden) Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, das dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, daß man deswegen geistlos sein muß. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, daß man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele   Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt: mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen,ist das so, wie wenn ich das Tunnel wieder zustopfen wollte, daß ich ja nicht durchkomme. Das muß weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muß man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   Karl Balmer - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für R.St. gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel. Also das heißt Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß in der Naturforschung Gott sucht: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem. Weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses &#039;&#039;&#039;??Wagnis??&#039;&#039;&#039;  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, daß mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine starke Äußerung aber sie trifft den Kern der Sache. Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muß man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen. Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muß genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her. Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu. Wie kommt es dazu. Ja, da muß man sich schon einmal anschauen das 1. Kapitel der Genesis. Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die R. St. die Geister der Form nennt und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft?,  die Kraft Formen bis ins Physische hinein zu bilden. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl  in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muß man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  R.St. spricht ja immer von 7 Elohim die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, daß als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? Sowas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, sie haben alle ein ICH aber kein ICH das die volle Freiheit hat. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können,  nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht. Das ist das erste Mal, daß sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muß man sehr tief nehmen, weil durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus. Das heißt: die Gemeinschaft der Elohim ist fähig die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, daß der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung  von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim   „Ruach Elohim…….“ also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen:  „Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit. Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen. Das heißt es geht um die göttliche Verstandeskraft die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht um die Erdenschöpfung hervor zu bringen. Ruach Elohim der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da und dann entsteht ein neuer Kosmos und der beginnt wieder so, daß  es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das 1.Kapitel, diesen Seelenkosmos der entsteht. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bleibe, stehen bleiben dabei,  eine Wiederholung des alten Mondes zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum das erreicht werden würde. Daß der entscheidende neue Impuls hereinkommt -  eben mit dem Wort und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend aber in ähnlicher Weise wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muß man sehen, daß diese Elohim, diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheit sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff den wir in sinnvoller Weise verwenden können,  dort seinen Anfang erst genommen hat. Also kann ich nicht einfach sagen davor sondern sage lieber abseits davon. Daß sie geistige Wesen geworden sind also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h.  Wesen die vergleichbar sind uns Menschen,  bereits abseits des alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muß man dazusagen, daß die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der alte Saturn, die alte Sonne, der alte Mond, daß sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH und wenn wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst. Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde und es gibt noch einiges darüber. Aber abgestreift haben sie komplett alles das was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber sie sind Götter in dem Sinn, daß sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das – könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, daß sie den Entschluß fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müßte man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, daß sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muß man aber wissen: die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit. Die hat nicht einen Inhalt, so daß ich jetzt sagen kann: ja was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft aus dem Nichts etwas zu schaffen. Was wir also nicht mitnehmen ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen, was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen. Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu aber dann hängt das damit zusammen, daß ich Geistselbst entwickelt haben muß. Das bedingt einander. Also die Kraft wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muß mein ICH so weit entwickelt sein, daß es Geistselbst entwickelt hat und das lernen wir daran, daß wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, daß das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fangt damit an, daß wir es beherrschen lernen, ein bißchen damit umgehen, daß es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, daß wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bißchen was vom Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht. Also d.h. die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, daß wir anfangen können das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
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Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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=Themenschwerpunkt: Gesetzmäßigkeiten und Gottesbild aus der Vergangenheit vs. Anforderungen an den Menschen, Neues zu schaffen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlüsselwörter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 0:00:41|50. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten 0:05:52|Werdelust]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten 0:05:52|Veränderungen des Gottesbildes]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen 0:14:16|Pulsation der Ich-Entwicklung]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha 0:20:23|Christus: &amp;quot;Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen 0:23:35|slawische Kulturepoche]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen 0:23:35|Rolle der Arbeit in der Zukunft]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Geistselbsts 0:32:33|Entwicklung des Geistselbsts]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Geistselbsts 0:32:33|Monotheismus, Trinität, Polytheismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung 0:43:56|Zwischen Tod und neuer Geburt: Einfluss des Menschen auf den Kosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#%E2%80%9EIch%20mache%20alles%20neu%E2%80%9C%20%E2%80%93%20alte%20Prinzipien%20ersetzen%20durch%20in%20Freiheit%20entstandene%20neue%20Geistigkeit%200:49:58|Zufall und Evolutionsgeschichte]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#%E2%80%9EIch%20mache%20alles%20neu%E2%80%9C%20%E2%80%93%20alte%20Prinzipien%20ersetzen%20durch%20in%20Freiheit%20entstandene%20neue%20Geistigkeit%200:49:58|Naturgesetze vom Alten Mond]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#%E2%80%9EIch%20mache%20alles%20neu%E2%80%9C%20%E2%80%93%20alte%20Prinzipien%20ersetzen%20durch%20in%20Freiheit%20entstandene%20neue%20Geistigkeit%200:49:58|Christus: &amp;quot;Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42|&amp;quot;Faust&amp;quot;: &amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot; &amp;quot;Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen.&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42|Gnade, irren zu können]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42|Das Ich als Kompass]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)=&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=41s Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022_0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. &#039;&#039;(schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön&#039;&#039;) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=352s Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten 0:05:52] ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden,&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt, in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an dem Neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=856s Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen 0:14:16] ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse &#039;&#039;&#039;Pulsation&#039;&#039;&#039; durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=1223s Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha 0:20:23] ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=1415s Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen 0:23:35] ===&lt;br /&gt;
Unser &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege&#039;&#039;&#039; auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße, wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht, und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu, gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, &#039;&#039;&#039;dass wir in einer Übergangsphase sind,&#039;&#039;&#039; es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt,&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=1953s Entwicklung des Geistselbsts 0:32:33] ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu&amp;quot;, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns,&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so&amp;quot;. Mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen, und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans oder eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja, es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=2636s Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. &#039;&#039;&#039;Nein! Das ist das alte Prinzip,&#039;&#039;&#039; das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde die ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=2998s „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit 0:49:58] ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ &#039;&#039;&#039;„Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei&#039;&#039;&#039;. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde dahin, diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja... aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=3371s Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners 0:56:11] ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem &#039;&#039;&#039;Dreischritt der Hegelschen Dialektik,&#039;&#039;&#039; die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen, und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Emerson zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen, neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss,&#039;&#039;&#039; ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100.000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Menschen-Ich, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so war wie wir heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=3825s Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt 1:03:45] ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden, und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4064s Nötiger Egoismus und Altruismus 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja, dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nichts gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge, in der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4265s Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt 1:11:05] ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen, weiß nicht, zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickeln&#039;&#039;&#039; und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4429s Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben 1:13:49] ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftlern, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen, auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess, und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an,&#039;&#039;&#039; namentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit, in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4764s Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur 1:19:24] ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann es zumindest ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5110s Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen 1:25:10] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5201s Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht 1:26:41] ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich eine wunderbare Anlage zum Musiker, das Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen,das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5405s Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält 1:30:05] ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmal kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, das eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5803s Kernfusion - die Erde wird zur Sonne 1:36:43] ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist, selbst Fixstern einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6092s Technik und ethische Verantwortung 1:41:32] ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden&#039;&#039;&#039; miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk, und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6473s Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora 1:47:53] ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Also Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger, als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von uns selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6899s Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben - Straders Denken wird erschüttert 1:54:59] ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7087s Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben 1:58:07] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass er allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7177s Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg 1:59:37] ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach, du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre, und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7384s Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre 2:03:04] ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen sein, die sich nicht befreien wollen, denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen im Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7538s Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen 2:05:38] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7619s Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf 2:06:59] ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil, um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das, was ist, aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist hineinwirkt, über den wir gesprochen haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7859s Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter 2:10:59] ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8031s Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen 2:13:51] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzt, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist. D&#039;&#039;&#039;as Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8182s Der Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen 2:16:22] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das es sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich; nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollten. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8694s Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen 2:24:54] ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8802s Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42] ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, &#039;&#039;&#039;der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst&#039;&#039;&#039;. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda, eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-29T12:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt: Gesetzmäßigkeiten und Gottesbild aus der Vergangenheit vs. Anforderungen an den Menschen, Neues zu schaffen=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 0:00:41|50. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten 0:05:52|Werdelust]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten 0:05:52|Veränderungen des Gottesbildes]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen 0:14:16|Pulsation der Ich-Entwicklung]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha 0:20:23|Christus: &amp;quot;Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen 0:23:35|slawische Kulturepoche]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen 0:23:35|Rolle der Arbeit in der Zukunft]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Geistselbsts 0:32:33|Entwicklung des Geistselbsts]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung des Geistselbsts 0:32:33|Monotheismus, Trinität, Polytheismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung 0:43:56|Zwischen Tod und neuer Geburt: Einfluss des Menschen auf den Kosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#%E2%80%9EIch%20mache%20alles%20neu%E2%80%9C%20%E2%80%93%20alte%20Prinzipien%20ersetzen%20durch%20in%20Freiheit%20entstandene%20neue%20Geistigkeit%200:49:58|Zufall und Evolutionsgeschichte]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#%E2%80%9EIch%20mache%20alles%20neu%E2%80%9C%20%E2%80%93%20alte%20Prinzipien%20ersetzen%20durch%20in%20Freiheit%20entstandene%20neue%20Geistigkeit%200:49:58|Naturgesetze vom Alten Mond]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#%E2%80%9EIch%20mache%20alles%20neu%E2%80%9C%20%E2%80%93%20alte%20Prinzipien%20ersetzen%20durch%20in%20Freiheit%20entstandene%20neue%20Geistigkeit%200:49:58|Christus: &amp;quot;Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben 1:13:49|Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält 1:30:05|Kernfusion: Sonnewerden der Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Technik und ethische Verantwortung 1:41:32|Technik und ethische Verantwortung]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora 1:47:53|Mysteriendrama: Theodora]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben - Straders Denken wird erschüttert 1:54:59|Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius]] - Karma und freie Schicksalsgestaltung - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg 1:59:37|Christus: &amp;quot;Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen.&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre 2:03:04|achte Sphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen 2:05:38|Karma auflösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora 1:47:53|Mysteriendrama: Theodora, Verlust ihrer medialen Fähigkeiten]]- [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter 2:10:59|Mysteriendrama: Thomasius, ein moderner Eingeweihter]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen 2:13:51|moderne Einweihung: Weg am Abgrund]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen 2:13:51|manichäisches Prinzip]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen 2:16:22|Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen 2:16:22|Christus: &amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen 2:24:54|Mysteriendramen: offenes Ende]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42|&amp;quot;Faust&amp;quot;: &amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot; &amp;quot;Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen.&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42|Gnade, irren zu können]] - [[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter#Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42|Das Ich als Kompass]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)=&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=41s Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022_0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. &#039;&#039;(schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön&#039;&#039;) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=352s Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten 0:05:52] ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden,&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt, in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an dem Neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=856s Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen 0:14:16] ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse &#039;&#039;&#039;Pulsation&#039;&#039;&#039; durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=1223s Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha 0:20:23] ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=1415s Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen 0:23:35] ===&lt;br /&gt;
Unser &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege&#039;&#039;&#039; auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße, wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht, und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu, gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, &#039;&#039;&#039;dass wir in einer Übergangsphase sind,&#039;&#039;&#039; es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt,&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=1953s Entwicklung des Geistselbsts 0:32:33] ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu&amp;quot;, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns,&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so&amp;quot;. Mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen, und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans oder eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja, es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=2636s Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. &#039;&#039;&#039;Nein! Das ist das alte Prinzip,&#039;&#039;&#039; das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde die ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=2998s „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit 0:49:58] ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ &#039;&#039;&#039;„Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei&#039;&#039;&#039;. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde dahin, diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja... aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=3371s Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners 0:56:11] ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem &#039;&#039;&#039;Dreischritt der Hegelschen Dialektik,&#039;&#039;&#039; die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen, und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Emerson zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen, neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss,&#039;&#039;&#039; ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100.000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Menschen-Ich, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so war wie wir heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=3825s Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt 1:03:45] ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden, und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4064s Nötiger Egoismus und Altruismus 1:07:44] ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja, dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nichts gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge, in der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4265s Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt 1:11:05] ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen, weiß nicht, zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickeln&#039;&#039;&#039; und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4429s Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben 1:13:49] ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftlern, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen, auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess, und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an,&#039;&#039;&#039; namentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit, in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=4764s Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur 1:19:24] ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann es zumindest ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5110s Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen 1:25:10] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5201s Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht 1:26:41] ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich eine wunderbare Anlage zum Musiker, das Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen,das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5405s Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält 1:30:05] ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmal kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, das eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5803s Kernfusion - die Erde wird zur Sonne 1:36:43] ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist, selbst Fixstern einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6092s Technik und ethische Verantwortung 1:41:32] ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden&#039;&#039;&#039; miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk, und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6473s Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora 1:47:53] ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Also Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger, als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von uns selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6899s Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben - Straders Denken wird erschüttert 1:54:59] ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7087s Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben 1:58:07] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass er allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7177s Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg 1:59:37] ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach, du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre, und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7384s Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre 2:03:04] ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen sein, die sich nicht befreien wollen, denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen im Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7538s Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen 2:05:38] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7619s Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf 2:06:59] ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil, um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das, was ist, aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist hineinwirkt, über den wir gesprochen haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7859s Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter 2:10:59] ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8031s Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen 2:13:51] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzt, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist. D&#039;&#039;&#039;as Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8182s Der Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen 2:16:22] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das es sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich; nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollten. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8694s Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen 2:24:54] ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8802s Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit 2:26:42] ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, &#039;&#039;&#039;der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst&#039;&#039;&#039;. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda, eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-06-27T21:32:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. &#039;&#039;&#039;Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft.&#039;&#039;&#039; Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es &#039;&#039;&#039;steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen&#039;&#039;&#039;, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben. Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An der Schwelle zur lebendigen Imagination ===&lt;br /&gt;
Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, dass wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und Zurückgehen ins Denken, das Hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewusst zu werden und das zu steigern, eben &#039;&#039;&#039;dieses Denken bis zur lebendigen Imagination&#039;&#039;&#039;. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und &#039;&#039;&#039;das steckt auch ein bisschen in diesem Wochenspruch&#039;&#039;&#039; drinnen. Da zeigt es uns, dass eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen, aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt, die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite, und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Das ist diese &#039;&#039;&#039;Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken, von der Rudolf Steiner schon in seiner &amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot; spricht.&#039;&#039;&#039; Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders &#039;&#039;&#039;bedeutsam im sozialen Leben.&#039;&#039;&#039; Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergesse ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes, sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen, und das nehme ich zurück, und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewusstsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen, sodass ich anfange, wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann, sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg, und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewusstsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlösung der Tierwelt ===&lt;br /&gt;
Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Dass man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., dass &#039;&#039;&#039;das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, dass wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten&#039;&#039;&#039;.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten, z.B. die Kräfte, die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen,&#039;&#039;&#039; sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozess uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Tierwelt.&#039;&#039;&#039; Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal, um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewußt – mit der Welt draußen wirklich verbunden. Intuition hat mit dem Willen zu tun, mit der Willenskraft des Menschen und im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewußt, obwohl gerade im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewußtsein ICH WILL das und das aber das ist nur der Gedanke des Wollens. Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewußt mitzubekommen was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.   Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert sondern die sehr koordiniert vor sich geht und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüßten wir erst was Wille wirklich ist. Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee. Was wir als Idee im Geiste erleben ist die Bild gewordene Idee. Das was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewußt. Dann wird es Realität aber unbewußt für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewußtsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, das geht nur mit einem imaginativen Denken, das ist die Steigerung des lebendigen Denkens, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich aktiv denken, nämlich gestaltend denken, schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken, d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser Verstandesdenken, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt. Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner Metamorphosenlehre, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt aber geben könnte,  heraus  entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozeß und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müßte sozusagen den Moment abfange, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluß nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozeß es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringe und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt es geht darum, im Denken Künstler zu werden und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das was eben auch Paulus anspricht im Römerbrief und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muß die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutliche, weil ich die Anthrowiki-G’schicht übersetze vom Deutschen ins Englische und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, daß man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH und hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muß vom ICH und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft . Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muß man auch dazusagen. Die englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz bewußt und wach mit der Bewußtseinsseele die äußere Welt zu ergreifen. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem was aus höherem Geistigen kommt und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung- Und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge die man klar auch scheiden muß, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein Verdienst der englischsprachigen Welt, das sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen. Die immer wieder dazu herhalten mußte,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muß erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, daß im Materiellen das Geistige wirkt. Und daß das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muß man erkennen, man muß das Geistige in der Materie erkennen aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muß erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist,  hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es R.St. oft sagt - einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müßten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte, damit das zusammenkommt und dann sieht man, daß es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und daß auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das   war schon mit eine Aufgabe des 20. JH.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle aber ein falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung, die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - sondern ich muß das Geistige erleben können. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, daß im Denken Geistiges waltet, tätig ist und daß das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr: wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind. Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen ausmacht, mit dem Denken ergreifen. Aber das ist eben kein Verstandesdenken mehr sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft, ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Daß die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluß hineingesetzt wurde. NEIN wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist,  hokuspokus dann war es da. NEIN sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, daß sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen. Oder erst bei der einen Hälfte Bewußtseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt aber verstehen in Wahrheit nicht.  Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest daß wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Daß vieles davon funktioniert und daß es gerade das Tote beschreiben kann okay aber das ist das Abgestorbene. Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen, also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig. Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – Goethe z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken sondern eben künstlerisch gestaltend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ca. 40.Minute&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, er habe eine anschauende Urteilskraft. Das heißt für ihn war das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, daß sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können. Das ist das Wichtig und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muß ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durch gehen  : aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fangt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewußtsein, bis zur klaren, bewußten, wachen Erkenntnis – so komme ich zur geistigen Seite, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. Es ist im Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich meine, daß alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, daß in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, daß dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen sondern um dessent willen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es um dessent Willen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseret Willen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt aber eben nicht nur uns selbst sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch:  Weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, daß wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und daß es an uns liegt, daran zu arbeiten, daß diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen sondern um dessent willen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, daß sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben indem, daß wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muß uns bewußt sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, daß sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglich wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, daß im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann. Unmittelbar durch die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist. Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, daß die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, daß die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluß fassen etwas zu tun, dann kann uns die Christuskraft stärken, helfen dabei, daß wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können. Aber der Willensimpuls muß von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt selbst die Leitung zu übernehmen. Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, daß wir die Leitung übernehmen, daß wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung die hinauf geht oder in eine Richtung die hinunter geht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben aber die Entscheidung was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, daß uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir wissen, daß die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt R.St. den alten Saturn. Da wurde eigentlich nur der physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper, wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. Auf der alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib und da kommt, dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter auf dem alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther, und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, der Astralleib – also diese astralischen Kräfte die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. Das erste Kapitel der Genesis schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, daß das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint. Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint sondern seine seelische Gestalt. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde. So daß R.St. diesen alten Mond auch den Kosmos der Weisheit nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so daß sie am Ende in ihrer reifsten Form da war und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit. Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und das irdische Leben ist dadurch entstanden, daß etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, daß die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen und das ist auch passiert. Das ist genau das, was man in der Evolution wirklich verfolgen kann, man muß es nur als künstlerischen Prozeß betrachten, dann sieht man wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird, tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozeß, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, so entwickelt sich auch das Geistige weiter und das muß man denken: da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist:  zu der ganzen Natur gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinaus schauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe. Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfaßt sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muß denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen.  Und da sind alle diese Sterne, egal ob sie Planeten haben oder nicht , alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem was wir hier tun an diesem Fleckerl Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken. Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, daß wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden aber ich kann euch prophezeien, daß wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, daß wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, daß das im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, daß wir uns inkarnieren auf Erden. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, daß wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, daß der Mittelpunkt überall ist und daß wir uns mit allen diesen Mittelpunkten die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im Leben nach dem Tod, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so:  jeder Mensch hat seinen Stern. R.St. sagt: jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise aber das hängt bereits damit zusammen, daß wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig. Daß wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören heißt nicht, daß wir dort irgendwie durchmaschieren sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von R.St. aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muß sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewußtlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewußtsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder sollten so weit kommen, daß wir letztlich bewußt bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt, nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als Kristallhimmel bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, daß das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen:  sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild das gerne kolportiert wird aber das ist das Bild, das wir heute glauben, daß die Menschen damals sich gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: die besondere Qualität unserer ICH-Kraft hängt insoferne mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten. Und unser ICH hat die Qualität da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig, alles das was darunter ist umfaßt und umschließt und im Bewußtsein  trägt. Ja die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH. Wir werden nicht alles davon in unserem Bewußtsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, daß wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen. Eins zu werden damit. Aber jeder Mensch auf individuelle Weise. Das ist sehr sehr schwer in Wort zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muß man auch dazu sagen – durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkt, um eigene auch Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: der Verstand wie wir ihn heute haben dient nur dazu die eigenen Interessen durchzusetzen. Das ist das wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit Kain und Abel, das steckt dahinter. Da geht es nicht um einen äußeren Mord so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, daß wir eigentlich, wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig. Das steckt dahinter und über das müßten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; zu denken, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewußt ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewußtsein in jenes Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist. Der Moment wo das Kind zu sich ICH sagt ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung aber es geht darum, sich dessen bewußt zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen die tätig die Erde verwandeln sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen und daher ist es auch ganz wichtig, daß das Kind in das hineinkommt aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, daß ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, daß die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert habe – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln. Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, Seelisches nicht mehr zu töten sondern neu zu schaffen. Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein, dem Seelisches das da war aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: ja wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bißchen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die Verwandlung unserer Seelenwelt, daß wir durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewußter kennen lernen, immer bewußter ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern. Das ist der Übergang in der Bewußtseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewußtseinsseelenzeitalters. Das Bewußtseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden alles was nur geht abzutöten, (Einwurf eines Anwesenden) Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, das dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, daß man deswegen geistlos sein muß. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, daß man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele   Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt: mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen,ist das so, wie wenn ich das Tunnel wieder zustopfen wollte, daß ich ja nicht durchkomme. Das muß weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muß man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   Karl Balmer - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für R.St. gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel. Also das heißt Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß in der Naturforschung Gott sucht: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem. Weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses &#039;&#039;&#039;??Wagnis??&#039;&#039;&#039;  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, daß mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine starke Äußerung aber sie trifft den Kern der Sache. Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muß man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen. Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muß genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her. Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu. Wie kommt es dazu. Ja, da muß man sich schon einmal anschauen das 1. Kapitel der Genesis. Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die R. St. die Geister der Form nennt und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft?,  die Kraft Formen bis ins Physische hinein zu bilden. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl  in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muß man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  R.St. spricht ja immer von 7 Elohim die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, daß als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? Sowas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, sie haben alle ein ICH aber kein ICH das die volle Freiheit hat. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können,  nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht. Das ist das erste Mal, daß sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muß man sehr tief nehmen, weil durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus. Das heißt: die Gemeinschaft der Elohim ist fähig die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, daß der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung  von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim   „Ruach Elohim…….“ also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen:  „Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit. Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen. Das heißt es geht um die göttliche Verstandeskraft die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht um die Erdenschöpfung hervor zu bringen. Ruach Elohim der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da und dann entsteht ein neuer Kosmos und der beginnt wieder so, daß  es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das 1.Kapitel, diesen Seelenkosmos der entsteht. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bleibe, stehen bleiben dabei,  eine Wiederholung des alten Mondes zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum das erreicht werden würde. Daß der entscheidende neue Impuls hereinkommt -  eben mit dem Wort und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend aber in ähnlicher Weise wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muß man sehen, daß diese Elohim, diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheit sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff den wir in sinnvoller Weise verwenden können,  dort seinen Anfang erst genommen hat. Also kann ich nicht einfach sagen davor sondern sage lieber abseits davon. Daß sie geistige Wesen geworden sind also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h.  Wesen die vergleichbar sind uns Menschen,  bereits abseits des alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muß man dazusagen, daß die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der alte Saturn, die alte Sonne, der alte Mond, daß sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH und wenn wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst. Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde und es gibt noch einiges darüber. Aber abgestreift haben sie komplett alles das was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber sie sind Götter in dem Sinn, daß sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das – könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, daß sie den Entschluß fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müßte man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, daß sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muß man aber wissen: die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit. Die hat nicht einen Inhalt, so daß ich jetzt sagen kann: ja was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft aus dem Nichts etwas zu schaffen. Was wir also nicht mitnehmen ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen, was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen. Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu aber dann hängt das damit zusammen, daß ich Geistselbst entwickelt haben muß. Das bedingt einander. Also die Kraft wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muß mein ICH so weit entwickelt sein, daß es Geistselbst entwickelt hat und das lernen wir daran, daß wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, daß das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fangt damit an, daß wir es beherrschen lernen, ein bißchen damit umgehen, daß es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, daß wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bißchen was vom Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht. Also d.h. die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, daß wir anfangen können das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_58._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=901</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-06-27T16:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Ergänzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|| [[Datei:58. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/nTYBhA3b0MI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 58. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 58. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne aus Österreich. Aktive Weiterbearbeitung mit Stand 27. Juni 2022 durch Gabriele aus Hamburg) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 58. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum 58. Vortrag zur Apokalypse oder rund um die Apokalypse herum, da ja einiges immer dazu kommt – im Moment sehr viel. Wie immer möchte ich euch begrüßen mit dem Wochenspruch, es ist diesmal der Achte, die achte Woche seit Ostersonntag. Es setzt sich jetzt die Tendenz der letzten Sprüche fort, dass wir immer mehr hinausgehen in die Sinneswelt, in das Licht, das draußen ist, in die Wärme, die auch noch  kommen wird –   aber jedenfalls die Tendenz ist da mehr mit dem Bewusstsein, mit der Seele hinauszugehen in die Welt und sich seelisch zu verbinden mit der Welt. Vielleicht auch nicht in einem so ganz wachen Zustand, sondern so ein bisschen mehr ins Traumhafte hineingehend. Also es ist so: die Wachheit, die wir haben, geht ein bisschen zurück - zunächst einmal die Wachheit des Denkens, die wir haben, wenn wir so ganz in uns verschlossen sind und unser Eigendenken entwickeln. Wo wir so ganz mit uns selbst zu tun haben. Jetzt geht’s ein bisschen mehr hinaus, wir entwickeln ein bisserl (bisschen) ein Ahnen gegenüber der Natur. Aber gerade durch dieses Ahnen zunächst der Natur gegenüber, kann man ein bisschen ein Gefühl kriegen, ich sag einmal zunächst einmal für das Seelische, das in der Natur waltet, über das wir die letzten Male schon oft gesprochen haben. Das ist so ein bisschen das Thema dieses 8. Wochenspruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hängt auch zusammen eben mit einer gewissen Polarität, die wir in unserem ganzen Seelenleben drinnen haben, die sich in unserer ganzen Wahrnehmungs- und Erkenntnistätigkeit widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Quellen der Erkenntnis - sinnliche Beobachtung und Begriffsbestimmung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht ja schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; davon, dass es &#039;&#039;&#039;zwei Quellen der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; gibt, die uns jeweils eine Hälfte der Wirklichkeit zunächst geben: das eine ist die Beobachtung, durchaus eben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Beobachtung der Welt&#039;&#039;&#039;, die draußen um uns liegt, und die andere Seite ist das, was &#039;&#039;&#039;das Denken dazu bringt an Begriffen,&#039;&#039;&#039; um die Welt zu verstehen, die wir mit den Sinnen erleben. In Wahrheit, wenn kein bissel (bisschen) Denken dabei wäre, würden wir im Grunde nichts wahrnehmen. Nicht wahr, weil schon die einfachste Unterscheidung – ah, das ist rot, das ist grün – ist schon ein Erkenntnisakt, der mit Hilfe des Denkens vollzogen wird. Also es ist eigentlich reine Wahrnehmung ganz ohne Denken ein Grenzfall, den wir in Wahrheit nie erreichen. Und das andere Extrem wäre halt, dass wir ganz die Sinne ausschalten und nur im Eigendenken drinnen bleiben, also in dem, wo wir halt jetzt als Denkender aktiv sind, aber wo Begriffe hereingeholt werden, die doch nicht nur unser eigenes, willkürliches Produkt sind, sondern in denen eine Gesetzmäßigkeit ist. Und wenn man beides zusammen bringt, kann man erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeit, die ich da im Denken hereinhole, doch mit dem, was ich draußen in den Sinnen wahrnehme, immer irgendwo zusammen stimmt, weil sie ja eigentlich die Sinneswelt erst wahrnehmbar und in weiterer Sicht erklärbar macht. Das gehört also zusammen. &#039;&#039;&#039;Also durch das Denken bringe ich überhaupt Unterscheidungsvermögen hinein.&#039;&#039;&#039;  Man erlebt das halt im Alltag sehr selten, weil die meisten Dinge, denen wir begegnen, sind uns so vertraut, dass wir sofort den Begriff dazu haben und wir sofort das fertige Gebilde haben, das aus Begriff und Wahrnehmung gebildet ist. Und dann sagen wir: „Ah, ich sehe einen Eichenbaum“, aber dass ich einen Eichenbaum sehe, da muss schon etwas Begriffliches dabei sein. Wenn ich den Begriff des Eichenbaumes nicht habe, sehe ich nur irgendetwas. Vor allem wenn ich den Begriff des Baumes überhaupt nicht hätte – angenommen – dann ist er etwas sehr Nebulöses für uns. Wir merken das heute nur namentlich in der Natur draußen dann, wenn etwas vorbeihuscht, huscht über den Weg, und wir nehmen eigentlich nur irgendeinen undefinierbaren Schatten wahr, und erst wenn wir genauer herankommen,  was immer das war, ein Tier wahrscheinlich, wenn wir das näher ins Auge fassen können, dann kommt allmählich der Begriff dazu: Ah ja, das ist kein Reh, das ist ein Wildschwein gewesen. Also da erleben wir noch ein bisserl (bisschen) was davon, dass nicht so automatisch der Begriff dazukommt, sondern dass wir wirklich aktiv tätig werden müssen. Bei den uns vertrauten Dingen passiert das faktisch ad hoc.  Aber im Grunde sagt uns das, dass in die Wahrnehmung hinein, wir uns eigentlich komplett verlieren. Wenn wir ganz extrem hineingehen, verlieren wir uns darin. Wir wissen eigentlich nichts mehr, wir sind eins damit geworden, aber wir wissen nichts mehr davon als Objekt und nichts mehr von uns als Subjekt. Wir sind  eigentlich eingetaucht, wir haben uns verloren in die Sinneswelt. Das ist das eine Extrem und das andere ist halt, dass wir uns ganz auf uns selbst zurückziehen und nur schauen, was da im Denken sich abspielt. Und gesund ist es, wenn dieser Wechselschlag immer stattfindet: sich verlieren können an die Welt und aus dem aber etwas zurücknehmen wieder ganz ins volle, eigene Bewusstsein, wenn das immer hin- und hergeht. In Wahrheit pendelt das immer hin und her. Ganz besonders ist das in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039; der Fall oder sollte der Fall sein. Dann müssten wir eigentlich, wenn es wirklich gut laufen soll, ganz tief in den anderen eintauchen. Nicht nur an seiner Außenseite hängen bleiben – da haben wir wahrscheinlich das gewohnte sinnliche Bild, das wir halt kennen von dem Menschen, wenn er uns vertraut ist –  aber mit seinem Seelischen, seinem Geistigen uns  zu verbinden - durchaus durch das Sinnliche, das er uns entgegenbringt: durch sein Worte, durch seine Mimik usw. – aber darin wirklich zu lesen, wirklich durch seine Worte zu spüren, ja, was will er mir denn  sagen. Weil wir wissen alle, dass das, was mit Worten gesagt wird, interpretiert jeder zunächst einmal anders nach seinen Vorstellungen. Jeder hört ein bisschen was anderes, versteht etwas anderes darunter, was uns nur zeigt, dass die Begriffswelt sehr viel weiter ist und sich nicht in ein paar abstrakten Begriffen erschöpft, sondern dass &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Begriff einen riesigen Umfang hat&#039;&#039;&#039; und sehr, sehr viel reicher ist und zeigt die ganzen Verbindungen, die zu anderen Begriffen dazu gehören. Wenn wir es so ganz abstrakt fassen, fällt das aber alles weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ===&lt;br /&gt;
Wenn man z.B. ins &#039;&#039;&#039;lebendige Denken&#039;&#039;&#039; – also das heißt in ein wirklich momentan ganz aktives Denken, vielleicht sogar in ein &#039;&#039;&#039;imaginatives Denken&#039;&#039;&#039; hineingeht, dann merkt man wie der Radius immer größer wird und &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Begriff, jede einzelne Idee im Grund die gesamte Ideenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umfasst.&#039;&#039;&#039; Darum sagt &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; so schön, es ist eigentlich falsch von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, &#039;&#039;&#039;es gibt  nur eine Idee&#039;&#039;&#039;, nämlich deswegen, weil alles mit allem in der Ideenwelt zusammenhängt. Es gibt nichts was herausfällt, alles ist verbunden mit allem anderen -  vom Kleinsten bis zum Größten vom, sagen wir, vom kleinsten Atom – was immer das sein soll – bis zu den kosmischen Fernen hinaus hängt letztlich alles zusammen. Natürlich überschauen wir das nicht mit unserem Verstandesdenken. &#039;&#039;&#039;Unser Verstandesdenken ist dabei vollkommen überfordert&#039;&#039;&#039;, weil je mehr Dinge das werden, umso verwirrter werden wir im Grunde. Aber im lebendigen Denken, in der Imagination schauen wir diese Zusammenhänge in gewissem Sinne. Die große Schwierigkeit ist dann nur, das in Worte zu fassen, weil in dem Moment, wo ich es in Worte fasse, muss ich es zusammenkürzen bis zum Gehtnichtmehr. Weil &#039;&#039;&#039;eine ganze Lebenszeit würde nicht ausreichen, um eine einzelne Imagination wirklich schildern zu können&#039;&#039;&#039; und auch dann wäre es nur Stückwerk und Ausschnitt. Aber geistig erleben kann man es im Prinzip, das ist der Punkt, nur aussprechen kann man es nicht. Das ist das große Problem, das man immer hat, dass man etwas, was man geistig – sprich esoterisch – erlebt (in dem Fall heißt &#039;&#039;&#039;esoterisch&#039;&#039;&#039; zunächst einmal nur selbst erleben können, durchs eigenes Erleben dessen gewahr werden). In dem Moment, wo ich es ausspreche, wird es exoterisch.  &#039;&#039;&#039;Exoterisch&#039;&#039;&#039; heißt äußerlich, in äußere Worte, in äußere Begriffe gefasst und die äußeren Verstandesbegriffe, das sind die, die alles begrenzen: Definitionen, das ist der Extremfall. &#039;&#039;&#039;Definition heißt eine Grenze setzen&#039;&#039;&#039;, damit sage ich: Ja, es ist unendlich aber mich interessiert nur der kleine Bereich davon, nur den kann ich in Worte fassen, nur den kann ich wirkliche beschreiben und den greife ich heraus. Aber wir sind jetzt auf dem Sprung in eine Zeit, wo es gelingen kann, gelingen soll, dass wir mehr in dieses lebendig-imaginative Denken eintauchen und sozusagen vielleicht unscharf, sehr unscharf aber doch große Zusammenhänge sehen. Es zeichnet sich also namentlich auch in den Naturwissenschaften ab, da wird der Ruf danach in manchen Bereichen deutlicher, wenn ich z.B. daran denke, wie sich die &#039;&#039;&#039;Systembiologie&#039;&#039;&#039;  entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Gene und der DNA ===&lt;br /&gt;
Da die ganze &#039;&#039;&#039;Biologie des 20. Jh.&#039;&#039;&#039;, wie man sagt, sehr reduktionistisch war,  also die alles auf irgendwelche kleinen, einfachen Grundlagen, am besten auf die Basis der Gene stellen wollte, ging die Systembiologie davon aus:  Also wenn ich die Gene eines Lebewesens kenne, weiß ich sozusagen alles Wesentliche und den Rest könnte ich daraus entwickeln. Naja, Schnecke! Geht überhaupt nicht. Namentlich seit mit der Jahrtausendwende oder kurz nach der Jahrtausendwende das menschliche Genom entziffert wurde, ist man sehr bald darauf gekommen, dass man damit allein noch herzlich wenig weiß. Man kann zwar schon sagen: Ja, dieses Gen erzeugt dieses oder jenes Eiweißmolekül – genauer gesprochen, das Gen erzeugt es gar nicht, sondern das Gen ist ganz passiv, aber der Körper, die Zelle erzeugt mit Hilfe dieses Gens dann ein entsprechendes Eiweißmolekül. Das ist auch noch nicht sehr viel, was man weiß davon. Wie daraus ganze Organe oder so etwas entstehen, ist noch mehr als rätselhaft. Ja, man kann sagen, wenn dieses Gen nicht da ist, dann wird das Ohr nicht gut ausgebildet. Solche Dinge kann man finden, aber damit ist die Form des Ohres und wie das Ohr entstehen kann noch lang nicht erklärt. Ich weiß nur, wenn dieses eine, wichtige Gen fehlt, funktioniert es nicht richtig. Viel weiter ist man noch nicht, aber man weiß heute, dass  – in der Systembiologie beschäftigt man sich damit – dass an jeder Kleinigkeit, nämlich überhaupt wie ein Gen umgesetzt wird in ein Eiweißmolekül, letztlich der ganze Organismus mitspielt, ja mehr noch, nicht nur der ganze Organismus, auch die Umwelt hat einen Einfluss darauf. Also das heißt, es geht deutlich sogar über die Grenze des Lebewesens hinaus und der Punkt ist, dass es nicht so einfach ist: das Gen ist ein Abschnitt der Erbsubstanz  - ja, dachte man: das wird 1:1 in ein Eiweißmolekül übersetzt.  Das stimmt nicht. Aus diesen Abschnitten der Erbsubstanz können verschiedenste Stücke herausgenommen und kombiniert werden und es steht nirgends in der DNA drinnen, wie das passieren soll, sondern das passiert dadurch, dass der ganze Organismus mitwirkt, plus die Umweltsituation usw. Die bauen erst das Wirkliche zusammen, das gebraucht wird, und die Kombinationsmöglichkeiten allein dabei sind riesig, sind riesig! Sind wesentlich größer als es Sterne im ganzen beobachtbaren Universum gibt. Also da ist nichts, das man einfach vorherberechnen könnte, sondern es ist ein Spielen mit diesen Dingen, und &#039;&#039;&#039;die DNA ist nichts anderes als so ein bisschen ein Baukasten&#039;&#039;&#039;, mit dem man spielen kann, aus dem man sehr viele Dinge machen kann. Aber was man kann, und was man auch erkannt hat in der Systembiologie, ist, dass man einfach die übergeordneten Ebenen anschauen muss und durchaus einmal grob, ohne allzu viele Details erfassen muss und sehen, welchen Einfluss haben die auf die unteren Ebenen. Also es gibt im Lebendigen eine Verursachung  von unten – sicher die Gene sind da, die Erbsubstanz ist da und die setzt gewisse Grenzen, sodass aus einem Maus-Gen sicher kein Elefant werden wird, sondern es wird immer eine Maus daraus werden, aber da gibt es halt sehr viele Variationsmöglichkeiten, wie diese Maus entsteht. Selbst bei einem Wurf von Mäusen hat jede Maus andere Eigenschaften und auch im eigenen Organismus werden an verschiedene Stellen die Gene durchaus ganz anders umgesetzt. Sonst müssten wir alle aus lauter gleichen Zellen bestehen – ist aber nicht der Fall, die ändern sich. Und dass das jetzt wieder Organe bildet, die größere Gebilde sind, also die aus Geweben entstehen, wo auch verschiedene Zelltypen vielleicht miteinander verbunden sind, das ist alles sehr kompliziert und steht so nicht in den Genen drin. Man könnte sagen, diese Intelligenz, die da dahintersteckt, die das macht, spielerisch erzeugt, da spielen etwa die &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, da spielen aber auch die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039; eine Rolle, von denen wir gesprochen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ich schon die letzten Male gesagt habe, man kann daran an den Spuren zumindest schon die Tätigkeit der Ätherkräfte erkennen, an den Spuren was sie tun. Das wird halt wichtig sein für die Zukunft, daß wir aus diesem Wechselschlag zwischen Sinneswahrnehmung - ganz konkreter Sinneswahrnehmung - und zurückgehen ins Denken, das hineinnehmen ins Denken und dadurch sich dessen, was ich sehe, immer besser bewußt zu werden und das zu steigern, eben dieses Denken bis zur lebendigen Imagination. Da an der Schwelle stehen wir jetzt. Das ist ganz, ganz wichtig und das steckt auch ein bißchen in diesem Wochenspruch drinnen. Da zeigt es uns, daß eigentlich der Jahreslauf Gelegenheit gibt, wirklich über längere Zeit durch die Extreme auch durchzugehen aber den Übergang von einem zum anderen zu finden: in der Winterzeit ganz ins eigene Innere zu kommen. Dieses ICH DENKE, ich bin es der denkt, ich bin es, der etwas aus der Begriffswelt, aus der geistigen Welt die dahinter steht, hereinhole. Das ist die eine Seite und die andere Seite ist hinausgehen, sich verlieren in der äußeren Welt, dann wieder etwas zurückzunehmen ins Eigene und dort zu erwachen für das, was ich eigentlich erlebt hab. Dieser Prozess spielt sich ständig ab. Ds ist diese Verbindung eben von Beobachtung, Wahrnehmung und Denken von der R.St. schon in seiner Philosophie der Freiheit spricht. Also das ist ein rhythmischer Übergang zwischen beiden Polen und  - wie ich es schon angedeutet habe -  ganz besonders bedeutsam im sozialen Leben. Dieses wirklich hinüberträumen können, hinüberschlafen können in den anderen, d.h. der andere seelisch-geistig eigentlich werden. Aber da vergeß ich mich selbst komplett dabei. Komplett. Es gibt nicht mehr ich denke mir über den dieses oder jenes sondern ich verwandle mich geistig in diesen anderen Menschen und das nehme ich zurück und indem ich es zurücknehme wird ein Teil davon zumindest ins wache Bewußtsein gehoben und mit jedem Pulsschlag sozusagen geht das hin und her und in dem Wechselschlag kann das immer mehr auftauchen und sich aufbauen so daß ich anfange wirklich den anderen aus sich selbst heraus zu begreifen. Im wahrsten Sinne zu begreifen auch. Denn es ist nicht nur eine Gefühlssache dann sondern es geht durch alles durch. Es geht vom Denken aus zunächst einmal, wo ich bei mir bin, da denke ich, was ich mir halt denke, dann geht es in ein Gefühlsmäßges, mehr ein Ahnendes über, das ist das Wahrnehmen und dann tauche ich ganz ein, mit meinem Willen, ganz ein der andere zu werden. Aber da schlafe ich eigentlich ein in den anderen, ich schlafe hinüber in den anderen Menschen. Aber dann kommt der Rückweg und je mehr ich wieder zurückkomme über die Gefühlsebene wieder zur Denkebene, hebe ich das ins Bewußtsein. Das geht immer so hin uns her und das ist nicht nur ein Erkenntnisvorgang sondern das ist zugleich auch ein ganz realer Vorgang, der etwas bedeutet für die Welt und für den anderen Menschen und für das soziale Leben, das wir gemeinsam führen. Und ähnlich ist es eben auch gegenüber der Natur. Daß man in das Wesen der Tiere eintaucht, sozusagen hinüberschläft in dieses Tier, und etwas davon mitnimmt und erkennt, erkennt dabei z.B., daß das Tierreich etwas ist, das im Grunde dadurch entstanden ist, daß wir es zeitweise aus unserem Wesen abgesondert haben, weil darin Kräfte wirksam sind, seelische Kräfte, die wir noch nicht selbst, von unserem ich her, bewältigen könnten.  Die wir nicht in den Griff bekommen könnten z.B. die Kräfte die in einem Löwen wirken, damit könnten wir noch nicht umgehen, wirklich umgehen, wenn sie in ihrer vollen Stärke mit unserem Wesen vereinigt werden, Wir können aber jetzt eine Vorbereitung dafür machen, diese Kräfte wieder in unser Wesen zurückzunehmen, sie zu vereinigen mit unserem Wesen. Wenn wir einmal mit diesem Erkenntnisvorgang beginnen. Damit beginnt schon dieser reale Prozeß uns wieder mit diesem Tier, mit dieser Tiergattung zu vereinigen. Und das ist die Erlösung der Tierwelt. Ich werde gleich dazu noch etwas lesen von Paulus, da gibt es ja eine schöne Stelle dazu im Römerbrief. Aber ich lese jetzt noch einmal um das abzurunden den Wochenspruch- Das war jetzt alles nur der Wochenspruch aber da steckt halt in Wahrheit sehr viel drinnen, sehr viel was man also auch gebrauchen kann jetzt für unser Thema hier.  Also 8. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir dann gegen Sommer zugehen, wird das Traumessein sogar zum Schlafesdasein in gewisser Weise. Dann sind wir aber intuitiv – aber halt zunächst unbewußt – mit der Welt draußen wirklich verbunden. Intuition hat mit dem Willen zu tun, mit der Willenskraft des Menschen und im Wollen sind wir in Wahrheit am wenigsten bewußt, obwohl gerade im Wollen am stärksten unser wirkliches ICH tätig ist. Aber wir haben noch nicht die Kraft im Wollen wirklich zu erwachen. Wir schlafen im Wollen, nämlich wir haben natürlich schon im Kopf, im Gedanken, im Bewußtsein ICH WILL das und das aber das ist nur der Gedanke des Wollens. Wirklich zu wissen, was unser Wollen ist, würde z.B., wenn es jetzt um eine körperliche Aktion geht, ganz wachbewußt mitzubekommen was jede Faser unseres Körpers dabei tut, bis ins Kleinste hinein, was alles dabei eine Rolle spielt.   Weil Wille, da wird es ganz real, da ist es Kraft und zwar ist es aber natürlich nicht blinde Kraft sondern sehr wohl hoch intelligente Kraft, wenn man so will, also geistige Kraft, die dahinter steckt, die nicht blind agiert sondern die sehr koordiniert vor sich geht und wenn wir diese ganze Koordination durchschauen würden, dann wüßten wir erst was Wille wirklich ist. Wille, kann man sagen, ist die Kraft gewordene Idee. Was wir als Idee im Geiste erleben ist die Bild gewordene Idee. Das was im Willen Realität ist, das ist – so wie wir es zumindest jetzt erleben – Bild geworden, zunächst einmal, aber dafür bewußt. Dann wird es Realität aber unbewußt für uns, es passiert einfach. Wo man wirklich aus dem Geistigen heraus tätig ist, als Künstler z.B., und wenn man wach im Geistigen tätig wäre, dann würde man bei jedem Pinselstrich genau wissen, warum er so ist. Aber nicht bevor ich ihn mache sondern indem ich ihn mache. Weil dann genau immer dieser Wechselschlag stattfindet: tun und erkennen des eigenen Tuns. Aus dem Bewußtsein heraus Impuls geben und ins Tun übergehen, das wechselt ununterbrochen. Aber das geht nicht mit dem Verstandesdenken, das geht nur mit einem imaginativen Denken, das ist die Steigerung des lebendigen Denkens, könnte man sagen, ist eben nur dort – oder besser gesagt – ist überall dort, wo wir wirklich aktiv denken, nämlich gestaltend denken, schaffend denken, nicht bloß kombinatorisch denken, d.h. auf bereits bekannten, erlernten Begriffen aufbauend. Das ist unser Verstandesdenken, mit dem bekommen wir in Wahrheit weder wirklich etwas von uns selbst mit noch etwas von dem was draußen ist. Da bleiben wir eigentlich immer davor stehen. Das wirkliche Denken steckt erst dahinter, das wirkliche Denken ist das, das den Begriff erst hervor bringt, zur Erscheinung bringt. Und zwar, ja man könnte sagen aus dem Nichts heraus, nicht abgeleitet aus etwas bereits Bekannten heraus sondern unmittelbar aus dem Geistigen geholt. Goethe hatte das bis zu einem gewissen Grad in seiner Metamorphosenlehre, also wo er sich beschäftigt hat mit den Pflanzen, wo er erlebt dann die Urpflanze. Von dem habe ich ja schon oft gesprochen. Dieses Erlebnis der Urpflanze, könnte man sagen, das ist die Idee, der Begriff der Pflanze. Aber das ist etwas so Lebendiges, das es ihm möglich macht, im geistigen Bild diese Urpflanze in jede beliebige Pflanze, die es gibt in der Natur oder die es vielleicht nicht gibt aber geben könnte,  heraus  entwickeln zu können, in seinem seelischen Erlebnis. Das heißt, das ist aber sehr eng verwandt mit dem künstlerischen Prozeß und ein wirklich Künstlerisches macht immer ein Geistiges sichtbar, in seiner ganz einseitigen Gestalt. Wenn ich ein Bild male, kann ich es immer nur in einer einseitigen Gestalt sichtbar machen. Das ist schon klar. Also ich müßte sozusagen den Moment abfange, bevor ich es auf die Leinwand bringe, weil da sind im Grunde hunderte Bilder möglich, aber es kann dann zum Schluß nur eines werden. Ja vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich es wieder angehe, wird es eine andere Perspektive desselben zeigen. Es gibt ja viele Künstler, die bestimmte Motive in ihrem Leben immer wieder, immer wieder gemalt haben und die Bilder sind durchaus unterschiedlich, weil der Künstler an dem Prozeß es hereinzuholen, es auf die Leinwand zu bringen, sich selbst weiterentwickelt hat und immer mehr schafft herunterzubringe und in das Bild hineinzubringen. Aber in Wahrheit lebt er sein ganzes Leben lang mit dem Motiv. Das heißt es geht darum, im Denken Künstler zu werden und uns mit diesem künstlerischen Sinn, uns mit der Natur zu verbinden. Mit den Tieren z.B. zu verbinden. Da ist es in gewisser Weise am leichtesten, weil da geht es darum, uns durch den sinnlichen Schein hindurch zu verbinden, einmal mit der seelischen Ebene der Tiere. Und das ist das was eben auch Paulus anspricht im Römerbrief und ich werde das jetzt gleich vorlesen, das Stückerl dazu, das ist genau der Prozess, wo die Erlösung des Tierreiches auch beginnt. Paulus spricht das sehr deutlich aus. Ich lese das jetzt in der Fassung von Emil Bock, die das sehr deutlich hervorbringt. Nicht in allen Übersetzungen kommt das so klar hervor, da ist es sehr klar natürlich, weil Emil Bock den anthroposophischen Hintergrund hatte und dadurch das besser in die deutsche Sprache übersetzen kann. Im Originaltext ist es schon da, aber das Problem sind meistens die Übersetzungen. Da geht soviel verloren, weil man die Worte halt mit entsprechenden deutschen Worten übersetzt, die aber nie die Sache so genau treffen. Man muß die Dinge oft umschreiben eigentlich, um das Wahre zu bringen. Ich meine, ich merke das jetzt so deutliche, weil ich die Anthrowiki-G’schicht übersetze vom Deutschen ins Englische und da gibt es so viele Dinge, man kann sich im Englischen sehr schwer ausdrücken. Im Englischen z.B. ist es gebräuchlich, daß man für das ICH des Menschen standardmäßig EGO sagt, „the ego of the men“. Ja sie haben natürlich das Wort „I“ und das wird sogar groß geschrieben aber das Wort „das Ich“ haben sie eigentlich nicht sondern dafür wird  EGO gesetzt. Aber jetzt sind EGO und ICH eigentlich Dinge, die diametral auseinander liegen. Das EGO ist nur der astralische Schatten des ICH und hat mit dem wirklichen ICH so ziemlich gar nichts zu tun. Es ist eigentlich das, was meistens ja im Alltagsleben der Widerpart des wirkliche ICHs ist und jedenfalls erzogen werden muß vom ICH und das sind ganz konträre Dinge. Es ist wirklich sehr schwierig. Die griechische Sprache, sie wurde aus dem Geiste geschöpft . Das Altgriechische war viel geistiger als unser heutiges Deutsch und erst recht das Englische. – das muß man auch dazusagen. Die englische Sprache ist eine großartige Sprache für die Aufgabe, die es hat und für das Volk, das diese Aufgabe hat: nämlich ganz bewußt und wach mit der Bewußtseinsseele die äußere Welt zu ergreifen. Das ist ihre Aufgabe: die äußere sinnliche Welt erfassen, möglichst ungestört von allem was aus höherem Geistigen kommt und das ist durchaus eine Tugend. Weil es ist eine völlige Untugend, die haben wir gerade im deutschen Sprachraum sehr oft, da gab es viele Forscher, die immer ihre religiösen, geistigen Überzeugungen hineingetragen haben, in die ganz beinharte, materialistische Naturforschung- Und das ist falsch. Damit entsteht ein falsches Bild über das Geistige, damit entsteht ein falsches Bild über die materielle Welt. Es sind Dinge die man klar auch scheiden muß, obwohl sie natürlich in der Wirklichkeit zusammenspielen. Aber das richtige Zusammenspiel erkennt man eben gerade nicht, wenn man etwas hineinträumt, was gar nicht drinnen ist. Und das haben wir mehr als genug gehabt. Und es ist ein Verdienst der englischsprachigen Welt, das sie wirklich den beinharten Materialismus im wissenschaftlichen Denken gebracht hat. Das ist eine große Tugend. Und es ist sozusagen aus der Naturwissenschaft überall mit großem Recht die Gottesidee hinausgeflogen. Die immer wieder dazu herhalten mußte,  wo man mit der Erklärung nicht weiter gekommen ist, da macht es der liebe Gott. Endlich, jetzt habe ich den Punkt, wo der liebe Gott wirksam ist. Und das ist genau das Falsche. Man muß erkennen lernen – und man wird erkennen lernen, wenn man rein materialistisch bis an die Grenze geht – dann wird man sehen, daß im Materiellen das Geistige wirkt. Und daß das Materielle ohne das Geistige nicht denkbar ist. Das ist das Interessante: es gibt nämlich kein geistloses Materielles. Das ist der Punkt, das muß man erkennen, man muß das Geistige in der Materie erkennen aber dazu darf ich es nicht hineinträumen. Daher von meiner Seite sicher keine Ablehnung des materialistischen Denkens, es ist notwendig in der Welt. Aber man muß erkennen, wo das Problem liegt – und das ist die dringende Aufgabe in unserer Zeit. Dieses materialistische Denken, das einerseits sehr, sehr wertvoll ist,  hat aber andererseits praktisch den ganzen Platz eingenommen , das ist ein Problem. Wir müssen – ja, wie es R.St. oft sagt - einen Tunnel von beiden Seiten bohren. Wir müßten ihn bohren von der materialistischen Seite und von der geistigen Seite, um letztlich uns zu treffen in der Mitte, damit das zusammenkommt und dann sieht man, daß es das Materielle ohne das Geistige nicht geben kann. Und daß auch das Geistige sich überall  ausdrückt in der Natur draußen, die ich sinnlich, materiell fassen kann. Das   war schon mit eine Aufgabe des 20. JH.  eben diese Dinge, die noch – ja aus bester Gesinnung heraus aber doch  - ein Hineinträumen waren vom Geistigen ins Materielle aber ein falsches Hineinträumen – das durch den Materialismus zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige kann ich nicht hineinträumen aus irgendeiner religiösen Überlieferung, die mir gefällt oder nicht gefällt – wie auch immer - sondern ich muß das Geistige erleben können. Wenn ich es nicht zumindest im Denken erleben kann – nämlich ganz real erleben kann – dann habe ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige ist erst dort da, wo ich geistig denken kann, wirklich geistig denken kann. Das müssen wir noch entwickeln oder sind dabei es zu entwickeln. Die Zeit ist dazu reif zu erkennen, daß im Denken Geistiges waltet, tätig ist und daß das zugleich die geistige Seite der Natur ist. Nichtwahr: wir haben in unserem Denken all die Kräfte drinnen, die das Geistige der Natur sind und die in der Natur tätige sind, gestaltend tätig sind. Die können wir mit unserem wirklichen Denken ergreifen von der anderen Seite – da sind wir genau in dem Tunnelbau drinnen: wir können einerseits die äußere materielle Seite sehen  mit unseren Sinnen, dazu haben wir sie, und wir können von da die geistige Seite, die das Wesen dieser Dinge, die wir da mit Augen sehen ausmacht, mit dem Denken ergreifen. Aber das ist eben kein Verstandesdenken mehr sondern das ist dieses lebendig, gestaltende Denken und im Grunde gibt uns die äußere Naturwissenschaft, ununterbrochen eine Fülle an Material, an dem wir nur erst erkennen müssen, wie das Geistige darin waltet und tätig ist. Dazu dient die ganze Evolutionslehre, von Darwin von mir aus angefangen und alle Variationen, die gekommen sind - einer der Vorreiter war Goethe. Er hat diese Dinge schon vorausgesehen, er hat gesehen den Zusammenhang der Gestaltung der Tiere mit dem Menschen. Daß die Tiere nicht niedere Geschöpfe sind, die vom lieben Gott geschaffen wurden, so eines nach dem anderen und der Mensch als der, der irgendwie dann zum Schluß hineingesetzt wurde. NEIN wir hängen eng mit der ganzen Natur draußen zusammen und wir sind in unserer körperlichen Gestalt herausgewachsen aus dieser Natur. Und dieselben Kräfte, die da draußen in den Tieren gestalten, haben wir in ihrer ganzen Fülle in uns und die Tiere haben sie halt nur in Einseitigkeit teilweise in sich. Man braucht nur die ganzen Fakten, die die Evolutionslehre geliefert hat richtig anschauen, dann sieht man welch wunderbare Künstlerin die Natur ist, die spielerisch im Grund ausprobiert, wo es keinen fertigen Plan gibt im göttlichen Büro, der sagt: das und das und das soll geschaffen werden und das dann noch – weiß ich nicht – an welchem Schöpfungstag, was halt in den 6 Schöpfungstagen geschaffen worden ist,  hokuspokus dann war es da. NEIN sondern es ist in ständiger Bewegung und künstlerischer Veränderung, in ständiger Gestaltung und das kann man in der Natur erleben. Und es ist der Naturwissenschaft zu danken, daß sie viele, viele Fakten dazu uns von außen gebracht hat, die man wirklich nur sinnlich erfassen kann und jetzt müssen wir endlich einmal soweit kommen, sie auch geistig erfassen zu können. Wir sind eigentlich mit den Beobachtungen, die wir der Natur gegenüber gemacht haben vorausgeeilt dem, was unser Denken leisten kann. Weil wir im Grunde immer noch operieren mit jenem Denken, das sich in der griechisch-lateinischen Zeit entwickelt hat– zwar ja seine Blüte in gewisser Weise erreicht hat – aber jetzt im Grunde völlig abgestorben ist. Das ist das Problem und da müssen wir komplett umdenken, wenn wir den nächsten Schritt machen. Wir sind also noch nicht in unserer Zeitepoche mit unserem Denken – gerade mit unserem Denken – nicht angekommen. Oder erst bei der einen Hälfte Bewußtseinsseele an der äußeren Welt. Erblicken die äußere Welt aber verstehen in Wahrheit nicht.  Was wir gelernt haben dabei ist uns selbst auszuprobieren, uns selbst bis zu einem gewissen Grad kennenzulernen, zumindest daß wir ein ICH sind, das eigenständig denken kann. Das haben wir gelernt. Daran aber was wir an Theorien über die Natur haben, wird in nicht zu ferner Zukunft uns alles als ziemlich lächerlich erscheinen. Daß vieles davon funktioniert und daß es gerade das Tote beschreiben kann okay aber das ist das Abgestorbene. Wir können mit diesem Denken wirklich nur das Gestorbene in der Natur erkennen, also das was eigentlich nicht mehr Natur ist sondern tote Natur geworden ist, absterbende Natur, das heißt den Weg in die Unternatur geht, im Grunde. Das können wir erkennen – mehr nicht. Über die Natur selber wissen wir durch die Art des Denkens, die wir haben, noch verdammt wenig. Es gibt natürlich einzelne Menschen, die ein solches Denken entwickelt haben – Goethe z.B. war so einer – der hat extrem gemieden abstrakt gegenüber der Natur nachzudenken sondern eben künstlerisch gestaltend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ca. 40.Minute&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr wohl zu denken. Man hat dann ja von ihm auch gesagt, er habe eine anschauende Urteilskraft. Das heißt für ihn war das Anschauen der Natur und das Denken über die Natur in gewisser Weise eines und gerade dadurch konnte er sich mit der Wirklichkeit der Natur verbinden. Was wir an Theorien entwickeln, das ist das: ich denke mir, es könnte so und so sein, nach dem was ich gelernt habe, nach den Erfahrungen, dort hat das auch funktioniert, probieren wir, ob wir es jetzt da auch anwenden können. Da drücke ich eigentlich der Natur etwas auf, mit dem ich nur das Tote maximal begreifen kann und das auch nicht immer so ganz richtig. Also da wird sich einiges noch ändern und zwar relativ bald. Wir stehen an der Schwelle dessen, daß sich da einiges ändern wird. Ja, aber dazu müssen wir jetzt den großen Schritt machen, wenn wir das erreichen wollen, müssen wir uns wirklich in diesem Traumes- oder Schlafzustand an die Natur verlieren können. Das ist das Wichtig und wenn wir zurückkommen zu etwas Höherem aufwachen, gerade dadurch. Heute wachen wir auf an der sinnlichen Außenseite der Dinge und da prallen wir im Wesentlichen zurück. Also das heißt: Wahrnehmung der Außenseite und wir prallen zurück und  denken uns jetzt etwas darüber, aber was es wirklich ist, haben wir nicht wahrgenommen. Dazu muß ich hineinträumen, hineinschlafen und alle Zustände durch gehen  : aus dem abstrakten Verstandesdenken wird das Sinnesbild zunächst zur Imagination, die Imagination fangt an mir etwas zu sagen, sie wird Inspiration und dann schlafe ich ganz hinein in die Intuition – ich bin dieses andere Wesen geistig geworden und das nehme ich zurück und stufenweise hellt es sich  wieder auf bis zum klaren Bewußtsein, bis zur klaren, bewußten, wachen Erkenntnis – so komme ich zur geistigen Seite, zur wirklichen geistigen Seite. Und dann gehe ich eine Verbindung z.B. eben mit der Tierwelt ein, die zur Erlösung der Tierwelt beiträgt. Paulus sagt das so gut, wie ich das gar nicht sagen kann also lese ich euch das einmal vor, wie er das ausdrückt. Also das beginnt schon einmal sehr gut. Es ist im Brief des Paulus an die Römer 8. Kapitel, Vers 18:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich meine, daß alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters belanglos sind gegenüber der Lichtgewalt der Geisteswelt, die sich uns offenbaren will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon einmal ein gewaltiger Satz.  Alle Schwierigkeiten und Leiden des gegenwärtigen Zeitalters! Denken wir durch, welches Zeitalter war das, in dem Paulus lebte, welches Zeitalter, welche Zeitalter waren noch dazwischen bis in unsere Gegenwart hinein, alles das ist belanglos. Das ist ein starkes Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Rings um uns her wartet alle Kreatur mit großer Sehnsucht darauf, daß in der Menschheit die Söhne Gottes zu leuchten beginnen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, daß dieses geistige Licht in uns wirklich erwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen sondern um dessent willen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wer ist es um dessent Willen sie in diese Vergänglichkeit hineingerissen wird? Wir sind es. Um unseret Willen, wir haben sie eigentlich in diese Vergänglichkeit hineingestürzt, ja,  wir haben uns selber auch in diese Vergänglichkeit hineingestürzt aber eben nicht nur uns selbst sondern gleich alles das, was unsere heutige Natur geworden ist. Denn wenn das nicht passiert wäre – das ist aber jetzt rein hypothetisch:  Weil es war natürlich auch notwendig, damit wir uns hier so entwickeln können, wie wir uns auch entwickeln sollen. Aber wir müssen wissen, daß wir damit alles in die Vergänglichkeit hineingerissen haben und daß es an uns liegt, daran zu arbeiten, daß diese Vergänglichkeit überwunden wird.  Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Kreatur ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht um ihrer selbst willen sondern um dessent willen, der sie in die Vergänglichkeit mit hineingerissen hat, und so ist in ihr alles von Zukunftssehnsucht erfüllt. Denn auch durch die Kreaturreiche soll der Atem der Freiheit hindurchgehen, die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte horcht euch das an: soll der Atem der Freiheit hindurchgehen! Also Erlösung, Befreiung der Kreatur da draußen heißt, daß sie teilhaftig werde an der Freiheit, die wir uns als Menschen hier auf der Erde erobern. Und zwar eben indem, daß wir uns als Menschheit insgesamt wieder mit dieser ganzen Natur verbinden, die wir aus unserem Wesen herausgesetzt haben, weil wir noch nicht stark genug waren, diese Kräfte zu bearbeiten, die die Tiere auf sich genommen haben. Das muß uns bewußt sein, wir haben dort all die starken, gewaltigen Kräfte abgelagert, mit denen wir noch nicht umgehen konnten in der Vergangenheit. Und wenn ich in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, es ist noch ein weiter Weg dazu aber ein notwendiger Weg, unsere eigenen namentlich astralischen Kräfte, die so im Untergrund bei uns walten, in den Griff zu bekommen, ja sie nicht nur in den Griff zu bekommen sondern sie schöpferisch zu erneuern, immer mehr und zu etwas anderem werden zu lassen, nämlich zu dem werden zu lassen, daß sie ein Produkt unserer Freiheit sind. Also da haben wir mit unserem eigenen Wesen noch genug zu tun. Und jetzt kann man sehen aber in der Tierwelt sind noch stärkere Kräfte draußen und die müssen wir auch aufnehmen, wenn wir die Natur erlösen wollen, wenn wir wirklich ganz das werden wollen, was uns – ja, wenn man will – vorherbestimmt ist oder ermöglicht worden ist. Sagen wir es besser so. Vorherbestimmt ist vielleicht falsch: was uns ermöglich wurde. Das heißt, wo uns die Möglichkeit gegeben wurde, dieses Ziel zu erreichen, eben freie Menschen, Menschen die frei aus dem Geistigen schöpfen können und dadurch selbst zu freien Schöpfern werden, was die Hierarchien über uns nicht sind. Wie ich es auch schon öfters gesagt habe. Der große Unterschied ist, daß im menschlichen ICH die Schöpfungsquelle selbst unmittelbar sprechen kann. Unmittelbar durch die Christuskraft, die in unserem ICH anwesend ist. Ich werde noch darauf eingehen, wie das gekommen ist, was dazu notwendig war, das müssen wir uns sicher noch zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Kreaturreiche, die sollen den Atem der Freiheit auch aufnehmen können. Die Tyrannei der Vergänglichkeit soll aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Hellwerden der Geistessphäre wird die Unfreiheit abgelöst von der Freiheit, die allen Gottessprossen zugedacht ist. Wir wissen, daß die gesamte Kreatur - in den Wehen einer Neugeburt - leidet und seufzt bis auf den heutigen Tag“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Neugeburt wird durch den Menschen entstehen – ja, nicht alleine, wir haben Hilfe dabei. Die Hilfe wird aber vermittelt dadurch, daß die Christuskraft in unserem ICH anwesend ist, zu unserem Dienst, wenn man so will. Wir müssen den Entschluß fassen etwas zu tun, dann kann uns die Christuskraft stärken, helfen dabei, daß wir das, was wir aus unserem Willen heraus anstreben, auch verwirklichen können. Aber der Willensimpuls muß von uns kommen. Wir müssen wegkommen davon, das Göttliche über uns zu sehen als etwas, das uns lenkt und leitet, sondern wir sind dazu bestimmt selbst die Leitung zu übernehmen. Die ganze Schöpfung ist darauf eingerichtet, daß wir die Leitung übernehmen, daß wir sogar die Entscheidungen  treffen darüber, in welche Richtung es geht. Eine Richtung die hinauf geht oder in eine Richtung die hinunter geht. Die ganze Schöpfung ist dem unterworfen, dem was wir entscheiden. Das ist die Möglichkeit, die uns gegeben wurde, das ist aber auch die Verantwortung, die wir damit haben, mit jedem Schritt. Also wir brauchen uns nicht mehr darauf ausreden, der liebe Gott wird’s schon richten. Wir werden jegliche Unterstützung dabei haben aber die Entscheidung was geschehen wird, liegt an uns. Das ist ja eigentlich etwas Großartiges, daß uns das zugetraut wird. Also&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir wissen, daß die gesamte Kreatur  in den Wehen einer Neugeburt leidet und seufzt, bis auf den heutigen Tag. Sie tut es nicht allein; sie tut es mit uns, die wir die Erstlingsgaben des neuen Geistes empfangen haben und doch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegenharren, die für uns, bis in unsere Leiblichkeit hinein, die Erlösung mit sich bringen wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in dem wir in uns, durch unser ICH die Christuskraft immer reger machen, die Christuskraft, die durch unser ICH wirkt. Und dieser Weg hat  begonnen auf den früheren Inkarnationen unserer Erde aber so ganz konkret hat es begonnen während unserer Erdentwicklung. Und jetzt sollte man einmal vielleicht einen Blick darauf werfen:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sind wir denn überhaupt zu unserem ICH gekommen, nämlich auf den vorangegangenen kosmischen Entwicklungsstufen unserer Erde hatten wir es noch nicht. Es gab dieses ICH als unser ICH jedenfalls noch nicht. Um kurz daran zu erinnern: die erste kosmische Entwicklungsstufe unserer Erde nennt R.St. den alten Saturn. Da wurde eigentlich nur der physische Leib des Menschen vorbereitet, als reiner Wärmekörper, wenn man so will. Ja, sogar zunächst gar nicht als etwas Räumliches sondern nur als etwas im weitesten Sinn zeitlich zu fassendes. Ist also sehr, sehr schwer vorstellbar, wie das ist. Aber jedenfalls dort wurde die erste Anlage unseres physischen Leibes geschaffen und das ging dann weiter. Auf der alten Sonne, der nächsten Stufe, kam der Ätherleib dazu und zugleich wurde der physische Leib zum Wärme-Luft-Leib und da kommt, dann auch das Licht dazu und alles Mögliche. Dann geht es weiter auf dem alten Mond, das wässrige Element und der Klangäther, und   was kommt noch dazu auf dem alten Mond, etwas Wichtiges, der Astralleib – also diese astralischen Kräfte die auch in der tierischen Natur walten, die aber eigentlich die Kräfte sind, die in Wahrheit die Weisheit des Kosmos ausmachen. Zwar geschaffen durch den Geist aber realisiert wird das als Erstes als die Ordnung, die in der Seelenwelt herrscht. Das erste Kapitel der Genesis schildert genau das. Ich hatte das auch schon öfter erwähnt, daß das erste Kapitel noch überhaupt nichts damit zu tun hat mit dem was äußerlich, sinnlich, physisch erscheint. Also dort, wenn von den Pflanzen und den Tieren usw. die Rede ist, ja selbst vom Menschen noch, ist damit nicht seine physische, nicht einmal seine ätherische Gestalt gemeint sondern seine seelische Gestalt. Also das heißt, es wird dort geschildert, die Erschaffung des geordneten Seelenkosmos und dieser seelische Kosmos ist eine weisheitsvolle Welt, die wurde vorbereitet schon auf dem alten Mond, also auf der vorhergehenden Stufe unserer Erde. So daß R.St. diesen alten Mond auch den Kosmos der Weisheit nennt. Diese Weisheit gab es vorher noch gar nicht, die war noch nicht schöpferisch verwirklicht sondern die wurde erst auf dem alten Mond Schritt für Schritt verwirklicht, so daß sie am Ende in ihrer reifsten Form da war und  jetzt mit der Erdenschöpfung kommt das heraus. Und daher kann man sagen, die Weltenastralität ist der Ausdruck dieser Weisheit. Das heißt, die gesamte kosmische Ordnung die wir haben, der liegt zugrunde diese Astralwelt, diese astralische Ordnung, die ist es, und das irdische Leben ist dadurch entstanden, daß etwas von dieser kosmischen Ordnung hereingeholt wurde, mit den Ätherkräften sich verbunden hat -  wir wissen schon aus den letzten Vorträgen, daß die unteren Bereiche der Astralwelt identisch eigentlich sind mit den oberen Bereichen der Ätherwelt, da ist also der Übergang  -  da sieht man die beiden Seiten – aber diese Ätherkräfte haben die Aufgabe jetzt, bis ins Physische hinein gestaltend zu wirken und auch dem Physischen, diese weisheitsvolle Form einzuprägen und das ist auch passiert. Das ist genau das, was man in der Evolution wirklich verfolgen kann, man muß es nur als künstlerischen Prozeß betrachten, dann sieht man wie immer mehr Weisheit sich bis ins Physische hinein abbildet und wirksam wird, tätig abbildet. Und das ist alles andere als reine Zufallsprozesse, aber es ist auch alles andere als eine Ausführung nach einem fix fertigen Plan sondern es ist ein künstlerischer Gestaltungsprozeß, wo Werk auf Werk folgt und der Künstler – na ja – sich in gewisser Weise dabei immer weiter entwickelt und immer höhere Formen hervorbringt. So lauft das nämlich, so entwickelt sich auch das Geistige weiter und das muß man denken: da wirken zunächst einmal die ganzen Hierarchien auch mit und die entwickeln sich weiter dabei, indem sie das tun, indem sie das entwickeln. Und jetzt sollen wir anfangen da mitzuarbeiten, indem wir dieses Werk vollenden. Es ist nämlich noch nicht fertig, die Natur ist unfertig.  In den fertigen Zustand müssen wir sie bringen. Da stehen wir drinnen jetzt, wirklich die ganze Natur. Ich meine, was jetzt die große Frage ist:  zu der ganzen Natur gehört da der ganze Kosmos mit dazu? Ich will jetzt die Frage gar nicht beantworten aber wir müssen weit über unsere Erdensphäre hinaus schauen, weil all das gehört dazu, gehört mit dazu. Die Erde könnte es nicht so geben, wenn es nicht den ganzen Kosmos mit den – weiß ich nicht – Billiarden von Sternen dazu gäbe. Alles das ist notwendig dazu. Das sind Dinge die auch geisteswissenschaftlich, anthroposophisch noch gar nicht wirklich erfaßt sind, in ihrer vollen Tiefe. Man muß denken, es geht um die Mit-Verwandlung dieses Ganzen da draußen.  Und da sind alle diese Sterne, egal ob sie Planeten haben oder nicht , alle sind mit zumindest geistigen Wesen bevölkert. Ob da auch physische Wesen irgendwo herumlaufen ist ein anderes Kapitel aber alle diese Wesen sind mitbeteiligt daran. Wir hängen mit all dem zusammen. Mit dem was wir hier tun an diesem Fleckerl Erde, das wir für so ausgezeichnet halten, an dem hängt der ganze Kosmos mit dran und wir haben  die Aufgabe an dem allen mitzuwirken. Also es ist riesengroß was da dran hängt und viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Das wird die Zukunft weisen, daß wir uns mit diesen Dingen weiter verbinden aber ich kann euch prophezeien, daß wir selbst noch in der Zeit, der kurzen Zeit, die uns bleibt, daß wir physisch verkörpert sind auf Erden, noch gewaltige Veränderungen erleben. Wir haben ja schon öfter davon gesprochen, daß das im 6., 7., 8. Jahrtausend bereits für viele Menschen aufhören wird, daß wir uns inkarnieren auf Erden. Das ist entwicklungsgeschichtlich ein unglaublich kurzer Zeitraum und  unser Horizont wird sich noch gewaltig weiten müssen. Es war ein großer, wichtiger Schritt, daß wir überwunden haben das geozentrische Weltbild, das seine Vorteile hat, das aber eine sehr enge Perspektive noch hatte und unsere Erde in den Mittelpunkt gestellt hat. Es ist ein nächster Schritt: da ist die Sonne in den Mittelpunkt gerückt. Ja aber auch die Sonne ist irgendein Stern irgendwo da draußen. Wir müssen sehen, daß der Mittelpunkt überall ist und daß wir uns mit allen diesen Mittelpunkten die möglich sind verbinden müssen. Wir tun es im Leben nach dem Tod, wenn wir da durchgehen verbinden wir uns. Man sagt auch häufig so:  jeder Mensch hat seinen Stern. R.St. sagt: jeder Mensch hat eine ganze Sternenregion, jeder eine andere. Die mögen sich überlappen sogar teilweise aber das hängt bereits damit zusammen, daß wir eine Aufgabe dort haben. Wir müssen also bei unserer Aufgabe auch  sehen: es spielt  nicht nur das Erdenleben eine Rolle, wo wir inkarniert sind, sondern eine andere Seite der Aufgabe ist die, die wir vollbringen nach dem Tod und die ist sehr wichtig. Daß wir einer bestimmten Sternenregion zumindest zeitweise angehören heißt nicht, daß wir dort irgendwie durchmaschieren sondern dort auch eine Aufgabe zu vollbringen haben. Im Detail gibt es dazu keine Angaben von R.St. aber da wird noch viel zu entdecken sein. Anthroposophie muß sich ja auch entwickeln und noch mehr und mehr von diesen Dingen entdecken. Das heißt wir werden mit der Zeit  auch das Leben nach dem Tod durchschreiten, immer wacher. Wenn man in die Sternenregionen hineingeht, das ist schon ein sehr hoher Bereich. So wie wir heute sind, sind wir noch ziemlich bewußtlos, wenn wir in diese Regionen kommen. Unser Bewußtsein schwindet schon früher, bevor wir noch unser Planetensystem geistig verlassen, uns davon trennen und in die größere Dimension eintauchen. Aber wir werden so weit kommen oder sollten so weit kommen, daß wir letztlich bewußt bis über das sichtbare Universum hinauskommen, dorthin wo unsere ICH wirklich herstammt, nämlich aus dem Bereich jenseits von Raum und Zeit, den das Mittelalter als Kristallhimmel bezeichnet hat. Man darf sich nicht vorstellen, daß das so primitiv gemeint war, wie wir es heute sagen:  sie dachten sich, da ist eine Kristallkugel an der picken halt die Sterne. Das ist das Bild das gerne kolportiert wird aber das ist das Bild, das wir heute glauben, daß die Menschen damals sich gedacht haben. Sie haben nur eines erkannt: die besondere Qualität unserer ICH-Kraft hängt insoferne mit dieser Kristall-Sphäre zusammen, weil von dort die Kräfte kommen, die auch unsere Mineralien, unsere Kristalle gestalten. Und unser ICH hat die Qualität da drinnen gestaltend zu wirken. Es ist verwandt mit den Kräften die auch die Kristalle, die Minerale, das Härteste gestalten können und das kann eigentlich nur eine Kraft, die jenseits des sichtbaren Universums wirkt, die also außerhalb von Raum und Zeit kommt. Die damit aber geistig, alles das was darunter ist umfaßt und umschließt und im Bewußtsein  trägt. Ja die Gottheit tut es und etwas von dieser Kraft liegt in unserem ICH. Wir werden nicht alles davon in unserem Bewußtsein haben können, jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, das wird noch dauern aber wir sind auf dem Wege dorthin. Das ist das ganz Wichtige, daß wir auch schmerzvoll dem Geheimnis der Sohnschaft entgegen harren. Das ist eben, der Sohn Gottes zu werden. Sohn Gottes zu werden, das heißt  wirklich mit der Christuskraft uns vollkommen zu vereinigen. Eins zu werden damit. Aber jeder Mensch auf individuelle Weise. Das ist sehr sehr schwer in Wort zu fassen. Aber man sieht vielleicht daran was uns zugetraut wird, wenn man diese Schriften ernst nimmt, die aber aus wirklichen geistigen Erfahrungen erlebt wurden. Die nur – das muß man auch dazu sagen – durch die christliche Theologie schrittweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Durch die Interpretationen, die man mit dem Verstand daran geknüpft hat und ich sag es noch deutlicher: mit dem Verstand, der dazu benutzt wurde, um eigene Standpunkt, um eigene auch Machtinteressen durchzusetzen und damit entschieden hat auch über theologische Fragen, über die Auslegung von solchen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach so: der Verstand wie wir ihn heute haben dient nur dazu die eigenen Interessen durchzusetzen. Das ist das wozu er geworden ist, die Quelle war eine andere, sie kam aus dem alten Hellsehen, aus dem geistigen Wahrnehmen ist aber zu einem Werkzeug geworden, mit logischen Argumenten den eigenen Standpunkt durchzusetzen und den andern geistig in Wahrheit zu durchbohren. Das ist auch der wahre Hintergrund der Sache mit Kain und Abel, das steckt dahinter. Da geht es nicht um einen äußeren Mord so ganz einfach, das ist nur das sinnliche Bild dazu. Es geht darum, daß wir eigentlich, wenn wir jemanden anderen erkennen wollen mit den Verstandeskräften,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genauso wenn wir die Natur erkennen wollen, dann töten wir wir sie geistig. Das steckt dahinter und über das müßten wir langsam hinwegkommen. Das ist die Aufgabe die vor uns liegt. &#039;&#039;&#039;Das heißt also es geht um nichts weniger als von diesem tötenden Verstand, den umzuwandeln zu einem lebendig gestaltenden Denken&#039;&#039;&#039;. Darum geht es und wie gesagt, der erste Schritt dazu ist &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; zu denken, aktuell im Moment zu denken und dabei aber alles abzustreifen – das ist das Schwierige – was wir gelernt haben an fertigen Begriffen. Mit völliger Unbefangenheit an das heranzugehen, was ich z.B. an der sinnlichen Welt erlebe und ganz bewußt ALLES was ich gelernt habe, was ich weiß wegzulegen, mich sozusagen mit vollem, wachen Bewußtsein in jenes Stadium versetzen, das man als ganz kleines Kind hat, bevor das Denken überhaupt noch erwacht ist. Der Moment wo das Kind zu sich ICH sagt ist eigentlich der Moment, wo der Verstand zu erwachen beginnt und das Töten anfängt. Dann ist die Unschuld des Kindes vorbei  in gewisser Weise, dann sind wir auf dem Weg des Kain. Müssen wir sein! Das ist jetzt gar keine moralische Abwertung aber es geht darum, sich dessen bewußt zu werden. Wir müssen auf diesem Weg sein. Die Menschen die tätig die Erde verwandeln sind die Kainssöhne. Wenn wir Abeliten allein geblieben wären, dann würde man brav in der geistigen Welt schweben aber wir würden nicht zur Freiheit kommen, wir würden nicht die Welt verwandeln können als freie Menschen. Wir müssen dorthin kommen und daher ist es auch ganz wichtig, daß das Kind in das hineinkommt aber wir müssen auch sehen, was das eigentlich für ein Prozess ist. Geistig gesehen werden wir ab dem Zeitpunkt zum Mörder, weil wir wirklich dadurch Seelisches in der Welt zerstören und vernichten. Da geht es also zunächst um das Seelische, da geht es nicht um den äußeren Mord. Es geht darum, daß ein Mord im Seelischen stattfindet und das sind die Kräfte – ich habe in den letzten Vorträgen auch schon davon gesprochen über die seelische Dunkelheit in die die Erde gehüllt ist -  das ist das Ergebnis davon, daß die Menschheit jetzt schon sehr lang diese Art praktiziert habe – eben seit Kain und Abel, da fängt das an, da war es natürlich noch lange nicht unser Verstand wie wir ihn heute haben – aber dort beginnt es. Also ganz am Anfang, wenn wir die Erde betreten, fangt es an, dieser Prozess, aber jetzt ist es Zeit, den Prozess umzukehren. Jetzt geht es darum Seelisches nicht zu vernichten, das heißt in etwas Negatives, Zerstörtes umzuwandeln. Weil das dunkle Seelische ist eigentlich ein zerstörtes Seelisches, das aus seiner weisheitsvollen Ordnung, die es eigentlich hat und die es vom alten Mond herüber genommen hat, das jetzt stufenweise zerstört wird. Darin waren wir großartig bis jetzt. Wir brauchten das, um zu uns selbst zu kommen, uns abzuschirmen von der geistigen Welt, um frei zu werden aber jetzt heißt es aufhellen. Und aufhellen heißt lebendiges Denken zu entwickeln, Seelisches nicht mehr zu töten sondern neu zu schaffen. Das heißt, die Schlacke auflösen und neues Seelisches erschaffen. Das wird sehr ähnlich vielleicht sein, dem Seelisches das da war aber es ist trotzdem eine Neuschöpfung. Es geht nicht darum zu überlegen: ja wie wird denn das alles jetzt ganz anders werden, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es wird vieles sehr ähnlich sein aber es ist eben so wie bei einem Künstler, der sich weiterentwickelt. Das neue Werk ist ein Neubeginn. Er hat sich entwickelt und er bringt etwas Neues hervor, selbst wenn es ähnlich ist, ist es nicht das alte Bild sondern es ist ein neues Bild geworden. In die Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nähern uns ja – langsam aber doch – den letzten Kapiteln der Apokalypse und da geht es nun darum Klartext zu reden, wohin die Reise geht. Wohin die Reise gehen kann, wenn wir es wollen. Jetzt sollten wir überlegen, was können wir wirklich praktisch dazu tun. Jetzt ist der Rahmen ein bißchen abgesteckt, was wir tun können dabei. Es geht ja jetzt darum,  wie ich es auch in den letzten Vorträgen schon gesagt habe, vor allem einmal um die Verwandlung unserer Seelenwelt, daß wir durch unsere geistige Tätigkeit diese Seelenwelt erstens immer bewußter kennen lernen, immer bewußter ergreifen lernen, lenken lernen aber sie letztlich erneuern, schöpferisch erneuern. Das ist der Übergang in der Bewußtseinsseele, wo wir aus dem Seelisch-Astralischen beginnen das Geistselbst zu erschaffen und das ist mit die große Aufgabe unseres Bewußtseinsseelenzeitalters. Das Bewußtseinsseelenzeitalter hat zwei sehr unterschiedliche Gesichte, die aber notwendig zusammengehören. Das eine ist das Erwachen an der sinnlichen Außenwelt,  damit ist verbunden alles was nur geht abzutöten, (Einwurf eines Anwesenden) Ja, das ist die englische Aufgabe, wenn man so will, die angelsächsische Aufgabe, die ist ganz groß. Damit will ich nicht sagen, das dort nicht geistig strebende Menschen gibt, das heißt ja nicht, wenn man sich dieser Aufgabe verschreibt, daß man deswegen geistlos sein muß. Man kann sehr wohl sehr geistvoll und wirklich auch das andere in sich entwickeln aber es ist dort eine bestimmte seelische Qualität drinnen, wirklich sehr scharf dafür zu sorgen, daß man nicht falsches Geistig-Seelisches hineinträumt in das Naturgeschehen. Weil das ist der größte Hemmschuh für das Verständnis des Geistigen, den wir heute haben. Es gibt so viele   Bücher, die schön zu lesen sind und vielfach auch erhebend, weil man spürt: mit welchem religiösen, geistigen Gefühl der Mensch eigentlich – obwohl er Naturforscher ist – da drinnen lebt, aber er träumt etwas Falsches hinein, etwas was die Erkenntnis des Geistigen komplett abschneidet. Am wenigsten schneidet es nämlich die ab, die bis dort hinkommen, wo sie wirklich nur mehr ganz beim Toten stehen am Ende. Dort ist der Durchstoßpunkt von der anderen Seite zum Geistigen. Bevor wir dort nicht hinkommen,ist das so, wie wenn ich das Tunnel wieder zustopfen wollte, daß ich ja nicht durchkomme. Das muß weg. Und das ist eine große, große Aufgabe, für die muß man wirklich dankbar sein, daran können wir lernen. Es gibt einen sehr interessanten Künstler und Anthroposophen – er lebt nicht mehr –   Karl Balmer - von dem manche vielleicht schon gehört haben und der hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er hatte ein wirklich tiefes Verständnis für R.St. gehabt und ihn auch persönlich erlebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Überwindung des Theismus als Gegenwartsaufgabe“ ist der Buchtitel. Also das heißt Überwindung einer Geisteshaltung, die im Grund überall dort wo sie in Wahrheit nicht weiter weiß in der Naturforschung Gott sucht: der hat es dann gemacht. Ich lese euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus seinem Buch vor – er spricht das als Anthroposoph aus und zwar in folgender Weise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man macht es sich heute in der Beurteilung der Anthroposophie bequem. Weil Steiner nicht polemisch gegen den Theismus aufgetreten ist. Weil er seine Weltanschauung als Theosophie dargestellt hat, wähnt man es mit einem Versuche der Konservierung des theistischen Weltbildes zu tun zu haben. Eine oft genug herausfordernd mangelhafte Sachkenntnis der Beurteiler Steiners, dient der Stützung dieses &#039;&#039;&#039;??Wagnis??&#039;&#039;&#039;  Und doch wird eine nicht zu ferne Zukunft begreifen lernen, daß mit dem Auftreten der Anthroposophie die Liquidierung des Theismus in die Endphase eingetreten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine starke Äußerung aber sie trifft den Kern der Sache. Um zu einer wirkliche freien, geistigen Erkenntnis zu kommen, der geistigen Wirklichkeit zu kommen, muß man auf der anderen Seite bis zum ganz Toten kommen, ohne das zunächst einmal zu vermischen. Das ist das ganz, ganz Wichtige. Es geht darum wirklich an diesen Nullpunkt zu geraten, weil nur dort kann sich das abspielen was wirklich erschaffen aus dem Nichts heraus ist. Um das kommen wir nicht herum. Unser ICH, wenn es ein freies ICH sein soll, muß genau an diesen Punkt kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns einmal, wo kommt dieses ICH her. Ich habe die Geschichte zwar schon kurz angefangen aber noch nicht fertig erzählt. Also knüpfe ich wieder dort an: wo kommt unser ICH her. Also wir wissen bereits, auf dem alten Saturn hat der Mensch die erste Anlage des physischen Leibes bekommen, das ist dann immer mehr ausgebaut worden bis zu unserer Erdentwicklung: auf der alten Sonne den Ätherleib, auf dem alten Mond den Astralleib, jetzt offensichtlich während der Erdentwicklung kommt das ICH dazu. Wie kommt es dazu. Ja, da muß man sich schon einmal anschauen das 1. Kapitel der Genesis. Da kann man schon viel lernen. Erstens steht dort: DIE Elohim schufen den Himmel und die Erde, es ist eine Gemeinschaft geistiger Wesen, die Elohim genannt werden. Elohim ist der hebräische Ausdruck für die Wesenheiten, die R. St. die Geister der Form nennt und diese Geister der Form haben – aha, welche Kraft?,  die Kraft Formen bis ins Physische hinein zu bilden. Und zwar wirklich bis ins feste Physische hinein zu bilden. Natürlich wirken durch die Elohim auch höhere geistige Wesenheiten  – obwohl  in der Bibel dann mit GOTT schuf den Himmel und die Erde übersetzt wird. Dann muß man unter Gott verstehen die ganzen Hierarchien die da darüber sind bis zur höchsten schöpferischen Quelle. Als Unterstes die Elohim selbst, die aber eine Mehrzahl von Elohim sind.  R.St. spricht ja immer von 7 Elohim die es gibt, das ist also eine Gemeinschaft geistiger Wesen und nur diese Gemeinschaft war fähig diesen Erdenkosmos zu schaffen. Das ist einmal das Erste. Die nächste Sache ist die: wodurch wurden sie fähig diesen Erdenkosmos so zu schaffen, daß als letztes Ergebnis der Mensch mit einem freien ICH herauskommen kann? Sowas gab es bislang noch nicht. Das haben alle geistigen Wesenheiten über uns noch nicht, sie haben alle ein ICH aber kein ICH das die volle Freiheit hat. Was wirkt durch die Elohim, damit sie überhaupt die Schöpfung so richtig beginnen können,  nämlich mit dem Wort „es werde Licht und es ward Licht“? Genauer heißt es: die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht. Das ist das erste Mal, daß sie sprechen. Sie sprechen deswegen – das muß man sehr tief nehmen, weil durch sie das göttliche Wort wirkt, nämlich der Christus. Das heißt: die Gemeinschaft der Elohim ist fähig die Erdenschöpfung wirklich anzugehen dadurch, daß der Christus durch diese Gemeinschaft der 7 Elohim tätig wird (spricht). Alles was vorher ist, es ist ja vorher schon etwas geschildert, also die Scheidung  von Himmel und Erde war ja da schon vollzogen und Finsternis über der Erde und der Geist der Elohim   „Ruach Elohim…….“ also der Geist der Elohim schwebte über der Tiefe. Im Übrigen:  „Ruach“ ist hebräisch und verwandt mit Rauch, mit Atem aber es ist auch verwandt mit der Verstandestätigkeit. Also was man z.B. im anthroposophischen Zusammenhang als die Verstandesseele bezeichnen würde, das entspricht Ruach. Die menschliche Verstandesseele würde man auch als Ruach bezeichnen. Das heißt es geht um die göttliche Verstandeskraft die da zunächst über den Wassern schwebt. Die allein reicht aber nicht um die Erdenschöpfung hervor zu bringen. Ruach Elohim der über die Tiefe schwebt, reicht nicht aus um die Erdenschöpfung zu vollbringen. Sie können nichts anderes machen als die Weisheit, die in der Vergangenheit am alten Mond geschaffen wurde, wieder in eine äußere Erscheinung zu bringen, weil nach dem alten Mond verschwindet ja der Mond aus der äußeren, sinnlichen Erscheinung aber auch aus der seelischen Erscheinung, zieht sich ganz ins Geistige zurück, d.h. es ist nichts mehr da und dann entsteht ein neuer Kosmos und der beginnt wieder so, daß  es aus dem Geistigen kommt, eine geistige Form annimmt und dann seelisch wird. Das schildert das 1.Kapitel, diesen Seelenkosmos der entsteht. Das alles aus der Vergangenheit können sie herausholen und sie würden, wenn es nur dabei bleibe, stehen bleiben dabei,  eine Wiederholung des alten Mondes zu machen, mehr würde nicht herauskommen, das wäre das Maximum das erreicht werden würde. Daß der entscheidende neue Impuls hereinkommt -  eben mit dem Wort und die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht – womit eben ein geistiges Licht gemeint ist und zwar ein geistiges Licht höchster Güte, nämlich diese Christuskraft, die hereinkommt. Die ist mit diesem Moment erst gegeben und diese Christuskraft wirkt jetzt, ja, vorbereitend aber in ähnlicher Weise wie es später beim Menschen vorgesehen ist. Das ist halt die erste Stufe, wo die Christuskraft durch die ICHe auch dieser Elohim zu wirken beginnt. Und jetzt muß man sehen, daß diese Elohim, diese 7  Elohim sehr erhabene Wesenheit sind, stehen also noch über den Engeln, da gibt es Engel, Erzengel, Urengel sogar, darüber stehen die Elohim,  sind also ziemlich hoch entwickelte Wesenheiten, sind Wesenheiten die ihren Ursprung – ich kann jetzt nicht sagen vor dem alten Saturn hatten, ich sage immer gerne abseits, weil mit dem Saturn die Zeitrechnung, also der Zeitbegriff den wir in sinnvoller Weise verwenden können,  dort seinen Anfang erst genommen hat. Also kann ich nicht einfach sagen davor sondern sage lieber abseits davon. Daß sie geistige Wesen geworden sind also das heißt ein ICH bekommen haben, war schon abseits dieses alten Saturn. Sie sind also Ich-Wesen, d.h.  Wesen die vergleichbar sind uns Menschen,  bereits abseits des alten Saturn gewesen.  Und diese Fähigkeit haben sie mitgebracht und in diese Fähigkeit, mit dieser ICH-Kraft, die diese Elohim haben, verbindet sich jetzt während der Erdenschöpfung das Christus ICH, die Christus-Kraft, das ist das ganz Wesentliche. Und jetzt muß man dazusagen, daß die Elohim, weil dazwischen ja einige Stufen passiert sind: der alte Saturn, die alte Sonne, der alte Mond, daß sich dabei ihr ganzes Wesensgefüge sehr stark verändert hat. Wir als Menschen, was haben wir? Wir haben einen physischen Leib, wir haben einen Ätherleib, einen Astralleib und unser ICH und wenn wir jetzt fleißig aus unserem ICH heraus arbeiten, fangen wir an, das Astralische schöpferisch zu erneuern und machen daraus Geistselbst. Am Anfang dieser Tätigkeit sind wir jetzt. Die Elohim haben schon eine viel längere Entwicklung hinter sich, die haben schon eine ganze Menge mehr getan, also d.h. sie haben bereits auch nicht nur das Geistselbst entwickelt, sie haben den Lebensgeist entwickelt, sie haben das entwickelt was man bei uns als Geistesmensch bezeichnen würde und es gibt noch einiges darüber. Aber abgestreift haben sie komplett alles das was bei uns Astralleib ist, was Ätherleib ist und was physischer Leib ist. Weil sie das alles als äußeres Geschaffenes nicht mehr brauchen, weil sie ja vollkommen über die Schöpferkraft verfügen, das aus dem Nichts heraus zu schaffen. Auf dem Weg sind wir auch aber das liegt noch in einer fernen Zukunft. Also das heißt, sie sind dadurch auch im wahren Sinn Götter –   der Titel Götter ist durchaus berechtigt – aber halt in der Mehrzahl gesprochen – eben nicht das höchste Göttliche, aber sie sind Götter in dem Sinn, daß sie aus dem Nichts heraus Astralisches, Ätherisches und Physisches schaffen können. Sie haben also keinen Astralleib mehr, keinen Ätherleib, keinen physischen Leib aber sie haben ein ICH, aber das ICH ist bei ihnen das Unterste und Äußerste. Also so wie bei uns der physische Leib das unterste Wesensglied ist, könnte man sagen, ist es – so unvorstellbar es uns erscheinen mag – bei den Elohim ihre ICH-Kraft. Ihre ICH-Kraft ist das – könnte man sagen, was   äußerlich von ihnen erscheint.  Das ist das Erste dem man begegnet, ist ihre ICH-Kraft und dahinter steht noch viel Höheres. Und jetzt ist ja geschildert in der Bibel dann letztlich, daß sie den Entschluß fassen, den Menschen nach ihrem Bilde zu schaffen, nach ihrem gemeinsamen Bilde müßte man sagen. Also nicht nach dem Bild des einen Elohim oder des anderen, das würde alles nur einen unvollkommenen Menschen ergeben, sondern nach ihrem gemeinsamen Bilde. &#039;&#039;&#039;Dieser Schöpfungsakt vollendet sich damit, daß sie ihre ICH-Kraft hinopfern. Damit steigen sie noch einmal um eine Stufe höher. Und diese ICH-Kraft, die sie hinopfern, und zwar ihre gemeinsam hingeopferte ICH-Kraft, das ist der Funke aus dem das menschliche ICH entsteht&#039;&#039;&#039;. Jetzt muß man aber wissen: die ICH-Kraft als solche ist reine Tätigkeit. Die hat nicht einen Inhalt, so daß ich jetzt sagen kann: ja was ist denn da alles drinnen in dem ICH? Sie ist die reine, pure Kraft aus dem Nichts etwas zu schaffen. Was wir also nicht mitnehmen ist das, was die Elohim an Schaffenskraft schon entwickelt haben, das nehmen wir nicht mit, nur die pure Möglichkeit aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen, was auch immer. Nein, nicht was auch immer. Als Erstes uns selbst zu schaffen. Das ist nämlich die Kerntätigkeit der ICH-Kraft, sich selbst zu erschaffen. Alles was darüber hinaus geht, ist schon eine noch höhere Fähigkeit. Wenn ich z.B. Astralisches aus dem Nichts schaffen kann, dann ist zwar das ICH notwendig dazu aber dann hängt das damit zusammen, daß ich Geistselbst entwickelt haben muß. Das bedingt einander. Also die Kraft wirklich Seelisches, Astralisches zu schaffen, dazu muß mein ICH so weit entwickelt sein, daß es Geistselbst entwickelt hat und das lernen wir daran, daß wir unsere unteren Wesensglieder verwandeln, an dem lernen wir es. Das heißt, wir lernen dadurch, daß das ICH an unserem Astralleib arbeitet, wie es ist, Astralisches, Seelisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es fangt damit an, daß wir es beherrschen lernen, ein bißchen damit umgehen, daß es nicht ungezügelt für sich etwas tut, das ist aber nur der erste Anfang, das Ziel ist, daß wir es aus dem Nichts heraus schaffen können. In dem Moment wo wir das ein Zipferl wo können, haben wir ein bißchen was vom Geistselbst entwickelt, das Wesensglied das über dem ICH steht. Also d.h. die Elohim haben uns nichts anderes geschaffen als die Kraft, die Möglichkeit, das was da drunter ist, was uns durch die Elohim auch verliehen wurde und durch die geistige Welt überhaupt verliehen wurde – also Astralleib, Ätherleib, physischer Leib letztlich, daß wir anfangen können das schöpferisch zu verwandeln. In dem Maße in dem wir das tun, geschieht das. Allerdings ist dazu jetzt noch was anderes notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellt sich das ICH gerne irgendwie als Punkt vor, weil wir nichts fassen davon als daß wir es haben, aber das ist ja nur die Spiegelung davon in unserem Bewußtsein:  ich bins. Aber in Wirklichkeit ist das ICH ja eine Kraft, die von jenseits dessen kommt was die räumlich-zeitliche Welt ist. Also von jenseits des Kristallhimmels. Von dort kommt diese Kraft. Es ist also höchste schöpferische Kraft .  Und dieses ICH der Elohim hat genau diese Kraft, das betrifft in der Form wirklich jetzt ganz besonders das menschliche ICH, wie das beim ICH anderer Wesenheiten ausschaut ist noch eine andere Frage, aber die Elohim – in dem Moment wo der Christus durch sie zu wirken beginnt, mit dem Wort „ die Elohim sprachen es werde Licht und es ward Licht“  - in dem Moment  verbindet sich der Christus mit dem ICH dieser Elohim und dieser Impuls ist drinnen. Er bleibt zunächst noch in der Sphäre der Elohim, wenn diese Elohim diese ICH-Kraft hinopfern, damit das Menschen-ICH entstehen kann aber es ist von Haus aus eine Beziehung da, dieses menschlichen ICHs auch mit der Christus-Kraft, weil die ja eingezogen ist in die Gemeinschaft der Elohim. Nur daß sie zur Wirksamkeit kommt…..   Die Elohim hatten als geistigen Wohnsitz die Sonne und der Christus hat sich in dem Sonnenbereich  -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei wir ja immer noch von der Astralwelt sprechen, aber da gibt es astralisch auch schon die Sonne vorbereitet, die Sonne, die astralisch auch die ganzen anderen Planeten noch in sich enthält zu diesem Zeitpunkt aber wo ja eigentlich – in der ersten Zeile wird der ganze Weg schon angedeutet -  wo sich die Sonne dann von der Erde trennt. Die Elohim schieden den Himmel und die Erde, teilten das von einander. Das ist der Prozeß, wo die Sonne sich trennt von der Erde. Die Erde enthält noch den Mond – aber alles im seelischen Bereich -  also die Seelische Anlage der Erde trennt sich vom Seelischen der Sonne und der Christus verbindet sich zunächst in dem Sonnenbereich mit dieser ICH-Kraft der Elohim. Aber aus dieser ICH-Kraft der Elohim geht das menschliche ICH heraus als Funke, als ein Funke, der sich aber zu vervielfältigen beginnt. Er zündet immer wieder neue Funken. Also aus einem Menschheits-ICH geht das hervor, das entsteht und dieses Menschheits-ICH hat die Kraft sich zu vervielfältigen. Ist ein sehr schwieriger Gedanke – ist einmal ein Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist insofern auch ein bißchen irreführend, weil ich müßte jetzt auf der anderen Seite dazu sagen, es gibt überhaupt nur ein ICH, ein einziges. Genauso wie wir von der Idee gesprochen haben, wo Goethe gesagt hat, eigentlich ist es falsch davon in der Mehrzahl zu sprechen, so ist es im Grunde beim ICH auch. Der Punkt ist, jedes ICH hat die ganze göttliche Kraft in sich. Die Trennung bedeutet  aber jedes ICH kann sie auf individuelle Weise nützen. Aus dem einen Zentrum heraus entstehen viele Fäden, viele Tätigkeitswege, Schaffenswege, die aber aufeinander zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir noch einmal, noch tiefer ausführen aber das nur einmal als Hinweis, wie das Ganze entsteht. Also es ist ein Funke und aus diesem Funken entsteht – nehmen wir es einfach nur als Bild – aus diesem Funken entstehen mehrere Funken, obwohl sie eigentlich alle identisch sind, also aus derselben Quelle stammend sind, jedes theoretisch über die gesamte Kraft verfügt aber der große Unterschied ist, verwirklicht wird diese Kraft erst durch die Tätigkeit, dadurch daß dieses Ich tätig wird. Vorher ist es reine Möglichkeit. Also das Ich kann sich zwar beständig schaffen aber durch das beständig Schaffen allein würde es sich nicht weiterentwickeln. Es würde dadurch allein  nur   überhaupt existieren, existieren? Es existiert eigentlich nie. Es existiert nur in der Tätigkeit, in dem sich immer wieder Schaffen, in dem besteht es. Darum ist das Bild von Zerteilung usw. Es ist alles so schwer auszudrücken, es sind gegenständliche Bilder und die passen eigentlich alle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild für die vielen Iche ist: Es gibt einen großen unendlichen Kreis, der ist das große ICH und  darin gibt es unendlich viele Kreise mit anderen Farbtönungen, die  einander überlappen und  alle zusammen ergeben den weißen, großen, unendlichen Kreis. Das ist aber auch nur ein Bild. Weil eigentlich ist dieser weiße Kreis von den farbigen Kreisen nicht geschieden sondern jeder schöpft aus dem Ganzen, jeder ist das Ganze in gewisser Weise aber trotzdem in einzigartiger Weise. Mir fehlen die Worte um es vielleicht noch klarer zu machen aber vielleicht hilft es euch ein bißchen, in die Richtung zu kommen. Wir sind so geprägt durch das gegenständliche Denken, daß wir Dinge nur nebeneinander denken können, die aber nicht räumlich irgendwie trennbar sind, die kein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebeneinander haben sondern ein Ineinander haben und doch Eines sind. Es ist wahnsinnig schwer das in ein sinnliches Bild zu fassen. Also diese Funken – sagen wir einmal - regnen auf die Erde langsam herab und aus dem entsteht die Menschheit, beginnen die Inkarnationen auf Erden. Der Funke dieses Ich ist auf jeden Fall da aber ihm fehlt noch etwas Entscheidendes, daß es die Qualität bekommt, die es wirklich braucht, nämlich diese Verbindung mit der Christuskraft. Die ist zwar drinnen angelegt aber damit sich das für den Menschen hier auf der Erde  realisiert, muß sich der Christus als Mensch inkarnieren auf Erden. Er muß selber Mensch werden oder man kann umgekehrt sagen, die Menschwerdung Christi bedeutet,  daß in der Menschheit, im menschlichen Ich diese Christuskraft zu erwachen beginnt. Das sind 2 Bilder. Man könnte sagen: lassen wir die ganze äußere Schilderung weg, vom Mysterium von Golgatha, lassen wir es einmal weg. Es gibt aber in der Menschheit einen Punkt, wo in den menschlichen Ichen die Ich-Kraft anfangt aufzuleuchten, wieder als Bild genommen. So könnte man also dieses Bild der Zeitenwende ganz ohne der äußeren historischen Entwicklung schildern. Also es ist der Moment wo diese Christuskraft, die schon durch die Gemeinschaft der Elohim gewirkt hat, jetzt in jedem einzelnen menschlichen Ich aufwacht, von dem wir wissen es ist trotzdem in gewisser Weise eines, das ist das Paradoxon. Man kann es nur so paradox aussprechen. Der Christus ist nämlich dieses Gemeinschafts-ICH, das ist das große makrokosmische Ich aller Iche. Jedes Ich ist diese Christuskraft aber halt nicht die gesamte in ihrer Tätigkeit. Der Christus ist der, der unseren ganzen Kosmos geschaffen hat, durch Mithilfe der Elohim und durch die Elohim,  aber er ist der wirkliche Schöpfer dieses Erdenkosmos , das heißt der Erde und des Planetensystems und all der Sterne die da im sichtbaren Kosmos noch mitspielen. Der eigentliche Schöpfer ist Christus, der durch die Elohim und mit Hilfe der Elohim wirkt. Und den Elohim daher auch die Möglichkeit gibt, ihre Ich-Kraft so hinzuopfern, daß diese Ich-Kraft aufnahmebereit ist für die Christus-Kraft. Das ist also da schon festgelegt. Schon wenn man das erste Kapitel der Genesis liest und zu der Stelle kommt, wo die Elohim sprachen „es werde Licht und es ward Licht“ dann steckt darin bereits der Impuls für die ganze folgende Entwicklung drinnen. Da ist schon der Impuls drinnen, daß sich der Christus mit den irdisch verkörperten Menschen verbindet. Da steckt das bereits drinnen, da ist der Anstoß dazu gegeben. Das haben natürlich Eingeweihte in der damaligen Zeit auch schon in gewissen Konturen gesehen und vorausgesehen und daher auch dazu beigetragen, die Entwicklung in diese Richtung zu lenken, daß es möglich ist, daß die Menschen auch darauf vorbereitet sind. Sie konnten sich aber in der Anfangszeit der Menschheit noch nicht aus ihrem eigenen Ich wirklich darauf vorbereiten sondern sie mußten etwas von höheren, geistigen Wesenheiten, von deren Kräften hereinholen. Ganz hohe Wesenheiten und also durchaus zunächst einmal die Kräfte der Elohim, die wirken durch sie, die Kräfte der Urengel, die Kräfte der Erzengel, die Kräfte der Engel, die durch sie wirken, aber das ist alles nur Vorbereitung. Das menschliche Ich ist da noch in einem sehr keimhaften Zustand. So richtig erwachen kann es erst dann, wenn sich der Christus selber mit jedem dieser Funken verbunden hat, die doch alle nur ein Funken sind &#039;&#039;&#039;und das geht nur, daß umgekehrt der Christus Mensch wird und jeder Mensch, der diesen Impuls aufnimmt, in gewisser Weise Christus wird.&#039;&#039;&#039; Der Unterschied ist, der Christus kann es für alle, und wir können es mit unserem Ich nur auf individuelle Weise. Das ist der Punkt auf den wir hinsteuern. Und dieser Punkt, dieses Entzünden, daß die Christus-Kraft also eins wird mit der Ich-Kraft des Menschen, also sich ganz verbindet damit, das passiert eben zur Zeitenwende bzw. genau gesprochen mit dem Mysterium von Golgatha. Da vollzieht sich dieser Effekt und dann ist zu sehen, wie im Grunde geistig die ganze Erde aufleuchtet und was in Wahrheit aufleuchtet sind diese Lichter in den Ichen der Menschen. Das ist es eigentlich was primär aufleuchtet und was aber beginnt zu erhellen dann die ganze Erdensphäre. Aber die Gegenströmung ist halt, daß durch die Widersacher etwas hereinkommt, was dieses ganze geistige Licht das von oben kommt zudeckt. Aber man muß denken, es sind unten die Lichter der Ich-Impulse, die sind da. In jedem ist potentiell diese Ich-Kraft da, die zu leuchten beginnen kann, die die Erdensphäre durchleuchten kann. Aber zugleich – und das war und ist die Aufgabe der Widersache – zu dem was sozusagen von oben herab kommt, da wird der Deckel darüber gelegt, die immer schwärzer werdende astralische Sphäre, die die Erde umhüllt, die immer dichter wird. Und die Aufhellung kommt nicht von oben sondern sie muß aus den menschlichen Ichen herauskommen. Darin liegt die Leuchtkraft, die diese Dunkelheit auflöst und nicht nur auflöst sondern erlöst, eben das, das durch die Widersacherkräfte vernichtet wurde oder verfälscht wurde oder was dadurch die Tendenz bekommen hat, in eine ganz andere Richtung abzuzweigen. Wir haben ja schon oft davon gesprochen: die problematischte Kraft ist dieses Wesen Sorat, das wirklich die Kraft hätte, die Entwicklung in eine ganz andere Richtung zu lenken. Allerdings hat es diese Kraft nur dort, wo Menschen vorhanden sind, die aus freiem Willen heraus, diese Christuskraft ablehnen, das Prinzip der Freiheit ablehnen und sagen ich will lieber ein unfreies aber sehr, sehr mächtiges geistiges Wesen werden, das einen anderen Weg geht und dann mit der Welt des Sorat mitgeht. Denn man muß denken, die ganzen geistigen Hierarchien die über uns sind, sind sehr, sehr mächtig aber sie haben alle kein freies Ich aber gewaltige Gestaltungsmacht. In dieser Welt hier, kann man nicht so einfach aufsteigen aber in der Welt des Sorat, die eine Art Gegenwelt wäre, geht das sehr wohl, sozusagen auf der dunklen Seite hochzusteigen, die aber eben nicht diese schöpferische Erneuerungskraft hat, die durch die Christuskraft im Menschen möglich ist. Aber man darf nicht unterschätzen, daß trotzdem eine gewaltige Schaffensmöglichkeit immer noch gegeben ist. Aber es hört auf, dieses wirkliche Schöpfenkönnen aus dem Nichts heraus. &#039;&#039;&#039;Es geht dann also einfach darum, eine Welt endlicher Möglichkeiten immer wieder neu umzugestalten.&#039;&#039;&#039; Da hat man genug zu tun, das ist gar keine Frage. Wenn man ein bißchen mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und diesen Dingen wie Kombinatorik vertraut ist, weiß man, daß die Zahlen sehr schnell sehr hoch werden. Es ist ein überexponentielles Wachstum, das da entsteht. Ihr kennt vielleicht die Legende vom Schachspiel, wo der Bauer zum König kommt und er hat einen Wunsch frei. Er will nicht mehr als Reiskörner  aber so, daß auf jedem Feld des Schachbretts zuerst eines, am nächsten doppelt so viel usw. liegen. Und der König, der offensichtlich mit Mathematik nicht ganz so vertraut war, denkt sich, naja das können wir leicht erfüllen. Aber die Zahl wird riesengroß, da reichen die gesamten Vorräte des Reiches an Reiskörnern nicht aus, um das letzte Feld zu füllen. Die Zahlen werden sehr groß. Und das ist die Welt, die Sorat interessiert und wo er durchaus Menschen gewinnen könnte, die sagen, also wenn mir in diesem Reich gewaltige Macht gegeben wird,  das ist schon was. Nur dazu ist der völlig freie Willensentschluß notwendig, sich diesem Reich anzuschließen. Alles andere wird Sorat nicht in sein Reich hineinziehen können. Es besteht halt die Gefahr, daß Menschen die zunächst einmal in ihrer Ichkraft sich zu schwach fühlen, sich dieser Herausforderung zu stellen, die Dunkelheit zu erhellen, daß Menschen dieser Verlockung verfallen sozusagen: lieber in diesem Reich ein großer Führer zu werden als sich mit dem abzuquälen, was ich aus meiner Ichkraft heraus vielleicht nicht schaffen könnte. Aber es zielt darauf ab, daß es letztlich ein freier Entschluß des Menschen sein muß, sich diesem Weg des Sorat anzuschließen. Aber es ist – das sagte ich auch schon in den letzten Malen – daß noch kein Mensch auf Erden so weit ist, daß er diese endgültige Entscheidung bereits gefällt hat. Diese Entscheidung wird ganz gegen Schluß zu fallen. Die große und wirklich letzte Entscheidungs- möglichkeit ist eben wirklich erst in der übernächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, dort fällt die endgültige Entscheidung. Bis dahin ist alles noch vorübergehend. Aber dort gehen wir hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Frage für uns ist: was tun wir mit unserer Ichkraft? Das ist die große Entscheidung vor der wir stehen. Es geht heute, glaube ich, ganz stark darum, daß wir uns bewußt werden, welcher Möglichkeiten wir uns bedienen können dadurch, daß wir dieses Ich haben, welche Kräfte da drinnen sind. Wir haben die Kräfte des Christus in uns. Diese Kräfte sind im menschlichen Ich vorhanden und zwar in unbegrenzter Fülle, nur wir müssen es wollen, daß diese Christuskraft, die Ich-Christuskraft tätig wird in uns, indem wir das ermöglichen. Ich betone: daß sie nur in uns tätig werden kann, wenn wir es zulassen. Von sich aus, kann der Christus in und nicht tätig werden. Er kann in vielen anderen Bereichen tätig werden aber was das menschliche Ich betrifft, in dem Bereich kann er aus sich heraus nicht tätig werde. Das ist der Punkt – ja man könnte sagen, das ist auch mit eine Opfertat des Christus, stellvertretend für die ganze Schöpfungsquelle oder als die Schöpfungsquelle selbst, daß er  hingegeben hat, daß er sich selbst die Kraft genommen hat, das menschliche Ich in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. Christus kann uns nichts aufzwingen, er kann nichts mit uns tun, das wir nicht wollen. Wenn wir wollen, dann ist es der Christus, der mit uns will. Dann sind wir in diesem Wollen eins mit dem Christus. Also mit jedem wirklich freien Entschluß, ist es eine Christustat und zugleich unsere Tat, das ist nicht mehr unterscheidbar. Es ist halt die Frage, ob die Menschen bereit sind, diese Freiheit auch anzunehmen. Auf den ersten Blick scheint es so:   frei sein will doch ein jeder!  Nur Freisein heißt nicht: ich mach was ich will. Damit hat es überhaupt nichts zu tun, das ist das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon darüber gesprochen wie es im Englischen schwierig ist, das Ich und das Ego auseinanderzuhalten. Wir müssen es aber ganz stark auseinanderhalten. Was das Ego will, hat mit dem Ich herzlich wenig zu tun, das hat nur damit zu tun, daß das Ich eine Aufgabe hat, das Ego zu erziehen und dorthin zu bringen, daß das Ego ein schöpferisches Produkt des Ich immer mehr wird. Das ist der Punk. Und daher heißt es, daß wir ausgesprochen wachsam sein müssen, daß alles in der Zukunft getan wird, was die individuelle Freiheit des Menschen fördert und nicht untergräbt. Der Kampf von jetzt ab in die Zukunft geht um die Freiheit des individuellen Menschen. Jetzt könnten manche sagen, da geht es ja wieder nur um den Einzelnen.  Nein, da ginge es um das Ego. Das Ich ist das, was in sich die schöpferische Kraft hat, aus dem Nichts etwas zu schaffen und es der Welt zu schenken. Das ist die Ichkraft. Ichkraft heißt, aus dem Nichts heraus etwas schaffen und das an die Welt verschenken. Anders kann das Ich nicht tätig sein. Nur dann ist es wirkliches Ich, ist es ein Ich nach dem Muster des Christus-Ich, nur dann ist es das Christus-Ich, das in dieser Handlung drinnen ist, wenn es etwas aus dem Nichts schafft und es in Liebe verschenkt, weil das ist das Gleiche. Es ist eine Kraft die aufbauend tätig wird in der Welt, geistig aufbauend tätig wird in der Welt. Diese Kraft steckt in unserem Ich drinnen. Und die erste Aufgabe ist eben, all das Seelische, Astralische in uns zu verwandeln dadurch, in uns, aus der Freiheit heraus – also nicht nur bloß Herr zu werden über unser Astralisches - das ist der erste Schritt - aber  als zweiter Schritt es zu durchleuchten dadurch, daß wir schöpferisch das Negative ins Nichts verwandeln, durch ein geistig Lichtvolles ersetzen. Das ist das ganz Entscheidende. In dem Maße werden wir auch das Geistselbst entwickeln. Viele Menschen sind schon auf dem Weg, daß das ansatzweise der Fall ist. Man braucht nicht glauben, daß das so unmöglich ist, es ist vielfach schon passiert aber es muß in noch viel größerem Maße passieren, indem wir wirklich voll unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Das steht vor uns. Dieses Verschenken ist zugleich gemeinschaftsbildend. Und jetzt komme ich zurück ganz zum Anfang des Vortrages, das wirkt auch in dem drinnen, das ist die andere Seite davon, wenn ich so ganz stark schaffend in meinem Ich drinnen bin und zu verschenken beginne. Schenken heißt aber auch, da ist wer anderer, der das Geschenk annimmt. Das ist nicht, ich schleudere einfach etwas in die Welt hinaus sondern schenken heißt, ganz konkret einem anderen Menschen etwas zu geben: MICH dem anderen Menschen zu geben und das passiert in der sozialen Kommunikation in dem Moment, wo ich in den anderen hinüberschlafe. Ich habe am Anfang die Seite davon geschildert, daß wenn ich dann zurück zu mir komme, dann nehme ich etwas von dem Wesen des anderen mit, so daß ich ihn erkennen kann. Die andere Seite davon ist, daß ich etwas von dem was ich durch meine Ichkraft herausgebracht habe, ihm schenke. Das heiß, der andere muß natürlich auch bereit sein, das aufzunehmen. Dann kann er etwas nehmen, was ihn bereichert. Das ist wirklicher, geistiger Austausch. Ichkraft heißt absolut nicht, daß die Menschheit in Einzelwesen zersplittert, wo einer den anderen im Grunde nicht versteht und jeder etwas anderes will sondern wo alle einander so beschenken, daß sie gemeinsam ein noch Höheres schaffen. Das ist nämlich der Zweck. Es geht nämlich nicht darum: naja, ich schenk dir etwas, damit es dir besser geht. Das ist sehr kleinlich gedacht. Ich schenke dir etwas, was aus meiner Schöpferkraft heraus kommt und was in dir neue Schöpfermöglichkeiten anregt. Das Geschenk, das ich gebe, ist nämlich so, daß der andere damit machen kann, was er will. Nur dann wird es auch fruchtbar.  Es geht nicht darum, daß ich ihm sozusagen eine tolle Idee aufdränge und sage, wenn du das machst, wird es dir viel besser gehen, dann wird alles gut werden. Nein, darum geht es überhaupt nicht. Es ist ein Schenken, das darin besteht, daß ein Ich das andere anregt zu seiner eigenen Tätigkeit. Darin besteht das Geschenk. Es ist eine Anregung, daß der andere seine eigenen Kräfte anregen kann. Das ist das eigentliche Geschenk. Es ist also so etwas wie dem andern einen weiteren Raum zu eröffnen, für seine eigene schöpferische Tätigkeit, als er ihn bisher hatte. Es ist eine Art Mut machen: ja, jetzt kannst du wieder einen Schritt mit deiner eigenen Schöpfertätigkeit weitergehen. Und zwar in allen Bereichen, wo es um das wirklich Gemeinsame geht, das Gemeinsame der Menschheit, das Gemeinsame mit der Natur, das Gemeinsame mit dem ganzen Kosmos, das geht nur gemeinsam und in diesem Gemeinsamen lebt das große Christus-Ich. Es lebt in jedem Einzelnen und es lebt in dem Ganzen das daraus entsteht. Das ist der Weg zum neuen Jerusalem, eine nächste Stufe dahin, das ist noch nicht die letzte Stufe. Aber diese Perspektive zeichnet der Johannes, skizziert Johannes in seinem Buch. Ich möchte zum Abschluß jetzt noch ein Stückerl lesen aus der Apokalypse. Wir sind stehen geblieben im 14. Kapitel. Zunächst einmal war die Geschichte mit der große Stadt Babylon, damit wird umrissen die Aufgabe, die wir mit unserem Astralischen eigentlich haben. Das zu verwandeln und nicht nur unser eigenes Astralisches sondern damit auch das Astralische der ganzen Erde. Babylon ist eigentlich die ganze Erde, wie sie durch uns geworden ist. Und es ist dann hingewiesen worden auf die nächste Auseinandersetzung, nämlich die mit dem Wesen Sorat, mit dem zweihörnigen Tier. Auf die Aufgabe daß es zu erlösen gilt, die das Prägemal dieses Tieres auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand haben und was dazu notwendig ist, das habe ich noch nicht gelesen und das möchte ich eben jetzt vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt uns dazu auch wieder das Wesen des Christus noch tiefer zu erkennen und das wird hier mit einem Bild angedeutet. Ich werde es heute nicht näher besprechen das Bild, ich möchte es nur einmal so wirken lassen. Lesen wir – also vorher war die Geschichte mit dem Sorat - und jetzt geht es weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, daß hier das Wort Jesus und nicht Christus kommt. Es geht um den Christus, der sich in Jesus verkörpert hat, der Mensch geworden ist. Das ist also sehr präzise ausgedrückt. Es geht um den verkörperten Christus, der durch die Verkörperung durchgegangen ist, das ist das Wesentliche. Der diese Menschheitserfahrung gemacht hat. Die Erfahrung des Todes gemacht hat, etwas was kein geistiges Wesen, außer dem Menschen, bislang hatte und das die höchste Schöpfungsquelle jetzt durchmacht. Das muß man sich vorstellen, durch diese Erlebnisse durchzugehen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was sich hier allein bewährt, ist die ausharrende Kraft derer, die dem Geist ergeben sind, die göttlichen Geistesziele bewahren und den Glauben an Jesus“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben heißt im Übrigen nicht: naja ich glaub es halt, weil es steht in der Bibel und die Pfarrer haben es mir auch erklärt. Ich kann zwar nicht sagen, ob es wirklich so ist aber ich glaub es halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ist Gewissheit, Gewissheit aber – sag ich einmal – im gefühlsmäßigen Erleben, im astralischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben. Dort habe ich die Gewißheit entwickelt. Der Glaubensleib ist der Astralleib bzw. der verwandelte Astralleib, zum Geistselbst verwandelt, das steckt drinnen. &#039;&#039;&#039;Also Glaube heißt:  ich bin tätig geworden darin, meinen Astralleib zum Geistselbst zu verwandeln. Das heißt Glaube.&#039;&#039;&#039; Das ist alles nicht äußerlich zu nehmen, es ist viel intensiver gemeint. Man kann es natürlich auch äußerlich lesen: ich glaub es halt – oder ich glaube es nicht, je nach dem. Das ist damit aber nicht gemeint. Hier ist die Frage: habe ich etwas von meinem Astrallischen zum Geistselbst verwandelt oder habe ich es nicht verwandelt. Wenn ich ein bißchen davon verwandelt habe, habe ich den Glauben. Wenn ich es nicht habe, kann ich den ganzen Tag lang sagen „ich glaube an Jesus Christus“ und es nützt mir gar nichts, auch wenn ich dabei die höchsten Wohlgefühle habe, das ständig zu rezitieren, und ich mir dabei sehr heilig vorkomme. Das kann unter Umständen der Abweg in die Tiefe sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und jetzt geht es als Folge davon weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und ich hörte vom Himmel her eine Stimme, die sprach: schreibe:  Seelig sind die Toten, die von jetzt ab in der Kraft des Christus sterben, ja, der Geist spricht: sie sollen Ruhe finden nach ihrer Mühsal. Die wirklichen Früchte ihres Lebens verlieren sie auf ihrem Seelenwege nicht. Und ich sah: siehe eine weißte Wolke und auf der Wolke die Gestalt des Menschensohnes. Auf seinem Haupte trug er eine goldene Krone und in der Hand hielt er eine scharfe Sichel und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme, dem auf der Wolke Kommenden zu: schlag zu mit deiner Sichel und ernte, denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Das Erntefeld der Erde steht reif. Und der auf der Wolke fuhr mit seiner Sichel über die Erde und die Erde wurde geerntet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heute nicht mehr Zeit dazu auf das Bild näher einzugehen aber wir werden es das nächste Mal ansprechen und wir werden auch noch darüber sprechen müssen,  welche Seelenkräfte wir entwickeln müssen, damit das alles funktioniert. Wir haben ja schon einiges die letzten Male besprochen: die Entwicklung der 2-blättrigen Lotosblume,  der 16-blättrigen, die hier damit zu tun hat. Die hängt mit dem lebendigen Denken bis hin zur Imagination zusammen, die hängt mit der Inspiration zusammen und dann ist sehr wichtig als nächstes das Herzzentrum, das Herz-Chakra, die sogenannte 12-blättrige Lotosblume. Die weist uns schon sehr weit hinaus, weil es hat ja die 12-Zahl natürlich etwas mit dem Tierkreis zu tun usw. Also das heißt, das werden wir auch im Zuge dessen besprechen. Ich habe nicht vergessen auf das einzugehen aber es waren halt wieder einige Exkurse drinnen, die aber – glaube ich – notwendig sind dafür um zu verstehen, was ist unser Ich, wer sind wir eigentliche, welche gewaltige Dimension da drinnen liegt. Wir sind uns dessen nicht bewußt. Wir sagen so oft ich, ich, ich am Tag aber was erleben wir denn dabei wirklich. Wir müssen diese große Dimension spüren lernen, dann haben wir eine Chance wirklich bewußt, den nächsten Schritt zu machen. Noch einmal betone ich, wir brauchen keine Angst vor der Größe der Aufgabe haben. Das Potential ist da aber es kann sich eben nur schrittweise entfalten und dieses schrittweise sich Entfalten genügt aber auch. Niemand erwartet von uns, daß wir mit einem Sprung den ganzen Kosmos verwandeln. Zum Schluß soll es irgendwann sein, aber das ist nicht der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist ein ganz kleiner. Und diesen Schritt kann jedes Ich gehen, weil es ein Ich ist und an diesen Schritt schließt sich der nächste Schritt an. So sammeln sich im Laufe der Zeit die Schritte. Es ist bewältigbar aber natürlich ist es nicht immer leicht, weil die Widersacherkräfte uns ziemlich im Griff haben. Darum ist für die Zukunft entscheidend: das freie Ich, zu dem stehen und wachsam, wachsam sein gegen alles, was dieses freie Ich behindern will, mit den verführerischden Dingen verhindern will. Es sind so viele Impulse in der Welt, die den Menschen eine schöne, geordnete Welt versprechen, sie sagen halt nicht, daß die Freiheit dabei untergeht. In vielem was heute als Moral gepredigt wird, steht ein Kampfimpuls gegen das Ich. Das ist der große Trick: die die wirklich aus der Freiheit tätig sind, moralisch zu diffamieren und die anderen, die brav irgend einer zentralen Lenkung folgen, ohne es vielleicht zu bemerken, die als die moralisch Guten hinzustellen. Dabei sind die es, die am meisten gefährdet sind, in den Griff der Widersacher zu kommen. Diese Auseinandersetzung ist heute tagtäglich da in fast allem, was uns tagtäglich begegnet. Es geht darum, wie kann ich hier meine Freiheit bewahren, ja nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Und damit eben auch verbunden die Eigenverantwortung. Das ist die große Aufgabe, daß wir uns jedenfalls in dem Jahrhundert einmal endlich dessen bewußt werden. Es wäre eigentlich schon im vorigen Jahrhundert angetan gewesen aber da gab es viele, viele, starke Impulse gegen diese Freiheit. Die gibt es jetzt auch aber trotz allem, die Menschheit ist gereift in diesen 100 Jahren, auch wenn es nicht immer so aussieht. Die Möglichkeiten sind da, die Chancen sind da und ich bin mir sicher, daß das viele Menschen schaffen werden, und ich hoffe sehr viele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sage ich euch danke und entschuldige mich wieder einmal, daß ich schon wieder überzogen habe,  ja wie früher der Hans-Joachim Kuhlenkampf  in der Fernsehshow „Einer wird gewinnen“, der hat auch immer überzogen, schamlos überzogen. Ich hoffe ich habe nicht Schaden genommen, daß ich diese Sendungen damals gesehen habe, sie waren gar nicht so schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, danke ich Euch für das Dabeisein – bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=892</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-25T12:09:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt: Gesetzmäßigkeiten und Gottesbild aus der Vergangenheit vs. Anforderungen an den Menschen, Neues zu schaffen=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter: =&lt;br /&gt;
50. Wochenspruch - Werdelust - Veränderungen des Gottesbildes - Pulsation der Ich-Entwicklung - Christus: &amp;quot;Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!&amp;quot; - slawische Kulturepoche - Rolle der Arbeit in der Zukunft - Entwicklung des Geistselbsts - Monotheismus, Trinität, Polytheismus - Zwischen Tod und neuer Geburt: Einfluss des Menschen auf den Kosmos - Zufall und Evolutionsgeschichte - Naturgesetze vom Alten Mond - Christus: &amp;quot;Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.&amp;quot; - Dreischritt der Hegelschen Dialektik - Deutscher Idealismus: Beginn des Schöpfens aus dem Neuen - Quelle des Ich im außen - Das Göttliche im Ich - Egoismus - Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen - Kernfusion: Sonnewerden der Erde - Technik und ethische Verantwortung - Mysteriendrama: Theodora - Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius - Umgang mit dem Karma - Christus: &amp;quot;Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen.&amp;quot; - achte Sphäre - Karma auflösen - Mysteriendrama: Theodora, Verlust ihrer medialen Fähigkeiten- Mysteriendrama: Thomasius, ein moderner Eingeweihter - moderne Einweihung: Weg am Abgrund - manichäisches Prinzip - Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen - Christus: &amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot; - Mysteriendramen: offenes Ende - &amp;quot;Faust&amp;quot;: &amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot; &amp;quot;Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen.&amp;quot; - Gnade, irren zu können - Das Ich als Kompass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. &#039;&#039;(schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön&#039;&#039;) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden,&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt, in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an dem Neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse &#039;&#039;&#039;Pulsation&#039;&#039;&#039; durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege&#039;&#039;&#039; auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße, wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht, und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu, gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, &#039;&#039;&#039;dass wir in einer Übergangsphase sind,&#039;&#039;&#039; es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt,&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu&amp;quot;, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns,&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so&amp;quot;. Mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen, und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans oder eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja, es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. &#039;&#039;&#039;Nein! Das ist das alte Prinzip,&#039;&#039;&#039; das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde die ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ &#039;&#039;&#039;„Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei&#039;&#039;&#039;. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde dahin, diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja... aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem &#039;&#039;&#039;Dreischritt der Hegelschen Dialektik,&#039;&#039;&#039; die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen, und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Emerson zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen, neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss,&#039;&#039;&#039; ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100.000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Menschen-Ich, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so war wie wir heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden, und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja, dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nichts gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge, in der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen, weiß nicht, zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickeln&#039;&#039;&#039; und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftlern, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen, auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess, und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an,&#039;&#039;&#039; namentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit, in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann es zumindest ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich eine wunderbare Anlage zum Musiker, das Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen,das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmal kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, das eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist, selbst Fixstern einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik und ethische Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden&#039;&#039;&#039; miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk, und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Also Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger, als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von uns selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben - Straders Denken wird erschüttert ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass er allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach, du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre, und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen sein, die sich nicht befreien wollen, denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen im Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil, um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das, was ist, aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist hineinwirkt, über den wir gesprochen haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzt, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist. D&#039;&#039;&#039;as Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das es sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich; nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollten. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, &#039;&#039;&#039;der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst&#039;&#039;&#039;. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda, eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. &#039;&#039;(schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön&#039;&#039;) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden,&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt, in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an dem Neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse &#039;&#039;&#039;Pulsation&#039;&#039;&#039; durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege&#039;&#039;&#039; auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße, wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht, und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu, gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, &#039;&#039;&#039;dass wir in einer Übergangsphase sind,&#039;&#039;&#039; es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt,&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu&amp;quot;, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns,&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so&amp;quot;. Mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen, und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans oder eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja, es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. &#039;&#039;&#039;Nein! Das ist das alte Prinzip,&#039;&#039;&#039; das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde die ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ &#039;&#039;&#039;„Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei&#039;&#039;&#039;. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde dahin, diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja... aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem &#039;&#039;&#039;Dreischritt der Hegelschen Dialektik,&#039;&#039;&#039; die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen, und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Emerson zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen, neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss,&#039;&#039;&#039; ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100.000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Menschen-Ich, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so war wie wir heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden, und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja, dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nichts gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge, in der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen, weiß nicht, zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickeln&#039;&#039;&#039; und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftlern, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen, auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess, und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an,&#039;&#039;&#039; namentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit, in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann es zumindest ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich eine wunderbare Anlage zum Musiker, das Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen,das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmal kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, das eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist, selbst Fixstern einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik und ethische Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden&#039;&#039;&#039; miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk, und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Also Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger, als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von uns selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben - Straders Denken wird erschüttert ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass er allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach, du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre, und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen sein, die sich nicht befreien wollen, denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen im Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil, um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das, was ist, aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist hineinwirkt, über den wir gesprochen haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzt, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist. D&#039;&#039;&#039;as Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Darwinismus als Voraussetzung, dem wirklichen Gott Platz zu machen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das es sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich; nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollten. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, &#039;&#039;&#039;der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst&#039;&#039;&#039;. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda, eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=869</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-23T18:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
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=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. &#039;&#039;(schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön&#039;&#039;) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden,&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt, in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an dem Neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse &#039;&#039;&#039;Pulsation&#039;&#039;&#039; durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege&#039;&#039;&#039; auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße, wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht, und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu, gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, &#039;&#039;&#039;dass wir in einer Übergangsphase sind,&#039;&#039;&#039; es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt,&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu&amp;quot;, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns,&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so&amp;quot;. Mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen, und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans oder eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja, es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. &#039;&#039;&#039;Nein! Das ist das alte Prinzip,&#039;&#039;&#039; das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde die ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ &#039;&#039;&#039;„Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei&#039;&#039;&#039;. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde dahin, diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja... aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem &#039;&#039;&#039;Dreischritt der Hegelschen Dialektik,&#039;&#039;&#039; die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen, und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Emerson zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen, neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss,&#039;&#039;&#039; ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100.000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Menschen-Ich, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so war wie wir heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden, und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja, dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nichts gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge, in der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen, weiß nicht, zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickeln&#039;&#039;&#039; und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftlern, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen, auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess, und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an,&#039;&#039;&#039; namentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit, in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann es zumindest ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich eine wunderbare Anlage zum Musiker, das Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen,das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmal kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, das eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist, selbst Fixstern einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technik und ethische Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden&#039;&#039;&#039; miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk, und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Also Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger, als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von uns selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialisation des Kosmos und der Darwinismus als Voraussetzung, um öffentlich über die Geisteswissenschaft zu sprechen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber dass ist sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich, nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda,  eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-23T15:28:28Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. &#039;&#039;(schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön&#039;&#039;) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden,&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt, in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an dem Neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse &#039;&#039;&#039;Pulsation&#039;&#039;&#039; durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege&#039;&#039;&#039; auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße, wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht, und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu, gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, &#039;&#039;&#039;dass wir in einer Übergangsphase sind,&#039;&#039;&#039; es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt,&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu&amp;quot;, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns,&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so&amp;quot;. Mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen, und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans oder eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja, es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. &#039;&#039;&#039;Nein! Das ist das alte Prinzip,&#039;&#039;&#039; das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde die ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ &#039;&#039;&#039;„Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei&#039;&#039;&#039;. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde dahin, diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja... aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem &#039;&#039;&#039;Dreischritt der Hegelschen Dialektik,&#039;&#039;&#039; die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen, und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Emerson zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen, neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss,&#039;&#039;&#039; ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100.000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Menschen-Ich, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so war wie wir heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden, und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja, dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nichts gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge, in der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialisation des Kosmos und der Darwinismus als Voraussetzung, um öffentlich über die Geisteswissenschaft zu sprechen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber dass ist sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich, nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda,  eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=867</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-23T12:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. &#039;&#039;(schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön&#039;&#039;) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden,&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt, in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an dem Neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse &#039;&#039;&#039;Pulsation&#039;&#039;&#039; durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege&#039;&#039;&#039; auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße, wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht, und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu, gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, &#039;&#039;&#039;dass wir in einer Übergangsphase sind,&#039;&#039;&#039; es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt,&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialisation des Kosmos und der Darwinismus als Voraussetzung, um öffentlich über die Geisteswissenschaft zu sprechen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber dass ist sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich, nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda,  eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-20T20:54:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
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=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialisation des Kosmos und der Darwinismus als Voraussetzung, um öffentlich über die Geisteswissenschaft zu sprechen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber dass ist sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &#039;&#039;&#039;Das Geistige ist als etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist,&#039;&#039;&#039; wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, &#039;&#039;&#039;nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist. &#039;&#039;&#039;Es ist das Grundprinzip schon beim Darwin drinnen&#039;&#039;&#039;, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, &#039;&#039;&#039;wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein.&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich, nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben.&#039;&#039;&#039; Und das wird weitergehen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird,&#039;&#039;&#039; wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder was dann Haeckel daraus gemacht hat, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Materialismus, das ist Teufelszeug. Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher schreibt er, lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit über alles und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen. &#039;&#039;&#039;Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den wirklichen Gott,&#039;&#039;&#039; für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat vom Christus-Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Änderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. &#039;&#039;&#039;Ich mache alles neu, sagt der Christus.&#039;&#039;&#039; Und alles, was vorher war, ist aufgehoben, im dreifachen Sinn nach Hegel, außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinaufgehoben zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf die kommenden Vorträge - Mysteriendramen ===&lt;br /&gt;
Mit dem werden wir uns bei den nächsten Vorträgen beschäftigen, ich weiß nicht, ob es noch einmal 100 werden, aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird also noch weitergehen mit der Theodora. Es war wieder ein bisschen, ein Stück dazu, aber es ist wert, sich das genauer anzuschauen, denn man wird darin sehen im Grunde ganz leise &#039;&#039;&#039;menschliche Verfehlungen,&#039;&#039;&#039; für die der Mensch anfällig ist und die zu ziemlich großen Katastrophen führen könnten. &#039;&#039;&#039;Die Mysteriendramen führen es nicht zu Ende.&#039;&#039;&#039; Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steiner hat vier Dramen geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysteriendrama zustande kam, das schon skizziert war irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. &#039;&#039;&#039;Ich finde das so genial bei den Mysteriendramen, dass wir gar nicht die ganze Geschichte haben, sondern dass jeder sie selber weiterschreiben muss im Geiste.&#039;&#039;&#039; Mit dem Ende des vierten Dramas endet es im Grunde völlig offen. Man weiß nur, alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der da durchgeht durch die Dramen, irrt sich noch am Schluss. Er  erkennt den Ahriman nicht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussbetrachtung - Weg des Menschen durch Verirrungen in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Wir haben einerseits die Sicherheit, uns auf das Ich zu bauen, und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann: Geh dort, geh da. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der richtige ist. Wir wissen es in dem Moment, wo wir begonnen haben, ihn zu gehen. Also, das ist es und das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem: Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantieren, dass wir nicht scheitern. &#039;&#039;&#039;Aber wir können eines wissen, nach jedem Scheitern wachsen wir.&#039;&#039;&#039; Und der Mensch sollte dankbar sein dafür, dass er scheitern kann. &#039;&#039;&#039;Es irrt der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Am Anfang, als der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen den Vertrag schließt, ja, versuch den Faust. Und wo Gott dann selber sagt, der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. &#039;&#039;&#039;Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen.&#039;&#039;&#039; Wir taumeln herum. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind mit Fett angespritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir trauen. &#039;&#039;&#039;Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern?&#039;&#039;&#039; Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen, und das müssen wir aus Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden eine Riesenkapazunda,  eine riesige, führende Persönlichkeit, Individualität im Reich der Widersacher, können wir auch sagen. Aber wenn wir ein freier Mensch werden wollen, dann sind wir nicht mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgendwelchen Widersachermächten, die darüberstehen. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und die Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen, Verirrungen, durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch all das geht es durch, das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. Aber es geht darum zu erkennen, das gehört zum Menschsein dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das haben. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gnade, dass wir irren können&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen können, weil Gewissen ist immer noch eine alte Kraft, wo wir ganz bewusst aus moralischer Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass, ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Wir haben einmal davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch hat seinen Stern, hat seine Sternenregion&#039;&#039;&#039;, das heißt sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Und das Ich orientiert sich nach dem und findet seinen Weg&#039;&#039;&#039;, egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist dieser Kompass&#039;&#039;&#039;. Und der führt uns sicher. Und Umwege... das ist so. Es kann einem niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen: Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht, nicht nur vielleicht, sondern sicher bequemer ist, aber die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Welt in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner aller Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Entdeckungen der Naturwissenschaft als Voraussetzung, um öffentlich über die Geisteswissenschaft zu sprechen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber dass ist sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann Heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]   // ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter sagte, ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten noch nicht erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch eine strenge Ordnung haben, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu zu bringen, zu sagen, von wo fällt es zu? Aus der Ich-Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja, bitte, wenn ihr vergleicht, was Rudolf Steiner schildert in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch-planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos nach Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich, nicht: Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also das heißt, schimpft ja nicht über den Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert wird, wie es Darwin selber tat. Er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch hat er eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann was Haeckel, der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit sagten, das ist Teufelszeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen im Grunde. Und das praktisch kurz vor der Zeit, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung drinnen, manche sagten, der Steiner hat dann um 1900, da muss ein Schalter falsch umgelegt worden sein, weil selbst kurz vorher lobte er den größten Materialisten der damaligen Zeit und verteidigte ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinausgefegt haben, um Platz zu machen für den richtigen Gott, für die neue göttliche Kraft, nicht für das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt für die Missdeutung des wirklich Göttlichen, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Wer heute noch so spricht, hat von Gott den Christus-Impuls nicht verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen das, was im Darwinismus drinnen ist, die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass da eine gewaltige Veränderung drinnen ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das das zentrale Prinzip unserer Erd-Entwicklung ist. Da fängt es jetzt an. Bis dahin war das alte Prinzip bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von Hegel außer Geltung gesetzt, radikal außer Geltung gesetzt. // &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-11T13:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drei Entdeckungen der Naturwissenschaft als Voraussetzung, um öffentlich über die Geisteswissenschaft zu sprechen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das erste&#039;&#039;&#039; ist durch die Spektralanalyse &#039;&#039;&#039;die materielle physikalische Konstitution des Kosmos,&#039;&#039;&#039; die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, war es eigentlich ein Versuch, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft, aha, da gibt es Sonnen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt erkennt man sogar, da gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele es gibt, Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne. Weiter draußen Irgendwo gibt es schon eine ganze Menge, die man gesehen, will ich nicht sagen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. &#039;&#039;&#039;Das ist das erste, also die Materialisation des Kosmos&#039;&#039;&#039;, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Das zweite, das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre, der Darwinismus&#039;&#039;&#039;, und es geht darum nämlich, sowohl in der materiellen Konstitution des Kosmos als auch bei  Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber dass ist sehr wohl richtig ist, dass es genau dieselben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir da haben. Aber hier auf der Erde wie dort steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch nur erkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist also die materialistische Evolutionslehre, also Darwinismus und was sich anknüpft, weil &#039;&#039;&#039;gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus.&#039;&#039;&#039; Das ist das Wunderbare. Und da kann man materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Entwicklungsgeist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-10T21:04:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendrama: Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich. &#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; Das erste ist durch die Spektralanalyse, die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=648</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-10T21:03:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich. &#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; Das erste ist durch die Spektralanalyse, die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=647</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-10T21:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Theodoras verliert ihre medialen Fähigkeiten durch Straders klaren Verstand - diese tauchen durch unrechtmäßigen geistigen Impuls in bedrohlicher Weise wieder auf ===&lt;br /&gt;
Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt. Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss, fällt dann vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager-Gschichtl (&#039;&#039;Geschichten)&#039;&#039; oder so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder da muss man aufpassen. Was ja bei der Theodora nicht der Fall ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild. Es wird ganz am Anfang der Mysteriendramen diese Christus-Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung im Grunde, &#039;&#039;&#039;mediale Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben sind Immer besser als die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben,&#039;&#039;&#039; weil da dann die Gefahr ist, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt, und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora ist ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche, aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader und seinem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt eben das heraus, eben am 7. Hochzeitstag, Strader hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit, in den letzten Monaten  oder so, etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat nicht darüber gesprochen, was da los ist. Und jetzt an diesem 7. Hochzeitstag sprechen sie darüber. Und sie sagt, diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie &#039;&#039;&#039;früher immer etwas Erhebendes, Lichtvolles und etwas Seliges war, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden&#039;&#039;&#039;. Und Sie spürt, dass da ein &#039;&#039;&#039;unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal angedeutet, es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer Protagonist, über den wir gesprochen haben,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mysteriendrama: Johannes Thomasius als Protagonist - ein moderner Eingeweihter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Johannes Thomasius, der Maler, in dessen Bild Strader seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich hatte das ihn in Verzweiflung gestürzt, weil er nicht weiß, woher das kommt. Wie kann das in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Dramen, die anderen sind auch sehr groß, aber im Grunde ist das die zentrale Figur, und vor allem &#039;&#039;&#039;deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen  in seiner Zwiespältigkeit,&#039;&#039;&#039; in seiner Zwiespältigkeit, &#039;&#039;&#039;zwischen den lichtesten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Gerade die, die an der sogenannten Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist so wie die Messerkante, auf der man balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt der, der auf einer breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg der Widersacher, der, der über diese Messerschneide wandelt, &#039;&#039;&#039;der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch&#039;&#039;&#039;. Und ich sehe, wir werden heute mit der Theodora-Geschichte noch nicht ganz fertig werden, weil sonst wird es jetzt wirklich zu lang, das ist selbst für den 100. Vortrag zu viel, nicht zu 100% überziehen, aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandeln&#039;&#039;&#039;, dort versuchen hineinzuschauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert, aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Weil, wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, ist er mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Das zukünftige manichäische Prinzip: sich mit der Dunkelheit verbinden, um Neues entstehen zu lassen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch die Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. &#039;&#039;&#039;Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes.&#039;&#039;&#039; Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir das Licht nämlich, das diese Finsternis erhellt, auflöst.&#039;&#039;&#039; Das Licht der alten Geistigkeit ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Licht da kommt, desto mehr Schatten ist, &#039;&#039;&#039;das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf und verwandelt es in etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Ich meine anfänglich, es ist es ein weiter Weg, ist ein weiter Weg. Aber das nur einmal zum Schluss, Anregungen. Aber das Licht kriegt eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität, und es wird etwas Neues aus beidem, könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, das die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das &#039;&#039;&#039;zukünftige manichäische Prinzip&#039;&#039;&#039;, sich mit der Dunkelheit zu verbinden, und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch &#039;&#039;&#039;Bestandteil des Rosenkreuzerischen Weges,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, was ganz von Anfang an, und ich glaube, ich hatte das schon mal erwähnt in früheren Vorträgen, dass Rudolf Steiner sagte, es kommt von  Christian Rosenkreuz, dem geistigen Führer dieser Rosenkreuzer-Bewegung, also dieser modernen Geistesströmung letztlich. &#039;&#039;&#039;Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, also über das Geistige gesprochen werden, wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird.&#039;&#039;&#039; Das erste ist durch die Spektralanalyse, die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, weil bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternenwelt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder schließlich astralisch, also seelisch. Für die Griechen war das nichts, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
	</entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-09T17:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraft des Ich, das Karma, die Last der Vergangenheit, aufzulösen ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, wie es bei Strader der Fall ist, ist es also entsetzlich niederschmetternd zu sehen, da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann, es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie im Detail nicht sehen, wie es bei mir läuft, wie es bei einem anderen Menschen läuft. Ich weiß nur, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. &#039;&#039;&#039;In seinem eigenen Ich ist ja die Kraft drinnen, das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und weg zu kommen. &#039;&#039;&#039;Wir haben ja nicht nur das Karma als  Last der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen&#039;&#039;&#039;. Und ich sage einmal, durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe, kriegt der Strader, wie soll ich sagen, einen immer positiveren Zugang zu dem Geistigen, und das wirkt sich bei ihm auch so aus, dass es in seinen Erfindungen sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal. Und  bei der &#039;&#039;&#039;Theodora auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten, und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne, weil um zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit kommen zu können, muss man erst die alten Fähigkeiten vollkommen verloren haben.&#039;&#039;&#039; Sie sind an sich nichts Schlechtes, also, wenn es halt nur Medien gibt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strader, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-09T12:46:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmischer Ausgleich durch schöpferischen Weg ===&lt;br /&gt;
Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Da ist schon wieder die Riesengefahr drin, aha, die Widersacher versprechen den Menschen, ach du bist deine ganze Schicksalslast los, dein Karma nämlich los! Weil der &#039;&#039;&#039;Spruch des Christus:&amp;quot; Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt eben gerade nicht, ich erspare dir dein Karma, das heißt es gerade gar nicht, sondern es heißt, ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast.&#039;&#039;&#039; Das heißt es im Wesentlichen, also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht die richtige moralische Intuition hattest, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber &#039;&#039;&#039;deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst.&#039;&#039;&#039; Auch da ist schon die Ich-Wirkung drinnen. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, wir konnten nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg, genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil &#039;&#039;&#039;diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis astralischer, seelischer Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Erdensphäre, die Karma-Päckchen sagen wir oft. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, sozusagen im Archiv gespeichert warten sie auf die nächste Inkarnation, dann schnallst du es wieder um. Aber die wirken auch in der Erdenspäre und sie wirken zerstörerisch in der Erdensphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand nimmt, das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, dass es endgültig weg ist, das muss jeder Mensch selber, kann nur jeder Mensch selber tun. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit, vom Karma kann uns niemand befreien, nur wir uns selbst.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher bieten Möglichkeit, Karma nicht auflösen zu müssen - Substanz der achten Sphäre ===&lt;br /&gt;
Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit, ich halte das fern, du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du das alles, naja, wieder zurück nicht, weil in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die achte Sphäre, und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden, will ich nicht sagen, aber einen Boden, eine Substanz dieser achten Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und ist gerne bereit das aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich, wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen, nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass diese Karma-Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten Entwicklungszustand, ihr wisst, die berühmte &#039;&#039;&#039;Zahl 666, sechster kosmische Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden.&#039;&#039;&#039; Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder , denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-09T11:41:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass &#039;&#039;&#039;durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden.&#039;&#039;&#039; Und dann passiert etwas, was vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist,    selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Thomasius malt ein Bild von Capesius aus geistigem Erleben ===&lt;br /&gt;
Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora. Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mysteriendrama: Dr. Strader bekommt Gewissheit über die Tatsache wiederholter Erdenleben ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt dem Capesius jetzt, dass allein &#039;&#039;&#039;durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungsdenken auf die Idee gekommen ist, klar, es muss wiederholte Erdenleben geben,&#039;&#039;&#039; es kann gar nicht anders sein. Dem Capesius gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und Ist ganz positiv angetan davon. Und der Strader sagt, na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, aber ich kann bewusst nicht heran, und ich weiß, aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiterführen weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. &#039;&#039;&#039;das kann er noch nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das es gibt, immer die Möglichkeit hat, sein Schicksal frei zu gestalten.&#039;&#039;&#039; Er hat bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat &#039;&#039;&#039;bestimmte Aufgaben zu bewältigen.&#039;&#039;&#039; Das ist die Last der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Aber wie er das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann.&#039;&#039;&#039; Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, die ihm wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hineinspuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-08T20:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was  vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen: Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. &#039;&#039;&#039;Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus&#039;&#039;&#039;, und er malt ein &#039;&#039;&#039;Porträt des Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. &#039;&#039;&#039;Der Strader wird immer aufgeregter&#039;&#039;&#039; und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, &#039;&#039;&#039;dann ist ja all mein Denken nichtig.&#039;&#039;&#039; Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-08T20:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was  vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine &#039;&#039;&#039;Christus Vision&#039;&#039;&#039;, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, ganz besonders &#039;&#039;&#039;Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie kriegt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert. Sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat das auf sich? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten und kann sagen, das fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strader, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind miteinander. Und diese Begegnung, &#039;&#039;&#039;dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt.&#039;&#039;&#039; Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Strader war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist, in der er war. Die Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade in der Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens hatte er seinen ersten großen Zusammenbruch im ersten Drama. Woher kommt es, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja, ich muss die Szene genauer darstellen: Erstes Drama, achtes Bild. Johannes Thomasius, der große Maler, malt Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Strader ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, also anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Maler Johannes Thomasius ist Schüler, auch im übrigen des Professor Capesius dann geworden, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strader, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er, so oft er ihm ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich, wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und er sagt, ich möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinten? Das können doch nicht die Farben sein, die aufgeklatscht sind auf die tote Leinwand. Das kann doch nicht sein. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde. Wie geht das? Wie geht es? Und der Capesius selber versucht ihn zu beruhigen. Der Strader wird immer aufgeregter und sagt, na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnisart entwickelt, und aus der sieht er das irgendwo. Was, was erkennen, das soll auf jeder Entwicklungsstufe anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja all mein Denken nichtig. Was, dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest. Dann stürzt er dahin, dann lasst mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius ihm nach, um ihn beruhigen zu wollen. Aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-07T21:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
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=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
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=Zum Film=&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für technische Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch, bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was  vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung: Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine Christus Vision, im ersten Drama eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter, dass ein Mensch dort, Dr. Strader, der ganz besonders fasziniert ist eigentlich von dieser Theodora, zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war und das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja ein Phänomen, dass ich studieren kann, ah, sie bekommt so einen glasigen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es, das ist nicht nur geschauspielert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=540</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-07T20:35:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was  vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, &#039;&#039;&#039;also da ist unendlich viel noch zu lernen&#039;&#039;&#039;. Und das sollten wir alles jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Da ist eine riesige, riesige Sache darinnen. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch-ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, dass das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortsetzung : Mysteriendramen -Theodora ===&lt;br /&gt;
Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen mit der Theodora, hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute ist. Was ich jetzt gerade gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen, also eine Figur aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus alten Kräften heraus, eine Art naturhaftes Hellsehen&#039;&#039;&#039;, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus diesem Erleben heraus, aber &#039;&#039;&#039;ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein&#039;&#039;&#039;, denn sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Aiso Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, also ein Medium, da ist das Ich nicht dabei. Es ist also mit einem ganz, ganz dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traumschlaf, noch tiefer ist sogar als der traumlose Schlaf. Da sagen wir ja schon, dass ist irgendwie bewusstlos. Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstloser. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber das, was wir tun, gestaltet sich nach dem, was wir unbewusst, bewusst, das ist jetzt paradox, ein unbewusstes Bewusstsein, mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Es weiß nichts davon. Es weiß weniger als was wir im tiefen, traumlosen Schlaf wissen von sich selbst, aber es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen, sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das Medium wahrnimmt, jetzt passiert 1000 Kilometer weit weg das und das, ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings, beim Voraussehen nur etwas als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches, das eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, das kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls hineinbringt, dass das gerade nicht zu Stande kommt. &#039;&#039;&#039;In der alten Zeit war Prophetie leichter, weil die Menschen noch weniger sich in der Art eingeschaltet haben, es war vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Die ist noch groß da, aber die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen, kann zeigen, dort steuert die Weltentwicklung gerade hin oder es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat also diese alten Fähigkeiten, über das haben wir gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=534</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-07T19:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch gar nicht mehr inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was  vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, also da ist unendlich viel noch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6424s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:47:04] Vorläufiger Abschnitt 41&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das sollten wir alles jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Diese riesige, riesige Sache. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch ethisches, ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, ist, das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist. Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen. Mit der Theodor hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute das, was ich jetzt gut gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Weil worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen. Es wird eine Figur aus den Mysterien der Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, als eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus eigenen Kräften heraus eine Art naturhafte Hellsehen, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus aus diesem Erleben heraus, aber ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein. Sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Es ist. Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, dass ein Medium, das ich nicht habe. Es ist also mit einem ganz, ganz. Dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traum Schlaf noch tiefer ist als der traumlosen Schlaf. Ob das ist? Ob bewusstlos irgendwo? Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstlos. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber. Das, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6589s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:49:49] Vorläufiger Abschnitt 42&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gestaltet sich nach dem, was wir heute. Unbewusst. Bewusst ist dieses Paradox ein unbewusstes Bewusstsein mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja auch ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Ich weiß nichts davon. Ich weiß, weniger ist mehr im tiefen, traumlosen Schlaf, wissend von sich selbst, ob es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das das Medium wahrnimmt, jetzt passiert. 5000 Kilometer weit weg. Dazu, dass ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings. Beim Voraus sehen nur was als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, ich kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls in ein bestehendes, das gerade nicht zu Stande kommt. Es ist daher in der alten Zeit war Prophetie leichter wird die Menschen noch weniger sich in der Zeit eingeschaltet haben, sondern vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt. Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Tino ist. Noch ist nur Costa. Aber auch die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen kann zeigen. Dort steuert die Weltentwicklung gerade hin und es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat diese alten Fähigkeiten über die Jammer gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=526</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-07T16:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch (nicht mehr oder noch?) inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht, das sagt, ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es aufbauend oder geistig fördernd in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todeskraft. Und das ist auch nicht die Art Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernfusion - die Erde wird zur Sonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aber eben mit der Fusionskraft im weitesten Sinne sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich, und davon ist ja auch in der Apokalypse theoretisch und teilweise schon gesprochen worden, dort die Frau von der Sonne begleitet wird und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Es soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was  vom Verständnis ja dann sicher noch ganz anders zu fassen ist als unser heutiges rein technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt viel mehr dahinter. Aber das ist bereits eine kosmisch schaffende Kraft, was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser Kraft neue Sterne, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und der Weg der Erde ist selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und das Energieprinzip ist gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie, die man nach Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an Fusionskraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man es ein paar Sekunden lang aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst gelungen, es wieder ein paar Sekunden länger zu halten. Aber Fusionskraftwerke kann man es gar nicht nennen, die brauchen wesentlich mehr Energie als sie nachher erzeugen, damit das ganze Ding nicht auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Fusionskraftwerk bauen, heißt es, wir schaffen eine kleine Sonne,&#039;&#039;&#039; im Grunde ein kleines sonnenartiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie wir das bändigen, dass das nicht frühzeitig die ganze Erde Sonne wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück sind wir im Moment technisch noch nicht so weit, dass wir das wirklich länger als ein paar Sekunden schaffen. Und selbst wenn wir es nicht mehr bändigen könnten, dann ist das Einzige, dass es &amp;quot;Wuff&amp;quot; macht und die Luft aus dem ganzen geht. Wenn wir es nicht im Zaum halten können, dann erlischt es einfach, dann wird es jetzt zu dünn, dass die ganze Geschichte dann wieder erlischt . Da sind wir zum Glück noch weit, weit davon entfernt. &#039;&#039;&#039;Es wird in Wahrheit im großen Stil erst gelingen, wenn wir die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden,&#039;&#039;&#039; wenn auch die neue Naturwelt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss, wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat, und die Welt soweit ist, dann in einen geistigeren Zustand überzugehen, dann wird die Erde Sonne werden, dann ist die ganze Erde sozusagen, nicht ein Fusionskraftwerk, aber eben etwas Neues. Es ist dann wirklich Sonne. Aber im technischen Verständnis ist die Sonne einfach ein Fusionskraftwerk. Aber es ist Zeit zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort sollten wir hinkommen. Das heißt, worum geht es ganz stark?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung von Naturgesetzlichkeit mit ethischer Verantwortung ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen, dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, mit diesem Wissen umzugehen. Heute ist es so, wenn man etwas erforscht hat und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird es problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine &#039;&#039;&#039;viel höhere Ethik der Technik&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das gibt es auch schon als Studienfach und so weiter. Diese Technik-Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass &#039;&#039;&#039;Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht&#039;&#039;&#039;. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, Naturgesetzlichkeit und zugleich ethische Gesetzlichkeit, individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. &#039;&#039;Ah! Tschuldigung.&#039;&#039; &#039;&#039;Telefon läutet. Lasst es läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los.&#039;&#039; Ja, also, Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um eine Moral, eine Ethik, diese Worte sind schon so oft gebraucht. Es ist etwas Neues, was kommt, nämlich diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln&#039;&#039;&#039;, die von außen kommen, sondern in dem, was &#039;&#039;&#039;jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft&#039;&#039;&#039;. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, im Grunde aus der Verantwortung für die ganze Welt kann man anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben dann, nicht in einem: Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das waren alles Erziehungsmittel für die Menschheit. Aber das Neue ist: Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich her kommt es in der Situation. &#039;&#039;&#039;Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen&#039;&#039;&#039;? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen, weil er andere Fähigkeiten hat, weil er eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu &#039;&#039;&#039;spüren die Individualität des anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder der anderen Menschen, deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich erfülle durch meine Taten. Das heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein, weil ich kaum etwas machen kann, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit diesem Freilassenden drinnen, nicht: Nimm das Geschenk und wenn du es nicht nimmst, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere in Freiheit annehmen kann, in einer gewissen Weise. Ja, in Bewusstlosigkeit... Dann kann ich nicht fragen, bitte, willst du das? Aber trotzdem, von der Art her ist es etwas, was ihn nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, also da ist unendlich viel noch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6424s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:47:04] Vorläufiger Abschnitt 41&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das sollten wir alles jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Diese riesige, riesige Sache. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch ethisches, ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, ist, das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist. Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen. Mit der Theodor hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute das, was ich jetzt gut gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Weil worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen. Es wird eine Figur aus den Mysterien der Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, als eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus eigenen Kräften heraus eine Art naturhafte Hellsehen, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus aus diesem Erleben heraus, aber ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein. Sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Es ist. Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, dass ein Medium, das ich nicht habe. Es ist also mit einem ganz, ganz. Dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traum Schlaf noch tiefer ist als der traumlosen Schlaf. Ob das ist? Ob bewusstlos irgendwo? Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstlos. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber. Das, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6589s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:49:49] Vorläufiger Abschnitt 42&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gestaltet sich nach dem, was wir heute. Unbewusst. Bewusst ist dieses Paradox ein unbewusstes Bewusstsein mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja auch ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Ich weiß nichts davon. Ich weiß, weniger ist mehr im tiefen, traumlosen Schlaf, wissend von sich selbst, ob es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das das Medium wahrnimmt, jetzt passiert. 5000 Kilometer weit weg. Dazu, dass ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings. Beim Voraus sehen nur was als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, ich kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls in ein bestehendes, das gerade nicht zu Stande kommt. Es ist daher in der alten Zeit war Prophetie leichter wird die Menschen noch weniger sich in der Zeit eingeschaltet haben, sondern vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt. Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Tino ist. Noch ist nur Costa. Aber auch die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen kann zeigen. Dort steuert die Weltentwicklung gerade hin und es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat diese alten Fähigkeiten über die Jammer gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=522</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-07T13:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Leiblichkeit durch Inkarnationen hindurch bis es der Individualität entspricht ===&lt;br /&gt;
Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch &#039;&#039;&#039;von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;, auf den ersten Blick sieht man das noch nicht, der Mensch aus der früheren Inkarnation kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Allseitigkeit, aber zu einer &#039;&#039;&#039;ganz individuellen Allseitigkeit zu kommen&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass Ohr ist entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht in meiner manuellen Geschicklichkeit ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesamtheit, zu einer Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben, die ganz seiner Individualität entspricht&#039;&#039;&#039;, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher daran zu viel herumpfuschen. Im Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie einsetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. &#039;&#039;&#039;In einem physisch stofflichen Körper wirken heute ahrimanische Kräfte mit, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen&#039;&#039;&#039;. Aber die Frage ist diktiert, der  Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert. Oder gestalten wir es? Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität oder mit ihr umzugehen ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik schon wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine Unternatur etwas, was ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung einer neuen Natur durch neues Denken, das moralische Reife enthält ===&lt;br /&gt;
Aber die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht dahin, auch diese Unternatur in dem Sinn zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist&#039;&#039;&#039;. Und dazu wird auch gehören oder es gehört dazu, zum Beispiel mit den elektrischen, elektromagnetischen Kräften umzugehen. Aber da sehen wir mal wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Art, als es heute geschieht, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, &#039;&#039;&#039;Die Kernspaltung ist ein Zerstörungsprozess.&#039;&#039;&#039; Aber Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die rein physikalisch gesehen die Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Sonnewerdens der Erde, das in Zukunft einmalkommen wird. Da werden wir aber nicht mehr in einem solchen Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, das &#039;&#039;&#039;diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein in viel, viel fernerer Zukunft.&#039;&#039;&#039; Aber es geht dorthin, es geht dorthin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts was grundsätzlich ganz falsch ist. &#039;&#039;&#039;Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist.&#039;&#039;&#039; Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt es im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es im im Tierreich? Was bewirkt es im Pflanzenreich? Was bewirkt es im mineralischen Reich? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. Da sind wir weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen vor allem, wenn wir das richtig machen wollen, &#039;&#039;&#039;ein Denken entwickeln, dass eben auch diese moralische Komponente enthält.&#039;&#039;&#039; Heute ist es recht, an die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung heranzugehen. Naturgesetze kann ich nicht beurteilen nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, &#039;&#039;&#039;wie wir Technik brauchen damit, die kann gut oder böse sein.&#039;&#039;&#039; Das ist der große Unterschied. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden lernen müssen zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden, die Lebewesen werden, d.h. die ein pflanzenartiges Dasein haben, entwickeln, und sogar beseelte Maschinen.&#039;&#039;&#039; Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder ich möchte sagen, die vorbereitende Stufe dazu, natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch (nicht mehr?) inkarniert ist. Es wird Bestandteil der neuen Natur sein. &#039;&#039;&#039;Es wird eine neue Natur geben&#039;&#039;&#039;, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineralwelt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht also nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir brauchen daher eben auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5756s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:35:56] Vorläufiger Abschnitt 37&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht. Das sagt Ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es wirklich aufbauend oder authentisch, geistig gefördert in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todesgefahr. Und das ist auch nicht die Art Technik Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann. Aber aber eben mit der Fusions gas im weitesten Sinne. Sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich. Und davon ist ja auch in der Apokalypse. Theoretisch und teilweise schon auch auch dass dort die EDV mit der Sonne begleitet. Und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was ja vom Verständnis ja dann sicher noch viel anders zu fassen ist als unser heutiges technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt der nur allzu viel mehr dahinter. Aber, aber das ist bereits eine ja kosmisch kosmisch schaffende Kraft. Was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser, dieser Kraft neue Sterne, neue, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und. Der Weg der Erde ist, selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und. Das Energie Prinzip muss gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie die meist noch Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist ein geistig schaffen, eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5926s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:38:46] Vorläufiger Abschnitt 38&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an fusions kraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man die kunden aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst ist es gelungen wieder kunden länger zu häuten. Wobei diese fusions kraftwerke kann man so nennen, die brauchen wesentlich mehr energie als sie nachher erzeugen, damit diese über das ganze Netz, damit das Netz in Anschluss auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, wenn wir ein Fusions Kraftwerk bauen, heißt es wir wir schaffen eine kleine Sonne, im Grunde ein kleines Sonnen artiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie man das bändigen. Dass das Netz nicht frühzeitig die ganze Erde wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück im Moment technisch noch nicht so weit, dass man das wirklich länger ist. Auf Sekunden schaffen. Und selbst wenn es wir müssen immer bändigen können, könnten wir die ganze nur und die Luft aus dem ganzen, wenn nicht mehr sofort, wenn wenn wir es nicht in Zaum halten können, dann dann erlischt es einfach, dann dann wird es jetzt so dünn, dass die ganze Geschichte dann und dann erlischt es wieder. Zum Glück noch weit, weit davon entfernt. Es wird in Wahrheit im grossen Stil erst gelingen, wenn wir das, das Gesetz, die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden, wenn auch die neue Natur wählt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss. Wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat und die Welt soweit ist, dann in einen geistigen Zustand überzugehen, dann wird die erde sonne werden, dann ist die ganze erde sozusagen fusions kraftwerke. Aber eben was neues ist es dann wirklich. Aber im technischen verständnis ist das solar Fusions kraftwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6074s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:41:14] Vorläufiger Abschnitt 39&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort. Dort sieht man hinkommen und. Das heißt, worum geht es ganz stark? Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen. Dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und. Die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, dieses wir wissen. Heute ist es so Wenn man etwas mehr vorstellt und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird&#039;s problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine viel höhere Ethik der Technik entwickeln. Ich meine, es gibt es auch schön zu studieren. Und so weiter. Diese Technik Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, die. Wir Naturgesetzlichkeit. Und zugleich ethische Gesetzlichkeit ist individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. Ah! Tschuldigung. Telefon läutet. In Klosters läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los. Gehen wir. Kaulsdorf zurück. A. Ja, also Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um, um eine Moral, eine Ethik. Immer solche Worte, ob Gebrauchtes es ist, es ist was Neues, was kommt, nämlich diese, diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6267s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:44:27] Vorläufiger Abschnitt 40&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln, die von außen kommen, sondern in dem, was jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, aus der Verantwortung für die ganze Welt. Man kann ja anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben, dann nicht in einem. Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das ist alles Erziehungsmittel für die Menschen. Auch ethisch nicht. Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich kommt in der Situation. Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen. Wenn er andere Fähigkeiten hat, wird eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu spüren die Individualität des anderen Menschen oder der anderen Menschen und deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich ja fühle, durch meine Taten. Könnte heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein wie kaum etwas morgen, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit dieser Art, mit diesem frei lassenden Drinnen nimmt das Geschenk und wenn es das Nette nimmt, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere als Wahrheit annehmen kann. In einer gewissen Weise in Bewusstlosigkeit ist in dem, was du dann. Dann kann ich nicht sagen Bitte, willst du das jetzt aber trotzdem? Von der Art her ist es etwas, was sie nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, also durchs unendlich viel noch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6424s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:47:04] Vorläufiger Abschnitt 41&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das sollten wir alles jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Diese riesige, riesige Sache. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch ethisches, ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, ist, das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist. Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen. Mit der Theodor hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute das, was ich jetzt gut gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Weil worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen. Es wird eine Figur aus den Mysterien der Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, als eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus eigenen Kräften heraus eine Art naturhafte Hellsehen, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus aus diesem Erleben heraus, aber ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein. Sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Es ist. Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, dass ein Medium, das ich nicht habe. Es ist also mit einem ganz, ganz. Dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traum Schlaf noch tiefer ist als der traumlosen Schlaf. Ob das ist? Ob bewusstlos irgendwo? Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstlos. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber. Das, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6589s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:49:49] Vorläufiger Abschnitt 42&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gestaltet sich nach dem, was wir heute. Unbewusst. Bewusst ist dieses Paradox ein unbewusstes Bewusstsein mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja auch ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Ich weiß nichts davon. Ich weiß, weniger ist mehr im tiefen, traumlosen Schlaf, wissend von sich selbst, ob es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das das Medium wahrnimmt, jetzt passiert. 5000 Kilometer weit weg. Dazu, dass ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings. Beim Voraus sehen nur was als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, ich kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls in ein bestehendes, das gerade nicht zu Stande kommt. Es ist daher in der alten Zeit war Prophetie leichter wird die Menschen noch weniger sich in der Zeit eingeschaltet haben, sondern vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt. Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Tino ist. Noch ist nur Costa. Aber auch die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen kann zeigen. Dort steuert die Weltentwicklung gerade hin und es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat diese alten Fähigkeiten über die Jammer gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-06T21:14:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist. Viel mehr als es vorher war, jede Zelle hat zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrisches Spannungsverhältnis, es begleitet die Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzen der Tiere aus dem Menschen ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, die &#039;&#039;&#039;Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat,&#039;&#039;&#039; um selber höher steigen zu können. Aber das sind heute ja in Wahrheit auf unbewusste Art auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen selber geschaffen hat, aber zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, indem es herausgesetzt wurde, weil das nicht im Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man sagt, aha, ja, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was, kommt jetzt beim ersten Einzeller an. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist es aus sich heraus gesetzt, &#039;&#039;&#039;weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war&#039;&#039;&#039; in der Form, sondern er musste es auf seine eigene Art entwickeln. Es sind die ganzen Tierarten, die der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Steiner entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind, auch in körperlicher Hinsicht gesehen, sind wir auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen, der dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird. Und auch &#039;&#039;&#039;die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern&#039;&#039;&#039; während der Kulturepochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern, aber es wird sich verändern, und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5222s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:27:02] Vorläufiger Abschnitt 34&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Nämlich so Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch von Inkarnation zu Inkarnation Auf den ersten Blick sieht man damit das Dass der Mensch aus der früheren Inkarnation ist kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Einseitigkeit, aber zu einer ganz individuellen Vielseitigkeit zu kommen. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass es entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht gut in meinen manuellen Geschicklichkeit und auch ganz, ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesundheit seiner Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben. Die ganze Individualität entspricht, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher dauernd zu viel herumpfuschen. Das ist es nicht, den Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie ansetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. Wer in einem physisch stofflichen Körper wirken, heutzutage magischen Kräfte mitwirken, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen. Aber aber die Frage ist diktiert da Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert? Oder gestalten wir es und. Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität so damit umzugehen, ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine unter Natur etwas, was uns also. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5396s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:29:56] Vorläufiger Abschnitt 35&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt. Aber die Zukunft geht dahin, auch diese unter Natur in dem Sinne zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist. Und dazu wird auch gehören eben oder gehört dazu zum Beispiel mit den elektrischen elektromagnetischen Kräften umzugehen? Ja, es gehört aber dazu, immer wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Weise, das ist heute, geschieht der Umgang, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, der Kernspaltung, Gesetzgebungsprozess. Aber. Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die. Rein physikalisch gesehen die. Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Werdens der Erde, dass in Zukunft der Mai kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr natürlich in Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, dass dies diese, diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein fünf in ferner Zukunft. Aber es geht dorthin, es geht dort hin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen, auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts. Nichts, was grundsätzlich ganz falsch ist. Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist. Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt ist im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es ihm im Tierreich? Was bewirkt es in Pflanzenreich? Was bewirkt es in mineralischen? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5574s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:32:54] Vorläufiger Abschnitt 36&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gut. Das war weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen Freunde, wenn wir das richtig machen wollen und denken, entwickeln. Dass eben auch diese moralische Komponente enthält. Hätte ich es mit einem gewissen Rechte sieht, die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung zu geben. Naturgesetz kann ich nicht beurteilen. Ob es böse und nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, wie wir Technik brauchen, damit die kann gut oder böse sein. Das ist der große Unterschied. Und das heißt, wir werden lernen müssen. Zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden. Die Lebewesen wird Lebewesen, werden, exotische Pflanzen, artiges Dasein haben und uns sogar beseelte Maschinen. Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder? Ich möchte die vorbereitende Stufe dazu. Natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch kann immer inkarniert. Smith Bestandteile der neuen Natur sein. Es wird eine neue Natur geben, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineral welt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir in Locarno davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir. Brauchen daher eben auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5756s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:35:56] Vorläufiger Abschnitt 37&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht. Das sagt Ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es wirklich aufbauend oder authentisch, geistig gefördert in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todesgefahr. Und das ist auch nicht die Art Technik Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann. Aber aber eben mit der Fusions gas im weitesten Sinne. Sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich. Und davon ist ja auch in der Apokalypse. Theoretisch und teilweise schon auch auch dass dort die EDV mit der Sonne begleitet. Und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was ja vom Verständnis ja dann sicher noch viel anders zu fassen ist als unser heutiges technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt der nur allzu viel mehr dahinter. Aber, aber das ist bereits eine ja kosmisch kosmisch schaffende Kraft. Was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser, dieser Kraft neue Sterne, neue, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und. Der Weg der Erde ist, selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und. Das Energie Prinzip muss gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie die meist noch Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist ein geistig schaffen, eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5926s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:38:46] Vorläufiger Abschnitt 38&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an fusions kraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man die kunden aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst ist es gelungen wieder kunden länger zu häuten. Wobei diese fusions kraftwerke kann man so nennen, die brauchen wesentlich mehr energie als sie nachher erzeugen, damit diese über das ganze Netz, damit das Netz in Anschluss auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, wenn wir ein Fusions Kraftwerk bauen, heißt es wir wir schaffen eine kleine Sonne, im Grunde ein kleines Sonnen artiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie man das bändigen. Dass das Netz nicht frühzeitig die ganze Erde wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück im Moment technisch noch nicht so weit, dass man das wirklich länger ist. Auf Sekunden schaffen. Und selbst wenn es wir müssen immer bändigen können, könnten wir die ganze nur und die Luft aus dem ganzen, wenn nicht mehr sofort, wenn wenn wir es nicht in Zaum halten können, dann dann erlischt es einfach, dann dann wird es jetzt so dünn, dass die ganze Geschichte dann und dann erlischt es wieder. Zum Glück noch weit, weit davon entfernt. Es wird in Wahrheit im grossen Stil erst gelingen, wenn wir das, das Gesetz, die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden, wenn auch die neue Natur wählt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss. Wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat und die Welt soweit ist, dann in einen geistigen Zustand überzugehen, dann wird die erde sonne werden, dann ist die ganze erde sozusagen fusions kraftwerke. Aber eben was neues ist es dann wirklich. Aber im technischen verständnis ist das solar Fusions kraftwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6074s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:41:14] Vorläufiger Abschnitt 39&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort. Dort sieht man hinkommen und. Das heißt, worum geht es ganz stark? Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen. Dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und. Die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, dieses wir wissen. Heute ist es so Wenn man etwas mehr vorstellt und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird&#039;s problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine viel höhere Ethik der Technik entwickeln. Ich meine, es gibt es auch schön zu studieren. Und so weiter. Diese Technik Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, die. Wir Naturgesetzlichkeit. Und zugleich ethische Gesetzlichkeit ist individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. Ah! Tschuldigung. Telefon läutet. In Klosters läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los. Gehen wir. Kaulsdorf zurück. A. Ja, also Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um, um eine Moral, eine Ethik. Immer solche Worte, ob Gebrauchtes es ist, es ist was Neues, was kommt, nämlich diese, diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6267s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:44:27] Vorläufiger Abschnitt 40&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln, die von außen kommen, sondern in dem, was jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, aus der Verantwortung für die ganze Welt. Man kann ja anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben, dann nicht in einem. Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das ist alles Erziehungsmittel für die Menschen. Auch ethisch nicht. Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich kommt in der Situation. Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen. Wenn er andere Fähigkeiten hat, wird eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu spüren die Individualität des anderen Menschen oder der anderen Menschen und deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich ja fühle, durch meine Taten. Könnte heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein wie kaum etwas morgen, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit dieser Art, mit diesem frei lassenden Drinnen nimmt das Geschenk und wenn es das Nette nimmt, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere als Wahrheit annehmen kann. In einer gewissen Weise in Bewusstlosigkeit ist in dem, was du dann. Dann kann ich nicht sagen Bitte, willst du das jetzt aber trotzdem? Von der Art her ist es etwas, was sie nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, also durchs unendlich viel noch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6424s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:47:04] Vorläufiger Abschnitt 41&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das sollten wir alles jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Diese riesige, riesige Sache. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch ethisches, ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, ist, das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist. Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen. Mit der Theodor hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute das, was ich jetzt gut gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Weil worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen. Es wird eine Figur aus den Mysterien der Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, als eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus eigenen Kräften heraus eine Art naturhafte Hellsehen, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus aus diesem Erleben heraus, aber ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein. Sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Es ist. Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, dass ein Medium, das ich nicht habe. Es ist also mit einem ganz, ganz. Dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traum Schlaf noch tiefer ist als der traumlosen Schlaf. Ob das ist? Ob bewusstlos irgendwo? Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstlos. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber. Das, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6589s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:49:49] Vorläufiger Abschnitt 42&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gestaltet sich nach dem, was wir heute. Unbewusst. Bewusst ist dieses Paradox ein unbewusstes Bewusstsein mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja auch ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Ich weiß nichts davon. Ich weiß, weniger ist mehr im tiefen, traumlosen Schlaf, wissend von sich selbst, ob es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das das Medium wahrnimmt, jetzt passiert. 5000 Kilometer weit weg. Dazu, dass ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings. Beim Voraus sehen nur was als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, ich kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls in ein bestehendes, das gerade nicht zu Stande kommt. Es ist daher in der alten Zeit war Prophetie leichter wird die Menschen noch weniger sich in der Zeit eingeschaltet haben, sondern vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt. Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Tino ist. Noch ist nur Costa. Aber auch die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen kann zeigen. Dort steuert die Weltentwicklung gerade hin und es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat diese alten Fähigkeiten über die Jammer gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=518</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-06T20:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt ===&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nötiger Egoismus und Altruismus ===&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt ===&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben ===&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur ===&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel mehr als vorher weiß man, dass jede Zelle zwischen innen und außen immer ein gewisses elektrische Spannungsverhältnis hat, Elektrizität begleitete das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskelsystem haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere freier beweglich wurden. Man muss dazu sagen, die Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich heraus gesetzt hat, um selber höher steigen zu können. Aber, aber das sind heute ja in Wahrheit, sind aber heute auf unbewusste Art das auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch, ich will nicht sagen, selber geschaffen hat, ob er zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, Mensch heraus gesetzt wurde, weil das nicht den Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man Aha, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was kommt beim ersten Einzeller arm. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist aus sich heraus gesetzt, weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war in der Form, sondern er musste seine eigene Welt entwickeln. Es ist die ganzen Tierarten sind, die sich der Mensch ausgesetzt hat. Das sich stellen entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind auch körperlich in körperlicher Hinsicht gesehen auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen. Ist dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird. Und auch die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern. Verändert der Kultur. Epochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern. Aber. Aber es wird sich verändern, es wird sich verändern und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5222s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:27:02] Vorläufiger Abschnitt 34&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Nämlich so Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch von Inkarnation zu Inkarnation Auf den ersten Blick sieht man damit das Dass der Mensch aus der früheren Inkarnation ist kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Einseitigkeit, aber zu einer ganz individuellen Vielseitigkeit zu kommen. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass es entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht gut in meinen manuellen Geschicklichkeit und auch ganz, ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesundheit seiner Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben. Die ganze Individualität entspricht, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher dauernd zu viel herumpfuschen. Das ist es nicht, den Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie ansetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. Wer in einem physisch stofflichen Körper wirken, heutzutage magischen Kräfte mitwirken, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen. Aber aber die Frage ist diktiert da Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert? Oder gestalten wir es und. Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität so damit umzugehen, ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine unter Natur etwas, was uns also. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5396s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:29:56] Vorläufiger Abschnitt 35&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt. Aber die Zukunft geht dahin, auch diese unter Natur in dem Sinne zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist. Und dazu wird auch gehören eben oder gehört dazu zum Beispiel mit den elektrischen elektromagnetischen Kräften umzugehen? Ja, es gehört aber dazu, immer wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Weise, das ist heute, geschieht der Umgang, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, der Kernspaltung, Gesetzgebungsprozess. Aber. Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die. Rein physikalisch gesehen die. Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Werdens der Erde, dass in Zukunft der Mai kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr natürlich in Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, dass dies diese, diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein fünf in ferner Zukunft. Aber es geht dorthin, es geht dort hin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen, auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts. Nichts, was grundsätzlich ganz falsch ist. Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist. Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt ist im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es ihm im Tierreich? Was bewirkt es in Pflanzenreich? Was bewirkt es in mineralischen? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5574s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:32:54] Vorläufiger Abschnitt 36&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gut. Das war weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen Freunde, wenn wir das richtig machen wollen und denken, entwickeln. Dass eben auch diese moralische Komponente enthält. Hätte ich es mit einem gewissen Rechte sieht, die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung zu geben. Naturgesetz kann ich nicht beurteilen. Ob es böse und nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, wie wir Technik brauchen, damit die kann gut oder böse sein. Das ist der große Unterschied. Und das heißt, wir werden lernen müssen. Zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden. Die Lebewesen wird Lebewesen, werden, exotische Pflanzen, artiges Dasein haben und uns sogar beseelte Maschinen. Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder? Ich möchte die vorbereitende Stufe dazu. Natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch kann immer inkarniert. Smith Bestandteile der neuen Natur sein. Es wird eine neue Natur geben, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineral welt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir in Locarno davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir. Brauchen daher eben auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5756s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:35:56] Vorläufiger Abschnitt 37&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht. Das sagt Ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es wirklich aufbauend oder authentisch, geistig gefördert in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todesgefahr. Und das ist auch nicht die Art Technik Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann. Aber aber eben mit der Fusions gas im weitesten Sinne. Sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich. Und davon ist ja auch in der Apokalypse. Theoretisch und teilweise schon auch auch dass dort die EDV mit der Sonne begleitet. Und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was ja vom Verständnis ja dann sicher noch viel anders zu fassen ist als unser heutiges technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt der nur allzu viel mehr dahinter. Aber, aber das ist bereits eine ja kosmisch kosmisch schaffende Kraft. Was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser, dieser Kraft neue Sterne, neue, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und. Der Weg der Erde ist, selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und. Das Energie Prinzip muss gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie die meist noch Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist ein geistig schaffen, eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5926s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:38:46] Vorläufiger Abschnitt 38&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an fusions kraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man die kunden aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst ist es gelungen wieder kunden länger zu häuten. Wobei diese fusions kraftwerke kann man so nennen, die brauchen wesentlich mehr energie als sie nachher erzeugen, damit diese über das ganze Netz, damit das Netz in Anschluss auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, wenn wir ein Fusions Kraftwerk bauen, heißt es wir wir schaffen eine kleine Sonne, im Grunde ein kleines Sonnen artiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie man das bändigen. Dass das Netz nicht frühzeitig die ganze Erde wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück im Moment technisch noch nicht so weit, dass man das wirklich länger ist. Auf Sekunden schaffen. Und selbst wenn es wir müssen immer bändigen können, könnten wir die ganze nur und die Luft aus dem ganzen, wenn nicht mehr sofort, wenn wenn wir es nicht in Zaum halten können, dann dann erlischt es einfach, dann dann wird es jetzt so dünn, dass die ganze Geschichte dann und dann erlischt es wieder. Zum Glück noch weit, weit davon entfernt. Es wird in Wahrheit im grossen Stil erst gelingen, wenn wir das, das Gesetz, die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden, wenn auch die neue Natur wählt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss. Wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat und die Welt soweit ist, dann in einen geistigen Zustand überzugehen, dann wird die erde sonne werden, dann ist die ganze erde sozusagen fusions kraftwerke. Aber eben was neues ist es dann wirklich. Aber im technischen verständnis ist das solar Fusions kraftwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6074s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:41:14] Vorläufiger Abschnitt 39&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort. Dort sieht man hinkommen und. Das heißt, worum geht es ganz stark? Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen. Dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und. Die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, dieses wir wissen. Heute ist es so Wenn man etwas mehr vorstellt und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird&#039;s problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine viel höhere Ethik der Technik entwickeln. Ich meine, es gibt es auch schön zu studieren. Und so weiter. Diese Technik Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, die. Wir Naturgesetzlichkeit. Und zugleich ethische Gesetzlichkeit ist individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. Ah! Tschuldigung. Telefon läutet. In Klosters läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los. Gehen wir. Kaulsdorf zurück. A. Ja, also Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um, um eine Moral, eine Ethik. Immer solche Worte, ob Gebrauchtes es ist, es ist was Neues, was kommt, nämlich diese, diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6267s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:44:27] Vorläufiger Abschnitt 40&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln, die von außen kommen, sondern in dem, was jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, aus der Verantwortung für die ganze Welt. Man kann ja anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben, dann nicht in einem. Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das ist alles Erziehungsmittel für die Menschen. Auch ethisch nicht. Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich kommt in der Situation. Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen. Wenn er andere Fähigkeiten hat, wird eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu spüren die Individualität des anderen Menschen oder der anderen Menschen und deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich ja fühle, durch meine Taten. Könnte heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein wie kaum etwas morgen, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit dieser Art, mit diesem frei lassenden Drinnen nimmt das Geschenk und wenn es das Nette nimmt, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere als Wahrheit annehmen kann. In einer gewissen Weise in Bewusstlosigkeit ist in dem, was du dann. Dann kann ich nicht sagen Bitte, willst du das jetzt aber trotzdem? Von der Art her ist es etwas, was sie nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, also durchs unendlich viel noch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6424s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:47:04] Vorläufiger Abschnitt 41&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das sollten wir alles jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Diese riesige, riesige Sache. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch ethisches, ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, ist, das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist. Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen. Mit der Theodor hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute das, was ich jetzt gut gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Weil worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen. Es wird eine Figur aus den Mysterien der Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, als eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus eigenen Kräften heraus eine Art naturhafte Hellsehen, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus aus diesem Erleben heraus, aber ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein. Sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Es ist. Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, dass ein Medium, das ich nicht habe. Es ist also mit einem ganz, ganz. Dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traum Schlaf noch tiefer ist als der traumlosen Schlaf. Ob das ist? Ob bewusstlos irgendwo? Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstlos. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber. Das, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6589s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:49:49] Vorläufiger Abschnitt 42&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gestaltet sich nach dem, was wir heute. Unbewusst. Bewusst ist dieses Paradox ein unbewusstes Bewusstsein mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja auch ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Ich weiß nichts davon. Ich weiß, weniger ist mehr im tiefen, traumlosen Schlaf, wissend von sich selbst, ob es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das das Medium wahrnimmt, jetzt passiert. 5000 Kilometer weit weg. Dazu, dass ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings. Beim Voraus sehen nur was als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, ich kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls in ein bestehendes, das gerade nicht zu Stande kommt. Es ist daher in der alten Zeit war Prophetie leichter wird die Menschen noch weniger sich in der Zeit eingeschaltet haben, sondern vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt. Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Tino ist. Noch ist nur Costa. Aber auch die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen kann zeigen. Dort steuert die Weltentwicklung gerade hin und es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat diese alten Fähigkeiten über die Jammer gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_100._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=517</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-06T17:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Nötiger Egoismus und Altruismus&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== xxxx ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5076s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:24:36] Vorläufiger Abschnitt 33&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Viel mehr als vorher weiß man Jede Zelle zwischen Innen und Außen ist immer gewisser gewisses elektrische Spannungsverhältnis, das es ist, begleitete Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskel System haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere frei beweglich wurden. Man muss dazu sagen, die Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich heraus gesetzt hat, um selber höher steigen zu können. Aber, aber das sind heute ja in Wahrheit, sind aber heute auf unbewusste Art das auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch sich selber geschaffen hat, ob er zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, Mensch heraus gesetzt wurde, weil das nicht den Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man Aha, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was kommt beim ersten Einzeller arm. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist aus sich heraus gesetzt, weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war in der Form, sondern er musste seine eigene Welt entwickeln. Es ist die ganzen Tierarten sind, die sich der Mensch ausgesetzt hat. Das sich stellen entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind auch körperlich in körperlicher Hinsicht gesehen auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen. Ist dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird. Und auch die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern. Verändert der Kultur. Epochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern. Aber. Aber es wird sich verändern, es wird sich verändern und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5222s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:27:02] Vorläufiger Abschnitt 34&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Nämlich so Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch von Inkarnation zu Inkarnation Auf den ersten Blick sieht man damit das Dass der Mensch aus der früheren Inkarnation ist kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Einseitigkeit, aber zu einer ganz individuellen Vielseitigkeit zu kommen. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass es entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht gut in meinen manuellen Geschicklichkeit und auch ganz, ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesundheit seiner Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben. Die ganze Individualität entspricht, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher dauernd zu viel herumpfuschen. Das ist es nicht, den Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie ansetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. Wer in einem physisch stofflichen Körper wirken, heutzutage magischen Kräfte mitwirken, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen. Aber aber die Frage ist diktiert da Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert? Oder gestalten wir es und. Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität so damit umzugehen, ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine unter Natur etwas, was uns also. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5396s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:29:56] Vorläufiger Abschnitt 35&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt. Aber die Zukunft geht dahin, auch diese unter Natur in dem Sinne zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist. Und dazu wird auch gehören eben oder gehört dazu zum Beispiel mit den elektrischen elektromagnetischen Kräften umzugehen? Ja, es gehört aber dazu, immer wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Weise, das ist heute, geschieht der Umgang, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, der Kernspaltung, Gesetzgebungsprozess. Aber. Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die. Rein physikalisch gesehen die. Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Werdens der Erde, dass in Zukunft der Mai kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr natürlich in Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, dass dies diese, diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein fünf in ferner Zukunft. Aber es geht dorthin, es geht dort hin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen, auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts. Nichts, was grundsätzlich ganz falsch ist. Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist. Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt ist im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es ihm im Tierreich? Was bewirkt es in Pflanzenreich? Was bewirkt es in mineralischen? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5574s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:32:54] Vorläufiger Abschnitt 36&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gut. Das war weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen Freunde, wenn wir das richtig machen wollen und denken, entwickeln. Dass eben auch diese moralische Komponente enthält. Hätte ich es mit einem gewissen Rechte sieht, die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung zu geben. Naturgesetz kann ich nicht beurteilen. Ob es böse und nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, wie wir Technik brauchen, damit die kann gut oder böse sein. Das ist der große Unterschied. Und das heißt, wir werden lernen müssen. Zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden. Die Lebewesen wird Lebewesen, werden, exotische Pflanzen, artiges Dasein haben und uns sogar beseelte Maschinen. Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder? Ich möchte die vorbereitende Stufe dazu. Natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch kann immer inkarniert. Smith Bestandteile der neuen Natur sein. Es wird eine neue Natur geben, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineral welt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir in Locarno davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir. Brauchen daher eben auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5756s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:35:56] Vorläufiger Abschnitt 37&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht. Das sagt Ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es wirklich aufbauend oder authentisch, geistig gefördert in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todesgefahr. Und das ist auch nicht die Art Technik Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann. Aber aber eben mit der Fusions gas im weitesten Sinne. Sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich. Und davon ist ja auch in der Apokalypse. Theoretisch und teilweise schon auch auch dass dort die EDV mit der Sonne begleitet. Und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was ja vom Verständnis ja dann sicher noch viel anders zu fassen ist als unser heutiges technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt der nur allzu viel mehr dahinter. Aber, aber das ist bereits eine ja kosmisch kosmisch schaffende Kraft. Was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser, dieser Kraft neue Sterne, neue, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und. Der Weg der Erde ist, selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und. Das Energie Prinzip muss gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie die meist noch Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist ein geistig schaffen, eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5926s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:38:46] Vorläufiger Abschnitt 38&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an fusions kraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man die kunden aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst ist es gelungen wieder kunden länger zu häuten. Wobei diese fusions kraftwerke kann man so nennen, die brauchen wesentlich mehr energie als sie nachher erzeugen, damit diese über das ganze Netz, damit das Netz in Anschluss auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, wenn wir ein Fusions Kraftwerk bauen, heißt es wir wir schaffen eine kleine Sonne, im Grunde ein kleines Sonnen artiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie man das bändigen. Dass das Netz nicht frühzeitig die ganze Erde wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück im Moment technisch noch nicht so weit, dass man das wirklich länger ist. Auf Sekunden schaffen. Und selbst wenn es wir müssen immer bändigen können, könnten wir die ganze nur und die Luft aus dem ganzen, wenn nicht mehr sofort, wenn wenn wir es nicht in Zaum halten können, dann dann erlischt es einfach, dann dann wird es jetzt so dünn, dass die ganze Geschichte dann und dann erlischt es wieder. Zum Glück noch weit, weit davon entfernt. Es wird in Wahrheit im grossen Stil erst gelingen, wenn wir das, das Gesetz, die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden, wenn auch die neue Natur wählt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss. Wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat und die Welt soweit ist, dann in einen geistigen Zustand überzugehen, dann wird die erde sonne werden, dann ist die ganze erde sozusagen fusions kraftwerke. Aber eben was neues ist es dann wirklich. Aber im technischen verständnis ist das solar Fusions kraftwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6074s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:41:14] Vorläufiger Abschnitt 39&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort. Dort sieht man hinkommen und. Das heißt, worum geht es ganz stark? Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen. Dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und. Die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, dieses wir wissen. Heute ist es so Wenn man etwas mehr vorstellt und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird&#039;s problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine viel höhere Ethik der Technik entwickeln. Ich meine, es gibt es auch schön zu studieren. Und so weiter. Diese Technik Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, die. Wir Naturgesetzlichkeit. Und zugleich ethische Gesetzlichkeit ist individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. Ah! Tschuldigung. Telefon läutet. In Klosters läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los. Gehen wir. Kaulsdorf zurück. A. Ja, also Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um, um eine Moral, eine Ethik. Immer solche Worte, ob Gebrauchtes es ist, es ist was Neues, was kommt, nämlich diese, diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6267s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:44:27] Vorläufiger Abschnitt 40&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln, die von außen kommen, sondern in dem, was jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, aus der Verantwortung für die ganze Welt. Man kann ja anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben, dann nicht in einem. Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das ist alles Erziehungsmittel für die Menschen. Auch ethisch nicht. Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich kommt in der Situation. Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen. Wenn er andere Fähigkeiten hat, wird eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu spüren die Individualität des anderen Menschen oder der anderen Menschen und deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich ja fühle, durch meine Taten. Könnte heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein wie kaum etwas morgen, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit dieser Art, mit diesem frei lassenden Drinnen nimmt das Geschenk und wenn es das Nette nimmt, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere als Wahrheit annehmen kann. In einer gewissen Weise in Bewusstlosigkeit ist in dem, was du dann. Dann kann ich nicht sagen Bitte, willst du das jetzt aber trotzdem? Von der Art her ist es etwas, was sie nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, also durchs unendlich viel noch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6424s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:47:04] Vorläufiger Abschnitt 41&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das sollten wir alles jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Diese riesige, riesige Sache. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch ethisches, ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, ist, das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist. Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen. Mit der Theodor hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute das, was ich jetzt gut gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Weil worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen. Es wird eine Figur aus den Mysterien der Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, als eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus eigenen Kräften heraus eine Art naturhafte Hellsehen, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus aus diesem Erleben heraus, aber ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein. Sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Es ist. Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, dass ein Medium, das ich nicht habe. Es ist also mit einem ganz, ganz. Dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traum Schlaf noch tiefer ist als der traumlosen Schlaf. Ob das ist? Ob bewusstlos irgendwo? Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstlos. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber. Das, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6589s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:49:49] Vorläufiger Abschnitt 42&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gestaltet sich nach dem, was wir heute. Unbewusst. Bewusst ist dieses Paradox ein unbewusstes Bewusstsein mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja auch ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Ich weiß nichts davon. Ich weiß, weniger ist mehr im tiefen, traumlosen Schlaf, wissend von sich selbst, ob es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das das Medium wahrnimmt, jetzt passiert. 5000 Kilometer weit weg. Dazu, dass ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings. Beim Voraus sehen nur was als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, ich kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls in ein bestehendes, das gerade nicht zu Stande kommt. Es ist daher in der alten Zeit war Prophetie leichter wird die Menschen noch weniger sich in der Zeit eingeschaltet haben, sondern vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt. Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Tino ist. Noch ist nur Costa. Aber auch die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen kann zeigen. Dort steuert die Weltentwicklung gerade hin und es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat diese alten Fähigkeiten über die Jammer gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-06T17:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gabriele: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
ergänzen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 100. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pQPUW8wkSwA]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 100. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022)= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Transkription des 100. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Gabriele, Stand 30. Mai 2022) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [00:00:38] Begrüßung zur Jubiläumsfolge und 50. Wochenspruch am 15.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch jetzt ganz offiziell meinerseits zum 100. Vortrag, also es ist ein kleines Jubiläum, das wir darinnen haben und ich möchte mich einfach bedanken bei euch, die ihr dabei seid, so konsequent, so regelmäßig und das einfach trägt die ganze Geschichte. Es ist ja nicht so ohne, dass man mit so einem Thema 100 Vorträge hält und dass dann noch Leute dabei sind, ist nicht so selbstverständlich. Meistens hat man ja das Gefühl, man schlägt die Leute in die Flucht damit, aber das ist nicht der Fall. Und vor allem tragt ihr mich auch ganz stark mit dem, dass ihr dabei seid, es ist wirklich eine große Unterstützung. Ich meine, man kann so etwas im Grunde nicht machen, indem man in den leeren Raum hineinspricht sozusagen, sondern es ist so wichtig zu spüren, dass Menschen dabei sind, die wirklich Anteil nehmen daran und die sagen, es bedeutet mir irgendetwas. (schaut zu den Teilnehmern...überall Blumen...das ist schön) Ganz, ganz großen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung, zur Einleitung der &#039;&#039;&#039;50. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, da haben wir sozusagen auch ein Jubiläum. 52 sind es dann bis zum Ostersonntag. Ostersonntag geht es mit dem neuen Zyklus los, also Ostersonntag ist dann der erste wieder, der erste Wochenspruch. Wir sind nah am schönen Osterwochenende hin, an den Auferstehungsgedanken hin und das brauchen wir jetzt, denn wir sind in der Apokalypse gerade  in der Dunkelphase, so ganz am Grund drinnen, und es geht darum, die Kräfte zu sammeln, für sich emporzusteigen aus dieser Tiefe, aber es gehört auch für unsere Zeit dazu, dadurch zu gehen. Das zeigen uns ja auch die Zeitereignisse mehr als genug, aber wie soll ich sagen, es ist dort, wo viel Schatten auftritt, ist es ein Zeichen dafür, dass viel Licht da ist, und es hält sich eigentlich immer in gewisser Weise die Waage. Es ist nur immer die Frage, wohin sie sich senkt, aber im Prinzip hält sich Licht und Finsternis die Waage irgendwo, und das eine ist ohne dem anderen nicht zu haben. Und ist es licht, hell, sehr hell, so erscheint uns die finstere Seite besonders dunkel, aber das hängt miteinander zusammen. &#039;&#039;&#039;Je mehr Licht wir erzeugen, desto mehr werden wir uns der Dunkelheit bewusst&#039;&#039;&#039;, und darum geht es eigentlich. Die Apokalypse ist auch nichts anderes und es ist, glaube ich, ganz wichtig, immer im Bewusstsein zu halten, dass, wenn man auch spricht über die dunkle Seite, sie Ausdruck dafür ist, dass gerade auch viel Licht da ist. Und das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können, das ist die Kraft, die die Zukunft gestaltet.  Das ist die eigentliche Wirklichkeit, das, was wirkt. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind in gewisser Weise Vergangenheitskräfte&#039;&#039;&#039;, sie haben etwas zu tun mit der Vergangenheit, selbst wenn sie jetzt auf etwas verzerrte Weise vorausnehmen, was ganz anders in der Zukunft kommen soll, also z.B. gerade die ahrimanischen Mächte sind etwas , die jetzt vielleicht schon eine Technologie hereinbringen in falscher Weise, die in der Zukunft ganz anders gestaltet werden könnte oder sollte, und gerade die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039; genauso, neigen halt dazu uns Mittel in die Hand zu geben, für die wir in gewisser Weise noch nicht reif sind, aber es ist gleichzeitig immer die Aufgabe damit verbunden, Mensch, da musst du aufpassen, da kannst du leicht verführt werden, in die Irre gehen. Es ist immer ein Aufmerksammachen - und das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 50. Wochenspruch passt sehr gut dazu, weil er uns zeigt, welche Aufgabe, welche Bedeutung wir für die Welt draußen haben. Aber ich lese ihn einmal: 50. Wochenspruch&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Menschen-Ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung der Naturgesetze – Neue Gesetzmäßigkeiten durch lebendiges Gestalten ===&lt;br /&gt;
So spricht also des Weltendaseins &#039;&#039;&#039;Werdelust&#039;&#039;&#039; zu uns. Das ist die eine Seite davon, und diese Seite heißt also, dass diese Kraft, die gestaltend in der Welt wirkt, die verbunden ist auch mit dieser Werdelust, das finde ich sehr schön,  dass dieses Wort wieder vorkommt, wir hatten es schon im 47. Wochenspruch schon einmal , da steht geschrieben: „Es will entstehen aus dem Weltenschoße, Den Sinnenschein erquickend, Werdelust“, also d.h., was jetzt in der Natur draußen aufwacht, ist nicht nur starke geistige Kraft, die sich jetzt gestaltend kundgibt, sondern da ist Werdelust drinnen. Das ist ganz etwas Positives. Das ist nicht etwas, was man abstrakt zur Kenntnis nimmt: starke gestaltende geistige Kraft – heilig, heilig,  – das lange Gesicht dazu macht- sondern einfach lustvoll mitzuerleben, wie die Natur erwacht. Das ist also ganz wichtig. Also keine Scheu vor dieser Werdelust zu haben, Lust und Lust, da gibt es verschiedenste Seiten, aber die darf im Geistigen nie fehlen, also das ist ganz wichtig... Geistiges mit so  langem Gesicht... der Steiner hat so oft gewettert dazu, er hat immer wieder den Ausdruck gebraucht, den eine italienische Anthroposophin, die nicht so gut Deutsch sprechen konnte, angebracht hat: „Was sind Anthroposophen immer mit Gesicht bis zum Bauch, also so langes trauriges Gesicht machen und sehr traurig, sehr würdig, jedenfalls sehr steif dreinschauend.“ Das ist Geisteswissenschaft, ist Geistiges überhaupt nicht, es sprüht vor Werdelust, vor Freude, immer wieder neu zu gestalten, umzugestalten, einfach lebendig zu sein. Der Mephisto im „Faust“ kritisiert dieses ewige Gestalten und Umgestalten. Des ewigen Geistes ewige Unterhaltung, ja das ist des ewigen Geistes Unterhaltung im besten Sinne. Gerade für unsere Zeit ist es so wichtig, weil unsere Bewusstseinsseelenzeit einen ganz neuen Zugang zum Geist gibt. Wenn man noch denkt an die griechisch-lateinische Zeit: Ausdruck des Geistigen, die Ewigkeit, die unveränderlich ist, die sich im Grunde nicht rührt, die fertig ist schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, im Grunde gibt es nichts Neues mehr unter der Sonne. Das ist die Auffassung der griechisch-lateinischen Zeit, die sich aber bis in unsere Zeit hineinzieht, z.B. &#039;&#039;&#039;ewige Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, unveränderlich. Das ist schon richtig, das ein gewisser Rahmen da ist, weil eine gewisse Vergangenheit nachwirkt, natürlich, der ganze Kosmos und die ganze Schöpfung hat eine Vergangenheit und trägt ein gewisses Weltenkarma mit sich und bringt eine gewisse Notwendigkeit mit sich, aber die Zukunft, das Eigentliche, dass es weitergeht ist offen dafür, von Werdelust erfüllt zu werden. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, an dieser Werdelust teilzunehmen und beizutragen zu ihr&#039;&#039;&#039;. Das heißt gestalten aus der Werdelust und nicht gestalten aus den Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit fortführen in sinnvoller Weise, in der Menschheit dienlicher Weise und so weiter. Das alleine ist zu wenig – wir brauchen das auch, und die Technik arbeitet ganz mit dem. Technik ist, wie soll ich sagen, einerseits das große Neue, jedenfalls in dem Ausmaße, wie es bis jetzt herausgekommen ist in den letzten rund 200 Jahren, wo das so explosionsartig gestiegen ist, aber es ist die letzte Blüte der Vergangenheit im Grunde, insofern sie baut auf die Naturgesetze, die ewig unveränderlich sind. Die &#039;&#039;&#039;Zukunft geht viel, viel weiter, sie geht so weit, einen neuen Kosmos zu schaffen mit neuen Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;die alten Gesetzmäßigkeiten aufgehoben werden&#039;&#039;&#039; im Sinne, wie es &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; sagt in &#039;&#039;&#039;drei Folgen der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufhebung.&#039;&#039;&#039; Sie werden außer Geltung gesetzt, aber sie werden nicht einfach verworfen, sondern sie werden in gewisser Weise, geistig gesehen, auch bewahrt, also aufgehoben, sorgsam aufbewahrt, aber sie sind nicht der dominierende Faktor. Sie werden auch aufgehoben, indem sie auf eine höhere Stufe gehoben werden, und dann dürfen sie in dieser erhöhten Form, in dieser weiter entwickelten Form auch an den neuen teilnehmen und Teil des Neuen werden, aber jetzt nicht einfach nur als etwas Beharrendes, sondern als etwas, was diesen Zukunftskeim mit aufgenommen hat. Wir Menschen tragen dazu bei, darüber haben wir ja schon so oft gesprochen, dass die Zukunft der Schöpfung in gewisser Weise in der Hand der Menschen liegt. In unserer Hand liegt es und das hat &#039;&#039;&#039;gewaltige Veränderungen in sich auch für das ganze Gottesbild&#039;&#039;&#039;, das wir haben. Das alte Gottesbild, da ist &#039;&#039;&#039;Gott der Allmächtige, der Allwissende. Der Allgütige, der Allliebende&#039;&#039;&#039;, das ist das, was heute und für die Zukunft, in die wir gehen, ganz gültig ist. Der Allmächtige und der Allwissende hat seine Gültigkeit verloren und namentlich in unserem Zeitalter hat Gott seine Allmächtigkeit aufgegeben, um der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; willen. Damit musste er gleichzeitig seine Allwissenheit aufgeben, weil Gott nicht wissen kann, was wir aus Freiheit heraus wollen werden. Wir wissen es ja selber nicht mal. wir wissen es erst in dem Moment, in dem wir diesen schöpferischen Impuls setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Schwierigkeiten – Francois kommt nicht durch – erläutert später evtl. Ideen, wie man das Jubiläum des 100. Vortrages unterstützen könnte)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzicht Gottes auf die Allmächtigkeit zugunsten der Freiheit des Menschen ===&lt;br /&gt;
Gott gibt seine Allmächtigkeit auf, indem er seinen Sohn, das Sohnesprinzip... Vater, Sohn und der Heilige Geist sind ja eine Einheit, diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Auffassung&#039;&#039;&#039; gilt zunächst aus unserer Perspektive, aus der höchsten Perspektive gesehen, ist das eine untrennbare Einheit. Es sind da so einige Paradoxien, die auf uns zukommen, je nach der Perspektive, ob ich es aus der Perspektive von uns Menschen oder aus einer niederen geistigen Perspektive betrachte, ist es ganz wichtig, die drei göttlichen Personen zu unterscheiden, aber in dem Moment, wo ich ganz hinaufsteige, wo ich andererseits ganz in mein Ich hineinsteige oder hinaufsteige – so schön... der Mephisto sagt es auch &#039;&#039;&#039;im zweiten Teil des „Faust“,&#039;&#039;&#039; wo er den Faust hinunterschickt zu den Müttern, die Mütter sind interessanterweise auch drei, es ist auch so etwas Trinitarisches darin, und er sagt sinngemäß: “Steige hinab, also ich könnte auch sagen steige auf, denn das ist einerlei.“ Hinunter oder hinauf, in diesem höchsten Geistigen macht es keinen Unterschied. Bitte, betrachtet es mit dem in die Unterwelt hinuntersteigen und ins Höchste hinaussteigen, wenn ich es wirklich aus dem Bewusstsein meiner Ich-Kraft heraus tue, ist es einerlei, es ist das gleiche, es ist nicht nur das gleiche, es ist dasselbe. Bumm – das ist ein Riesengedanke. Es ist der neue Gedanke, der eigentlich erst möglich geworden ist mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und erst richtig in Schwung kommen kann in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Bis dahin waren es einzelne Menschen, die das irgendwo deutlich geahnt haben, also Nikolaus Cusanus zum Beispiel, der deutlich von der Coincidentia oppositorum, also vom Zusammenfallen der Gegensätze spricht. Hoch und nieder, hoch und tief, klein und groß ist das gleiche usw. Das Krumme und das Gerade ist das gleiche, ist dasselbe sogar. Es sind zwei Arten, wie sich dasselbe äußert. Das ist für unseren Verstand unbegreifbar im Grunde, für unser &#039;&#039;&#039;freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht. Wenn wir bewusst werden aus dem Ich heraus, wenn wir in das gehen, was man höhere Vernunftwelt nennt, und darüber hinaus. Das Ich geht an die Quelle da oben, da unten. Dort, wo der Satan unten sitzt oder die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; oder wie man sie nennen will, und wo der Christus sitzt, das ist der Erdmittelpunkt, wenn man es jetzt irgendwie räumlich fixieren will, was natürlich sowieso schon ein Blödsinn ist, weil das Geistige ist eben nicht räumlich, es ist jenseits von Raum und Zeit. Aber wenn man einen Ort sucht, von dem diese Kräfte aufgehen, so gehen die &#039;&#039;&#039;stärksten Christuskräfte&#039;&#039;&#039; von dort aus, von wo auch &#039;&#039;&#039;die stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; ausgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, zu lernen, das zusammen zu schauen, in eins zu schauen ist die Aufgabe unserer Zeit ganz stark, darum dürfen, sollen, können, müssen... &#039;&#039;(Ernst hat so schön ein Haiku gedichtet: Was wir können müssen)...&#039;&#039; also aus innerer geistiger Notwendigkeit, weil wir es unserem eigenen Ich-Wesen schulden und wir uns aufheben, wenn wir es nicht wollen. &#039;&#039;&#039;Unser Ich verwirklicht sich durch unser Wollen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich ein Wollen, das in mir eigentlich, in meiner geistigen Kraft liegt, und es zurückhalte, dann will ich mich selbst nicht im Grunde. Dann vermindere ich mich, aber es kann mich niemand zwingen, es kann mich niemand zwingen, außer ich mich selbst. Die neue Notwendigkeit ist nicht eine, die mir von außen durch Naturgesetze, aber auch nicht durch göttliche Gesetze auferlegt wird, sondern das Gesetz, das ich mir selber gebe.  Aber das ist absolut verpflichtend, verpflichtend in dem Sinne, wenn ich ihm nicht folge, dann führe ich mich selbst ad absurdum im Grunde, ein bisschen zumindest, nicht gleich total, aber ich widerlege mich selbst, und zwar ganz in Realität, ich mache mein Ich kleiner. Unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; ist eben so, dass sie eigentlich so eine gewisse Pulsation durchmacht, wir schrumpfen manchmal wieder, dann gelingt es uns, uns wieder auszudehnen, und dann schrumpft man wieder ein bisserl, aber in der Summe gesehen dehnen wir unser Ich doch immer weiter aus. Es ist wieder ein räumlicher Begriff für etwas, das nicht räumlich fassbar ist, aber man kann es nur in Bilder kleiden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Allmacht Gottes durch das Mysterium von Golgatha ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind immer in der Bewegung, und daher musste eben die Gottheit die Allmacht aufgeben in der Gestalt des Christus, der sich verkörpert auf Erden und dann durch das Mysterium von Golgatha durchgeht mit all den Leiden, die er dabei auf sich genommen hat, und mit dem Tod schließlich auf Golgatha, wo er sich ganz in die Hände der Menschen begibt, das ist die absolute Ohnmacht, Verzicht auf jegliche Macht, das ist das ganz Große. Auch bevor der Karfreitag kommt - wir gehen ja jetzt in die Zeit hinein, in die Osterzeit, und können ein bisschen davon sprechen – also am &#039;&#039;&#039;Gründonnerstag, der Satz: Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“&#039;&#039;&#039;  ist ja eben nicht so gemeint, wie er meistens interpretiert wird, dass der Christus noch schwach wird im letzten Moment irgendwo, also bitte, ich will das nicht auf mich nehmen, das ist überhaupt nicht gemeint. Gemeint ist hiermit, dass diese starke weltschöpferische Kraft, die der Christus ist, dass die drauf und dran ist diese Körperhülle, diese physisch-stoffliche Körperhülle, wirklich physisch-stofflich, die er bezogen hat, dass die unter der Macht dieses Geistes zu zerbrechen droht. Die Gefahr besteht, er würde sterben an Gründonnerstag in der Nacht, ohne die ganzen Leiden des Karfreitags durchzumachen. Dann hätte die ganze Aufgabe, die sich der Christus gestellt hat oder die sich die Trinität oder die Gottheit gestellt hat, wie immer man es nennen will, sie hätte nicht funktioniert. Also, da war schon ein Moment da, wo nicht die Garantie war, dass es funktioniert. Das muss man sehen, dass es auch hätte schiefgehen können, dass es daran scheitert und dann wäre die weitere Menschheitsentwicklung ganz anders gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ringt darum, durchzuhalten noch diese paar Stunden, um in die &#039;&#039;&#039;absolute Ohnmacht&#039;&#039;&#039; sich zu begeben, sich ganz in die Hand der Menschen zu begeben bis zum bitteren Ende, dass er durch sie den Tod erleidet. Das ist ganz wichtig, dass er nicht stirbt sozusagen auf natürliche Weise, sondern durch die Hand der Menschen. Das ist etwas ganz Besonderes. Dann ist der Gedanke natürlich im Christentum aufgegriffen worden vom Märtyrertum und dass wir alle Märtyrer werden und uns in diesem Sinne ans Kreuz nageln lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Kulturepoche: in Freiheit verbinden mit Leid und Bedürfnissen anderer Menschen ===&lt;br /&gt;
Unser Bewusstseinsseelenzeitalter fordert eigentlich ganz andere Wege auch in gewissem Sinne dieses Märtyrertum im großen oder kleinen auf sich zu nehmen, aber das besteht heute darin in einer ganz anderen Weise, sich bewusst, willentlich, &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit zu verbinden mit dem Leid der anderen Menschen&#039;&#039;&#039; oder anderer Menschen überhaupt und ihr Leid mitzutragen. Und der Christus trägt es mit uns mit, aber das heißt also die Leiden auf sich zu nehmen, das hatte ich schon in früheren Vorträgen erwähnt, wobei es nicht um die Leiden geht, die uns zugefügt werden, sondern um die Leiden, die wir freiwillig auf uns nehmen in dem Maße wie wir es auch tragen können. Es geht nie um eine Überforderung, aber wir kennen oft unsere Tragekraft, unser Potenzial nicht und das ist in Wahrheit immer größer als wir uns denken. Es ist ja klar, dass wir uns das wirklich ganz bewusst werden, wenn wir uns in der Situation daran erinnern. Es ist dann halt einfach immer die Frage, wenn ich in so eine Situation komme, wo ein Mensch leidet, was ich tun kann, und in der Situation treffe ich die Entscheidung. Die kann ich nicht am grünen Tisch treffen, dass ich vorher überlege, wie ich reagieren würde. Es ist einfach eine Entscheidung, die immer wieder fällt, wenn ich Menschen begegne, die leiden, wenn ich Menschen sehe, wenn ich miterlebe, dass Menschen leiden, wie ich dazu stehe. Wie kann ich es bis in mein tiefstes Inneres mittragen? Das ist der Weg, der im Grunde vorbereitet schon die nächste Kulturepoche, die sogenannte slawische Kulturepoche oder russische Kulturepoche, wie man auch sagt. Es geht nicht um die fernöstliche primär, sondern um diesen ganz besonderen Teil und gerade in der Situation, die jetzt im Moment politisch gegeben ist, ist es eine gute Gelegenheit an das auch zu denken, also dass das für uns auch eine Aufgabe ist, uns mit dem Schicksal dieses ganzen Ostens, des slawischen Ostens im weitesten Sinne zu verbinden. Dazu gehört natürlich die Ukraine genauso dazu gehören genauso die slawischen Staaten, die schon zu Europa gehören, wo das slawische Element darinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dass diese &#039;&#039;&#039;slawische Kulturepoche&#039;&#039;&#039; dann irgendwie auf dieses Gebiet begrenzt bleiben wird. Es wird genauso eine Weltkultur werden wie jetzt das Bewusstseinsseelenzeitalter eine Weltkultur ist, die im Werden ist, ich sage dies vorsichtig, so wirklich da ist es noch nicht, das haben wir das letzte Mal deutlich besprochen, dass noch ganz stark das Verstandesseelenzeitalter nachwirkt und dass namentlich auch die politischen Entscheidungen, die Rechtsverträge, die geschlossen werden, ganz aus diesem Geist noch geschöpft werden und nicht mehr passen für unsere Zeit. Das große Problem ist, dass wir in einer Übergangsphase sind, es lassen sich die Probleme auf diese Art nicht mehr lösen. Sie führen zu immer neuen Verträgen und der Nestroy, unser Wiener Volksdichter Johann Nestroy aus dem 19. Jahrhundert, sagte in einem Stück so schön: „Sie werden doch Verträge nicht für etwas ansehen, was man hält.“ Ja, ganz genauso ist es. Es gibt so ziemlich wenige bedeutsame Verträge, die nicht gebrochen wurden. Sie stecken genau dies an und legen schon eigentlich den Finger darauf, wo man ausbrechen könnte, und das passiert dann meistens auch. Damit sage ich nicht, dass wir das jetzt gleich alles über den Haufen werfen können. Wir haben das andere einfach noch nicht. Das müsste Hineinkommen in die ganze Politik, in das ganze soziale Leben überhaupt. Das soziale Leben ist immer noch sehr stark bestimmt von dem, was aus der letzten Kulturepoche kommt, mit allem drum und dran, auch mit dem Sklaventum, das in der griechisch-lateinischen Zeit selbstverständlich war, und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagte so schön: „Der heutige Arbeitsmarkt ist der letzte Rest des Sklavenmarktes.“&#039;&#039;&#039; Und das ist es auch. Damit ist nichts gegen die Arbeit gesagt, aber die Art, wie Menschen zur Arbeit verpflichtet werden und unter Druck gesetzt werden, dass sie nicht leben können, wenn sie es nicht machen, ob es passt oder nicht, ob es ihren Fähigkeiten entspricht oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, sondern sie müssen heue roboti (arbeiten) für etwas, was der Sklavenhalter, der Betriebsleiter oder sonst wer anschafft und was nicht ihrem Wesen entspricht. Die Zukunft muss darin bestehen, dass jedem individuellen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, seine Fähigkeiten in die Menschheitsentwicklung einzubringen, seine ganz individuellen. Es geht nicht mehr darum, dass man sagt, wir brauchen das, wir bauen das, du machst das, du machst das, sondern wo der eine Mensch aus seinen Fähigkeiten das tut, was den Bedürfnissen des anderen entspricht. Hört ihr das... aus meinen Fähigkeiten heraus etwas zu tun, was ich tue in der Erkenntnis derer Bedürfnisse, seien es materielle, geistige, seelische Bedürfnisse, was auch immer, das heißt dieses „Ich will etwas tun“ meint ich will das, ich will das, und das braucht er, das will ich. Das neue Wollen ist eigentlich „Ich will das, von dem ich wahrnehme, dass es der andere braucht!“ Das heißt, man arbeitet für die anderen. Und ja, von der Entlohnung kann man eigentlich gar nicht sprechen, die müsste dann auch ganz anders erfolgen, als eine freie Gabe, die den materiellen Bedürfnissen, die ja auch vorhanden sind, so lange wir verkörpert sind, die durch die Gemeinschaft dann erfüllt werden, die sie dann auch gerne gibt, damit der Mensch seine Fähigkeiten der Gemeinschaft schenken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel ist also mit dem zumindest in der Kulturepoche so weit zu kommen, dass dann die nächste, die sogenannte slawische Kulturepoche, die aber dann natürlich eine Weltkultur sein wird, und zwar eine wirkliche Weltkultur sein wird, aber die etwas mitnimmt von den Anlagen, die im Slawentum drinnen sind und die dort den geeigneten Boden findet, also den Keim zum Reifen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Geistselbsts ===&lt;br /&gt;
Es liegt nämlich immer eine gewisse Anlage zum Geistselbst darinnen und das wird die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche sein, das Geistselbst zu entwickeln.&#039;&#039;&#039; Wir sollen jetzt die Bewusstseinsseele entwickeln. Wenn wir sie gut entwickeln, dann eben mit dem Blickpunkt auf das Geistselbst. &#039;&#039;&#039;Geistselbst heißt&#039;&#039;&#039; alles, was wir an seelischen Kräften haben, an astralischen Kräften ganz oder so viel wie möglich, sagen wir es vorsichtiger so, heraus aus dem Ich schöpferisch völlig neu zu gestalten. Wir haben darüber schon gesprochen, völlig neu zu gestalten heißt z.B. zugleich alles, was durch die Widersacher an negativen Kräften hineingebracht wurde, seelisch-astralisch verdorben wurde, das nicht irgendwie nur zu läutern im Sinne von „ich scheide es aus meinem Wesen aus“, sondern viel mehr zu tun, es &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein aufzulösen&#039;&#039;&#039; und im Gegenzug dazu ein ganz individuelles Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein ganz individuelles Astralisches aus dem Nichts heraus zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Da fangen wir an, weltschöpferisch zu werden, und das hat natürlich dann Auswirkungen auch auf die Ätherkräfte, also auf die Lebenskräfte in der Natur, bis ins Physische letztlich hinauf. Unmittelbar geht es darum, dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches zu unserem Eigenen machen, d.h. zum Ausdruck der schöpferischen Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist das Ich einmal so weit, dass es sich selbst schafft ununterbrochen. Es besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen und da ist auch schon das Paradox: ewig neu und doch immer dasselbe in gewisser Weise, nämlich diese selbe &#039;&#039;&#039;unverwechselbare Individualität&#039;&#039;&#039;, die aber in einem ständigen Entwicklungsprozess ist, aber wo man immer im Rückblick sieht, da ist ein einheitlicher Faden, der sich durchzieht, da spricht immer diese eine Individualität und sie bringt immer wieder neue erstaunliche Dinge hervor, die man nicht vorhersehen kann und nicht vorherberechnen kann, aber wo man im Rückblick sieht, ja, genau dieses neue Steinchen passt genau in das Bild hinein. Es ist wie ein riesiges Mosaik, von dem wir noch nicht überschauen, wie es fertig aussehen wird, das also noch weit, weit in der Zukunft ist, es wird eigentlich nie fertig, aber das wir bauen und in einer ganz bestimmten, unverwechselbaren Weise, jeder einzelne Mensch. Und die Widersacher sind die, die uns immer wieder daran hindern, die sagen: „Aber nein, da gibt es ja eh schon eine göttliche Gesetzmäßigkeit geradezu, und der Mensch sagt heute mit Recht: “Nein! Nein!“ Denn sonst dient er den Widersachern. Die &#039;&#039;&#039;Widersacher geben sich als das höchste Göttliche aus&#039;&#039;&#039;, meistens zumindest, also das ist erst dort, wo man in die wirklich schwarzmagische Richtung geht, dort geben sie sich schon zu erkennen, aber das heißt, da tritt ein Bewusstsein auf, dass das einfach ein anderer Weg ist, aber bis dahin ist es sehr leicht, dass es Verwechselungen gibt. &#039;&#039;&#039;Da hilft der Luzifer mit, dass das in ein gleißendes Licht getaucht wird, ganz hell und strahlend blütenweiß und sauber, und er verführt uns&#039;&#039;&#039; und daher muss man immer aufpassen, wenn man vielleicht irgendwelche Erlebnisse in die Richtung hat, von welcher Seite kommt es, weil gerade jetzt in unserer Zeit, wo die geistige Welt dazu da ist, uns zu unterstützen, wenn wir das wollen, das heißt, die zulassen, die uns Kräfte geben und zulassen, dass wir uns diese Kräfte in ganz individueller Art zu eigen machen. Das heißt also, dass es keine Hilfe mehr gibt, die so ist: „Ach, die geistige Welt macht es für uns, so oder so, mit ihrer großen Weisheit sagt sie: „Ich spende dir eine Kraftquelle, die ist so oder so geartet, aber du musst , du darfst sie völlig frei in die Hand nehmen und mit ihr machen, was du willst, du darfst sie völlig umgestalten, also du bekommst sie als etwas, was dich nicht in irgendeiner Art prägt, zwingt in irgendeine Richtung, nur dich darauf aufmerksam macht, da ist eine große Kraft, die kannst du nützen aus deinem Willen heraus. Das ist das ganz Große. Bitte, das ist eine Epoche jetzt, die noch eine Weile dauert. Im Grunde geht der Weg bis durch unsere ganzen Kulturepochen,  und dadurch, dass wir es immer mehr ergreifen können, manche früher, manche später, aber &#039;&#039;&#039;dort geht es hin, dass die geistige Welt sich in unsere Hand begibt&#039;&#039;&#039;. Man muss bedenken, wenn die Gottheit selbst, repräsentiert durch den Christus, sich in die Hände der Menschen begibt, naja, &#039;&#039;&#039;dann begeben sich aber die ganzen Hierarchien, die damit verbunden sind, auch in die Hände des Menschen&#039;&#039;&#039;. Keine Engelwesenheit oder Götterwesenheit oder wie immer man es nennen will, auch bei den höheren Hierarchien spricht man von Götterwesenheiten – da spricht man immer von &#039;&#039;&#039;Monotheismus, Trinität, Polytheismus, alles ist da in Wahrheit, alles hat seine Berechtigung&#039;&#039;&#039;, alles gehört zusammen. Die einseitige Perspektive, dass nicht mit dem Höchsten mich verbindet, dann ist es die Einheit, dann ist es dasselbe, was ich in meinem Ich drinnen hab, was jeder Mensch in sich drinnen hat. Wenn ich mehr heruntersteige, dann wird es das trinitarische Prinzip und dann wird es immer mehr Vielheit, &#039;&#039;&#039;Polytheismus,&#039;&#039;&#039; also Götterwesenheiten, die ganze Welten geschaffen haben. Das macht gar nicht so unmittelbar die Quelle von oben, sondern sie hat ihre Hilfsorgane, wenn man so will, die das ausführen. Wir haben ja auch schon davon gesprochen, dass die Zukunft darin liegt, dass einmal die ganze kosmische große Entwicklungskette, diese Kette, die durch &#039;&#039;&#039;sieben kosmische Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; läuft, die man in Jahren oder was man in Zeitbegriffen gar nicht ausdrücken kann, aber man kann diesen lebendigen Siebener-Rhythmus zumindest spüren, ich meine, unsere Zeitangaben sind Hausnummern dafür. Aber sieben große Stufen und dann wären wir, dann sind wir, können wir der Möglichkeit nach so weit sein, dass wir, wenn wir das vollendet haben, &#039;&#039;&#039;dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Schöpfergötter stehen, von denen die Bibel spricht, die Elohim.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim sind nicht das höchste Göttliche, aber es wirkt durch sie, aber dann stehen wir auf dieser Stufe, die ganz individuell gewordenen Wesen stehen dann auf dieser Stufe und &#039;&#039;&#039;niemand weiß, wie der Kosmos sein wird, der dann ermöglicht wird durch die Menschen&#039;&#039;&#039;. Das weiß weder die Gottheit, wir wissen es heute auch noch nicht, aber wir werden es dann wirklich wissen in dem Moment, wo wir es tun. Wir werden kein Vorwissen darüber haben, sondern im Moment des Tuns werden wir es wissen und dann können wir auf neue Weise sagen: „Siehe, es war gut.“ Es entspricht dem Impuls, der aus unserem Ich herauskommt. Das ist das Interessante, wir müssen es tun und in dem Moment, in dem ich es tue, ja ins Netz getroffen; im Kleinen, so sage ich einmal, kann es der Künstler erleben, wenn er etwas macht, sei es in der Bildenden Kunst, im Gesang, in der Malerei, im Theater, wie auch immer, beim Schreiben eines Theaterstücks, eines Romans der eines Gedichtes, im Moment, wo es da ist, weiß ich, aha, ja, das ist es, genau das war der Impuls, der in mir gelebt hat, oder ich merke, ja es ist etwas davon drinnen, aber es ist noch nicht perfekt, dann probiere ich es morgen wieder und wieder, so lange, bis ich sage, ja, jetzt ist es dem so nahe gekommen wie möglich zumindest. Es ist ein &#039;&#039;&#039;ständiger Prozess&#039;&#039;&#039;, es ist ja auch dieses Tun, dieser Willensimpuls, der in einem Augenblick hereinkommt, aber um ihn in Vollkommenheit umzusetzen in der Welt, da braucht es oft viele, viele Schritte, immer wieder aufgreifen. Es gibt so viele Künstler, die selber eine ganze Menge Werke gemacht haben, aber dann gibt es vielleicht ein Werk, das immer wieder durchzieht und von dem man X-Varianten gemacht hat, weil er noch nicht ganz zufrieden war. Er sagt, das ist nur ein Aspekt davon, das ist reicher, das ist noch reicher, das zieht so durch so wie beim &#039;&#039;&#039;Goethe,&#039;&#039;&#039; nicht dass er das Thema jetzt zehnmal geschrieben hat, aber &#039;&#039;&#039;der Faust zieht sich praktisch durch sein ganzes Leben&#039;&#039;&#039; durch. Ich meine, er fängt praktisch im Grunde so um sein 21. Lebensjahr an damit und hört drei Monate vor seinem Tod auf damit. Damit ist sein Leben erfüllt im Grunde. Und das zieht sich durch die ganze Zeit und er arbeitet daran, er verändert wieder, er verbessert es wieder. Vom ersten Teil gibt es verschiedenste Varianten, das waren halt die ersten Versuche und so läuft aber auch die Weltentwicklung, nur sie läuft heute noch so, da wirkt noch vieles nach von dem alten schöpferischen Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss des Menschen nach seinem Tode auf die Naturentwicklung ===&lt;br /&gt;
Aber es kommt schon immer mehr jetzt auch in die Entwicklung der Natur hinein von dem, was aus dem Menschen-Ich kommt. Wir wirken mit, ja, nicht mit dem, was wir technisch äußerlich tun, mit dem am allerwenigsten, es hat auch einen Einfluss, aber es ist der wenigste. &#039;&#039;&#039;Der stärkste Einfluss ist der, wenn wir nach dem jeweiligen Erdenleben in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt eingehen&#039;&#039;&#039;, dann entfaltet sich diese Kraft und wird ja geradezu evolutive Kraft in der Natur draußen. Wenn man fragt, was treibt die Evolution voran, jetzt also ganz im biologischen Sinn gesehen, dann ist ja mit einem gewissen Recht es immer so geschildert, ja der Zufall spielt eine große Rolle, zufällige Mutationen, sagt man. In gewisser Weise stimmt das, und das ist gut so, weil, was wäre dann die Alternative, es wäre vorherbestimmt, d.h. es würde eine bestimmte Gesetzmäßigkeit, die es seit ewiger Vergangenheit gibt, wirken, und im Grunde, wenn wir als Menschheit weise und gescheit genug werden, könnten wir eigentlich vorberechnen, was passiert ist, aber die Gottheit weiß es natürlich, was passieren wird, sie weiß, was jetzt in 1000 Jahren für neue Tierarten auftreten werden. Nein! Das ist das alte Prinzip, das ist das alte Prinzip! Und das ist während der Erdentwicklung im Grunde von Anfang an durchbrochen worden, und das ist das Großartige, dass im Grunde ganz materialistische Evolutionslehre das erkannt hat. Das lässt sich nicht vorherberechnen, das ist das Entscheidende, dass man heute an den blinden Zufall glaubt und nicht mehr sieht, weil die Blindheit noch für das Geistige da ist, aber sie hat weggefegt damit und das ist gut so. Sie hat weggefegt, dass das alte Bild, das noch aus der Verstandesseelenzeit kommt, da ist die Gottheit, die allmächtige, die allwissende, die die Welt gestaltet, und mit dem Erdenleben des Christus ist dieses Prinzip umgedreht worden, es ist umgedreht worden, und das legt aber natürlich den Menschen auch eine große Verantwortung auf, d.h. wie die Zukunft gestaltet wird, hängt nicht von der Gottheit ab, die von außen wirkt, die sozusagen im Alten wirkt, sondern die mit, ich sage bewusst mit und nicht durch, sondern mit unserem schöpferischen Ich wirkt und vor allem im Leben nach dem Tod und bevor eine neue Geburt erfolgte, namentlich relativ bald schon in den ersten Phasen nach dem Tod, nicht gleich in Tagen oder Wochen, aber in Monaten oder in den nächsten Jahren beginnt das bereits, dass wir beginnen in die Natur hineinzuwirken und je höher wir dann aufsteigen im Dasein zwischen Tod und neuer Geburt, umso mächtiger wird dieser Einfluss auf den ganzen Kosmos draußen. Es ist natürlich wieder ein räumliches Bild und als solches nur Vergleich, aber wir steigen ja auf durch die Planetensphären bis in Fixsternsphäre und letztlich darüber hinaus, was wirklich jenseits von Raum und Zeit ist, und von dort kommen wir dann wieder herunter. &#039;&#039;&#039;Die Frage ist, wie weit wir das Bewusstsein mitnehmen können,&#039;&#039;&#039; das ist ein anderes Kapitel noch, aber &#039;&#039;&#039;wir arbeiten am stärksten an der Erde im engeren Sinne in der Zeit relativ kurz nach dem Tod und dann wieder bevor wir uns inkarnieren auf Erden, vorbereiten sozusagen unsere nächste Inkarnation&#039;&#039;&#039;, wo wir wieder heruntertauchen. Da leben wir mit unseren geistigen Gestalten, in den astralischen Kräften, in den Ätherkräften, die in der Natur wirksam sind und &#039;&#039;&#039;das bestimmt, wie die Evolution weitergeht,&#039;&#039;&#039; das fällt der Natur zu, das ist der Zufall, da regnet es geradezu geistig herunter, also ihr wisst, ich sage oft etwas Kritisches zu den Naturwissenschaften, zum Materialismus, der damit verbunden ist, aber man muss auch auf der anderen Seite sehen, dass er großartige Erkenntnisse auch bringt, die heute vielfach missinterpretiert werden im materialistischen Sinne, aber &#039;&#039;&#039;dahinter steht unbewusst ein geistiger Einschlag,&#039;&#039;&#039; ein geistiger Impuls, der aus dem Ich herauskommt. Das Ich ist halt nur verbildet durch die Bildung seiner Zeit und interpretiert das, was eigentlich total geistig herauskommt, dann &#039;&#039;&#039;in materialistischem Sinn und dann ist es halt der blinde Zufall&#039;&#039;&#039;, ja, weil der Mensch selber noch für das Geistige blind ist, daher sieht er nicht, woher ihm das zufällt, woher der Welt das zufällt, nämlich in Wahrheit durch die Menschen-Iche fällt es der Welt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ich mache alles neu“ –  alte Prinzipien ersetzen durch in Freiheit entstandene neue Geistigkeit ===&lt;br /&gt;
Also wir werden &#039;&#039;&#039;eine Evolutionswissenschaft der Zukunft&#039;&#039;&#039; bekommen, die noch ganz anders ist als unsere heutige, aber die doch als wesentlichen Kern mit dem gar nicht in Widerspruch steht, was uns heute sehr einseitig die materialistische Forschung liefert. Und das ist das Große, d.h., wenn Religionsgemeinschaften jetzt sprechen, namentlich in Amerika ist es sehr stark, weil dort eine weitaus konservativere Religiosität herrscht, großteils auch, gibt anderes auch, aber dann spricht man von „intelligent design“ in der Natur. Also man denkt, Natur ist doch so wunderbar gemacht, welche Intelligenz hat sich das ausgedacht. Also das spricht doch dafür, dass &#039;&#039;&#039;ein ewiger Schöpfergott da ist, der das alles gemacht hat und auch weiter machen wird&#039;&#039;&#039;. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, aber das ist die &#039;&#039;&#039;Geistigkeit der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, die hat gewisse Dinge vorbereitet, die presst es in gewisse Naturgesetze, die kommen, ich glaube, ich habe das schon erwähnt, dass &#039;&#039;&#039;die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die wir heute haben, die auch die Physiker erforschen und auch gewisse Gesetze des Lebendigen, die sogar bis in das Reich des Seelischen hineinreichen, haben wir &#039;&#039;&#039;von dem Alten Mond übernommen&#039;&#039;&#039;. Das war die kosmische Entwicklungsstufe, die unserer gegenwärtigen vorangegangen ist. &#039;&#039;&#039;Da hatte der Mensch sein Ich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Es war das Menschenwesen vorbereitet, &#039;&#039;&#039;sein physischer Leib war vorbereitet, seine Lebenskräfte waren vorbereitet, sogar sein Astralisches&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also das, was mit den Trieben, Begierdenkräften zusammenhängt, aber durchaus weisheitsvoll, das wurde auf diesem Alten Mond entwickelt, und das liegt heute als Naturgesetzmäßigkeit drinnen in der physischen Natur, in den Ätherkräften drinnen und im Astralischen drinnen. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas, was aus der Vergangenheit kommt und was darauf wartet, umgestaltet zu werden&#039;&#039;&#039;. Also unsere Aufgabe ist es, unser Seelisches umzugestalten, wirklich zu erneuern, &#039;&#039;&#039;altes Seelisches aufzulösen und stattdessen ein neues zu schaffen&#039;&#039;&#039;, jeder Mensch trägt dazu etwas bei, dass nämlich damit die ganze astralische Atmosphäre der Erde, ich sage es jetzt einmal vorsichtig, der Erde, aber letztlich betrifft es den ganzen Kosmos, aber zunächst einmal der Erde, dass die erneuert wird, so viel als möglich erneuert wird, es wird nicht vollständig gelingen. &#039;&#039;&#039;Vollständig gelingen wird es am Ende der sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;. Da ist dieses Wort vollendet des Christus „Ich mache alles neu!“ „Ich mache alles neu!“ Das Menschen-Ich ist mit dabei. Da darf man sich nicht vorstellen, der Christus macht es für uns. &#039;&#039;&#039;Christus macht es &#039;&#039;mit&#039;&#039; uns, er begleitet uns dabei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass dieses Entwicklungsmoment drinnen ist, diese &#039;&#039;&#039;Unvorhersehbarkeit&#039;&#039;&#039;, ja geradezu ein anarchistisches Element drinnen in der Naturentwicklung. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&#039;&#039;&#039;, es gibt keine Regel, nach der sich die Zukunft zu richten hätte. Die Regeln, die es gibt, sind die der Vergangenheit und der Weg geht im Grunde diese Regeln der Vergangenheit durch etwas Neues zu ersetzen, alles im Grunde, und etwas Höheres, eben etwas, was das Prinzip der Freiheit in sich hat, an dessen Stelle zu setzen. Die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; dem Geist nach in gewisser Weise werden ewig sein, aber sie werden nicht mehr Gebote sein, die mir von irgendwo geboten werden, sondern etwas, &#039;&#039;&#039;was ich auf individuelle Art aus mir schöpfe&#039;&#039;&#039;. Und das macht einen großen Unterschied, es macht einen Riesenunterschied, ob der Mensch es macht, weil es mir irgendwer befohlen oder angeraten hat oder weil es so Usus ist, oder ob ich es auf ganz individuelle Weise im Moment des Tuns schöpfe. In Wahrheit muss es ja aber nur mit einer abstrakten Regel alleine schaffe ich noch nichts Neues und die meisten Regeln sind, schaut euch die &#039;&#039;&#039;zehn Gebote&#039;&#039;&#039; an: Du sollst nicht..., du sollst nicht töten und so weiter. Es gibt Ausnahmen: Du sollst Vater und Mutter ehren...Es wäre fast gescheiter zu übersetzen: Du sollst Vater und Mutter nicht in Unehre setzen, „nicht“ wäre eigentlich fast richtiger noch, weil die Art, wie du es tust, die steht dort nicht drinnen, sondern es geht darum, ganz individuell den Weg zu finden. Also d.h., wie es der &#039;&#039;&#039;Christus auch sagte: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen.“&#039;&#039;&#039; Aber zu erfüllen mit dieser neuen Geistigkeit, mit diesem Prinzip der Freiheit es zu verbinden. Das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Erfahrung Hegels und Neues Denken durch die Anthroposophie Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Manchmal schaut es ja durchaus so aus, das Alte aufheben im Sinne von wegwischen, aber da sind wir wieder bei dem Dreischritt der Hegelschen Dialektik, die ich schon am Anfang erwähnt habe, &#039;&#039;&#039;aufheben im Sinne von Außerkraftsetzen, aufheben aber auch im Sinne von Bewahren, aber im höchsten Sinne es hinaufgeben auf eine höhere Stufe&#039;&#039;&#039;. Also Hegel hat das alles sehr abstrakt geschildert, es ist klar so weit, Geisteswissenschaft in unserem modernen Sinn hatte er noch nicht, aber er hat ein starkes Bewusstsein bis ins abstrakte Denken hineingebaut, und da steckt sehr viel drinnen und das ist bereits geistige Erfahrung, aus der er schreibt. Es ist nämlich nicht einfach nur Verstandesseelenphilosophie, sondern das ist bereits etwas, was darüber hinausgeht. Dessen sollten wir uns auch bewusst werden hier in Mitteleuropa, namentlich nicht nur, aber namentlich die &#039;&#039;&#039;Philosophie des deutschen Idealismus schöpft bereits aus dem Neuen&#039;&#039;&#039; oder schöpft vieles daraus aus dem Neuen, gießt es aber teilweise noch in die alten Verstandesformen, weil das Werkzeug noch nicht so da ist, aber der eigentliche geistige Kern drinnen ist bereits aus diesem Zukünftigen heraus. Es haben dann auch stark in Amerika Philosophen übernommen, Amazon zum Beispiel, um ein Beispiel zu nehmen, der sich mit Goethe sehr intensiv beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind aber alles Impulse, die ja im Grunde in der jüngsten Vergangenheit, in den letzten zwei, drei Jahrhunderten passiert sind. Menschheitsgeschichtlich ist es die allerjüngste Vergangenheit, und man muss schon sagen, dass dieses Zeitalter Goethes, mit dem kann man es wirklich gut umreißen, und zwar weltweit umreißen, das ist das Spannende, da gibt es wirklich Impulse weltweit, die von dem ausgehen. Da ist es das erste Mal so stark hereingeblitzt, auf sehr instinktive Weise im Grunde, der nächste Schritt, das wage ich jetzt zu sagen, &#039;&#039;&#039;der nächste große Schritt wird das, was durch die Anthroposophie gegeben wurde, was von Rudolf Steiner gegeben wurde&#039;&#039;&#039;. Es war ein nächster großer Schritt, ohne jetzt zu sagen, ach, wir Anthroposophen wissen alles am besten. Und besser als der Steiner hat es keiner gewusst und wird es nicht wissen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwas, aber es ist auch ein großer Impuls hereingekommen. Es gibt auch immer andere große Menschen neben Goethe ein Schiller auch steht, der mit seiner Art etwas ganz Großes hereingebracht hat, und viele andere, so gibt es das heute auch. Und ich würde mir wünschen und ich hoffe, dass es auch so ist, und ich denke, es ist auch so und wird in der Zukunft, so hoffe ich, noch mehr sein, dass es Anthroposophen gibt, die eben auch an dem mitarbeiten, &#039;&#039;&#039;den Impuls von Steiner aufnehmen und ihn schöpferisch eigenständig weiterführen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir tun Steiner am wenigsten einen guten Dienst, wenn wir Steiner einfach immer nur rezitieren, das heißt wiederholen, was er gesagt hat, und pochen darauf, so steht es. Es kann durchaus sein, dass der Impuls hereinkommt, der wieder mal total dem widerspricht, was Steiner gesagt hat. Er hat es nämlich selber dauernd gemacht, weil gerade dieses neue Denken, das kommen kann, Widersprüche bringt, die der logische Verstand nicht aushält, der sagt, entweder so oder so, es kann nicht beides wahr sein. &#039;&#039;&#039;In dem neuen Denken, das kommen muss&#039;&#039;&#039;. ist es die Quintessenz davon, dass wir das Wechselspiel, das Zusammenspiel von Gegensätzen haben, und das multidimensional sozusagen, 360 Grad rundherum. Da gibt es lauter Gegensätze, und wo der Gegensatz fehlt, fehlt eben noch was. &#039;&#039;&#039;Also eine Wahrheit, die nicht ihre genau entgegengesetzte Entsprechung findet, dann haben wir erst die Hälfte der Sache gefunden.&#039;&#039;&#039; Bumm! Stellt euch einmal vor, dass das Bildungssystem so würde. Das haben wir überhaupt noch nicht. Wir lehren den Kindern, den Jugendlichen, den Studenten: So ist es, das ist die Wahrheit. Und die ist ganz eindimensional. Und hält nur aus, so oder der Gegensatz, eins von beiden muss falsch sein. Nein, beides zusammen und mehr noch in 100000 verschiedenen Richtungen. Also unendlich viele Widersprüche in Wahrheit. Und trotzdem kein Chaos darinnen, sondern ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Im Zusammenspiel dieser Kräfte entstehen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.&#039;&#039;&#039; So vieles davon wirkt in der Natur schon drinnen, obwohl das natürlich jetzt bewusst durch die Menschheit erst seit dem Mysterium von Golgatha ergriffen werden kann. Aber in Wahrheit wirkt es als Impuls von Anfang an drinnen, wo das Mensch, der Funke des menschlichen Ichs gezündet wird, aber heute noch in einer ganz traumhaften Art, wie soll ich sagen, da ist es so, dass wir zwar nichts davon wissen, dass wir es so oder so wollen. Es scheint so, als wäre es ganz der Impuls des alten Göttlichen, das kommt. &#039;&#039;&#039;Aber es bekommt schon durch den einzelnen Ich-Funken einen anderen Einschlag.&#039;&#039;&#039; Und das wird zugelassen. Es wird zugelassen, auch um den Preis, dass der Mensch heute auch einmal auf die negative Seite zu stark ausschlagen kann und das sogar Teil des Entwicklungsprinzips ist. Wenn ihr denkt, die Zeit der Kulturepochen, dem ist vorangegangen die Eiszeit, der Untergang der Atlantis, wie es Steiner auch nennt und wie man es zu seiner Zeit genannt hat, weil zu dieser Zeit das Antlitz der Erde komplett umgestaltet wurde. Und wo Steiner ganz deutlich sagt: &amp;quot;Ja, weil Menschen gewisse Kräfte missbraucht haben&amp;quot;. Kräfte, die damals noch in einem viel engeren Zusammenhang mit der ganzen Natur standen, wir würden heute sagen auf magische Art, weil der Mensch noch nicht so wie wir ... heute, aber wir brauchen es für die Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Das Ich des Menschen befindet sich in der Welt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir glauben ja wirklich jetzt schon eingesperrt zu sein in unseren Körper. Wenn ihr im Moment eine Umfrage startet: Wo bist du? Naja, irgendwo da drinnen oder zumindest in meinem Körper! Es wird kaum jemand sagen, naja, ich bin am Saturn dort draußen und bei Alpha Centauri und sonst irgendwo da draußen. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit ist aber unser Ich&#039;&#039;&#039;, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;eigentlich am allermeisten draußen.&#039;&#039;&#039; Es wirkt natürlich bis in unseren Körper hinein. Darin wirkt es auch, aber die Quelle ist da draußen. Das Zentrum unseres Ichs ist dort, dort, dort, überall dort. Und da (&#039;&#039;zeigt auf sich&#039;&#039;) ist nur der Brennpunkt , da fängt es an zu leuchten, da wird die Kerze angezündet, das kann man nicht sehen. Aber auch die Kraft des Ich ist dort draußen in der Welt, Gesetzmäßigkeit in der Welt, in Tätigkeit und daher in dem Spruch mit der Werdelust &#039;&#039;&#039;begegnet sich die Werdelust der Natur mit unserer Werdelust&#039;&#039;&#039;. Oder es ist dasselbe in gewisser Weise. Und das heißt: Wo sehen wir uns? Schau hinaus. &#039;&#039;&#039;Schau hinaus in die Welt. Das bist du&#039;&#039;&#039;. Und der Gedanke ist nicht ganz neu. Er ist nicht ganz neu. Ich meine, dass haben schon die alten Inder gewusst. Da gibt es den berühmten Ausspruch &amp;quot;Tat Tvam Asi&amp;quot;. Ich weiß nicht, ob ich es richtig ausspreche. Ich kann kein Sanskrit. Aber die Übersetzung ist &amp;quot;Das bist du und sage das zu allen Dingen, denen du in der Welt begegnest. Das bist du. Das Göttliche in dir ist das gleiche Göttliche, das darinnen wirkt. Das ist dein Göttliches&amp;quot;. So deutlich sagen sie es nicht. Aber sie sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Was in deinem Ich ist, ist das Göttliche, und das ist da draußen auch,&#039;&#039;&#039; und das ist genau das gleiche Göttliche, und das für jeden Menschen&amp;quot;. Jeder kann in der ganzen Natur draußen sich selbst begegnen, sozusagen. Ja, wie bewusst es ist, ist eine andere Frage. Das ist halt ein langer Weg, das zu lernen, sich dessen bewusst zu werden. Es ist aber trotzdem nicht so: Aha, da bin ich ganz in mich eingesperrt und habe auch nur mehr mit mir selber zu tun. Ich habe zugleich zu tun mit allen geistigen Wesen, das heißt mit den anderen Menschen, als erstes einmal, da haben wir noch viel Nachholbedürfnis oder nicht einmal ein Nachholbedürfnis, sondern erst einmal zu schaffen, jeden Menschen als dieses geistige Wesen, das er ist, zu erfassen. Und wenn wir schon von Engeln und Erzengeln reden, wir müssen es bei den Menschen schaffen, und nicht einmal mit den Menschen, mit denen wir enger umgeben sind, sie als diese freien geistigen Wesen zu erfassen. Und daher ist das der wichtigste und größte Impuls die Freiheit des Menschen, die aber eben nicht etwas ist, ach Egoismus, ich tu, was ich will, was zu meinem Nutzen, zu meiner Befriedigung ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich tue das, was ich aus meiner unverwechselbaren Individualität der Welt schenken kann.&#039;&#039;&#039; Das ist die eigentliche Ich-Tätigkeit, die meint, dass wir für unser Ego, damit wir überhaupt den Körper überleben können, auch brauchen, ist keine Frage. Das will ich nicht gering reden und da sollen wir auch ohne Scham und Schuld zu stehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Nötiger Egoismus und Altruismus&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben, da wir auf Erden verkörpert sind, gewisse &#039;&#039;&#039;egoistische Bedürfnisse und müssen sie haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich auf das nicht achte, dann, ja dann bin ich der strenge Asket, der sich zu Tode hungert und dann weg ist. Und damit hat aber der der Weltentwicklung in Wahrheit nix gegeben. Damit hilft er der Weltentwicklung nicht. Also, das heißt aber auch bei bei allem Altruismus, der angebracht ist, müssen wir aber beinhart sagen, aber das brauche ich für mich, um überhaupt das leisten zu können. Und diese Forderung darf ich an die Welt stellen. Diese Forderung muss ich an die Welt stellen. Und das ist nichts Schlimmes. Also da darf auch im Grunde keine falsche Bescheidenheit aufkommen. Ja, das brauche ich alles nicht. Aber in dem Moment, wo es anfängt, dass ich mir damit die Möglichkeiten beschneide, geistig zu wirken in der Welt, das heißt ja bis ins Physische hinein zu wirken, aber aus meinen geistigen Impulsen zu wirken. Wenn mir das beschnitten wird, dann muss ich sagen Aufstand, das geht nicht. Ich brauche das, das, das dazu. Und das fordere ich, weil es einfach notwendig ist, es in die Welt einzubringen. Und jeder hat etwas zu geben. Jeder hat etwas zu geben. Es geht nie um Riesendinge. Man muss nicht die nächste große Erfindung machen. Darum geht es nicht. Es sind die kleinsten Dinge. In der Begegnung mit anderen Menschen, in der Begegnung mit der Natur, schon alleine wie ich eine Blume anschaue, wie &amp;lt;u&amp;gt;ich&amp;lt;/u&amp;gt; eine Blume anschaue, das ändert etwas in der Welt. Es ändert etwas in der Welt, und wenn es ein anderer dann auch anschaut, ändert es wieder die Welt. Das ist die große Erkenntnis, die Rudolf Steiner schon in seiner &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Philosophie der Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und auch in den vorbereitenden Schriften, ausgehend von dem Goethe-Studium, entwickelt hat, zunächst die Philosophie, die hinter Goethes Wirken steckt, wenn man so will, also &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie der goethischen Weltanschauung&#039;&#039;&#039;, aus dem ist seine Philosophie der Freiheit auch heraus gewachsen. Und das heißt, dort ist dieser Impuls schon drinnen. Und da ist so ganz deutlich, der Goethe selber sagt, ach, ich würde schon gerne auf große Reisen gehen, er hat seine italienische Reise gemacht, aber er ist nicht so wie Humboldt in die ganze Welt hinaus gesegelt. Und dann sagte ich, ich würde gerne dort hinausfahren, um das alles zu sehen, mit meinen Augen, und damit meint er nicht die physischen Augen alleine, sondern damit die individuelle Art es anzuschauen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Individuelle Wahrnehmungsweise zur Weiterentwicklung der Welt&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter steckt nicht nur aha, naja, dann habe ich es halt gesehen sehen und toll, aber ich sehe etwas anderes, was ein anderer überhaupt nicht sieht. Es ist der Irrglaube, dass wir selbst eben im sinnlichen Denken, wenn wir jetzt alle in die gleiche Natur hinausschauen. Weiß nicht. Zehn Menschen rutschen heute zusammen und schauen hinaus. Von mir aus so weit, dass wirklich genau die Perspektive stimmt, dass alle das Gleiche sehen. Das stimmt eben nicht, sondern wir sehen das, was wir, darüber haben wir schon öfters gesprochen, was wir seelisch geistig ergreifen davon, und darin liegt aber unsere Individualität. Das heißt, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit sieht jeder Mensch die Welt auf einzigartige Weise an.&#039;&#039;&#039; Dass wir in vielem übereinstimmen, das ist schon klar.  Das ist aber alles die Last der Vergangenheit, der Schutt der Vergangenheit. Das ist viel, das macht das materielle Dasein aus. Also dass eine Pyramide eine Pyramide ist, weiß ein jeder. Es wird kaum einer eine Kugel sehen. Dann ist wahrscheinlich irgendetwas mit seinen Wahrnehmungsorganen nicht in Ordnung. Aber die Feinheiten, die in Wahrheit das Potenzial für die Zukunft eröffnen, &#039;&#039;&#039;die Entwicklungsmöglichkeiten, die darinnen liegen, die sehen wir auf ganz individuelle Weise&#039;&#039;&#039;. Wir sehen eigentlich in Wahrheit ganz leise, heute noch ganz unbewusst die Aufgabe, die wir erfüllen könnten und das, um die Welt weiter zu führen. Das ist es eigentlich. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir die Welt anschauen, dann auch, wenn es uns nicht bewusst ist. Wir schauen sie an, um sie weiter zu entwickel&#039;&#039;&#039;n und um das zu erkennen, was wir weiterentwickeln können. Wir erkennen uns selbst in der Natur in diesem Sinne, dass wir sagen, das kann ich beitragen. Das ist noch nicht drin in der Natur. Das kann ich ihr geben. Also das ist halt noch ganz unter der Schwelle des Bewusstseins. Wir werden noch eine Weile brauchen, um uns dessen bewusster und bewusster zu werden. Das ist eine ganz wesentliche Aufgabe jetzt unseres Bewusstseinsseelenzeitalter.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Entwicklung der Schöpferkraft des Menschen: Abschneiden von alter Geistigkeit und Schaffen von Leben&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dazu zählt selbst auch das, was heute zum Beispiel die Naturwissenschaft, die Technikwissenschaften, aber auch die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften sind eigentlich Technikwissenschaften,&#039;&#039;&#039; welche allesamt die Pflanzenwelt und die Erbanlagen und die Tierwelt im Grunde mehr oder weniger mechanistisch erklären, das heißt wie etwas Totes, wie etwas Maschinelles eigentlich in ihrem Denken haben. Aber selbst mit diesem toten materialistischen Denken, wo wir jetzt &#039;&#039;&#039;Maschinen entwerfen und daraus und damit im übrigen eine neue Schöpfung hineinstellen,&#039;&#039;&#039; die Maschinenwelt, so wie sie ist, ist eine Neuschöpfung des Menschen bereits. Die Natur, selbst wenn sie viele Dinge ähnlich macht, macht sie trotzdem auf andere Weise, etwas anderes entsteht. Wir haben zum Beispiel noch keine Maschinen, die sich selbst lebendig gestalten, bis sie dann fertig sind. Fertig können sie nie sein, denn Lebewesen sind nie fertig. Es entwickelt sich, erreicht einen Höhepunkt und dann beginnt ein Abbauprozess. Das ist das Natürliche. Es werden immer die Maschinen sein, wahrscheinlich dürfen wir es dann nicht mehr Maschinen nennen. &#039;&#039;&#039;Aber es wird Schöpfungen geben des Menschen&#039;&#039;&#039; noch während der Zeit, während der wir auf Erden verkörpert sind. Und wir haben schon davon gesprochen, dass das gar nicht mehr so lang ist. Und so sechste, Siebentes, achtes Jahrtausend werden sich schon die ersten Menschen nicht mehr inkarnieren, weil sie geistig soweit sind, dass sie dessen nicht mehr bedürfen. Und von außen besehen wird es so ausschauen, dass die Menschheit ausstirbt. Das ist etwas sehr Interessantes, &#039;&#039;&#039;die Menschenwesen sind im Grunde eine sehr, sehr kurze Zeitspanne auf Erden.&#039;&#039;&#039; Es gibt also Tierarten, die es fast in unveränderter Weise seit vielen, vielen Jahr Millionen gibt. Bei den sogenannten primitiveren Tieren, z.B. bei den Fischen gibt es welche, die fast genauso so vor 100 Millionen Jahren oder 200 Millionen Jahren waren, wenig verändert. Der &#039;&#039;&#039;Mensch hat das höchste Entwicklungstempo und wird daher sehr schnell wieder verschwunden sein von der Erdoberfläche, in äußerer Form&#039;&#039;&#039;. Aber umso mehr wird er tun, um jetzt &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt heraus an der Entwicklung weiter zu arbeiten&#039;&#039;&#039; und an der Evolution weiter zu arbeiten. Und das, was ich ausdrücken wollte, sind wir dankbar auch den total materialistischen Naturwissenschaftlern, vor allem den Wissenschaftler, die sagen, der liebe Gott hat dadrinnen nichts verloren. Die sagen, nix Intelligent Design, der liebe Gott. Immer wenn wir nicht weiterwissen, greift er ein. Die gibt es ja. Manches ist natürlich auch verrückt, die eine Atheisten-Liga bilden. Aber Sie haben in gewisser Weise recht, wenn sie sagen,  auf diese alte Art zu denken ist nicht mehr richtig. Wenn Sie jetzt nur weiterdenken würden. Das Geistige, das Göttliche wirkt im Ich des Menschen. Und von dort soll es wirken, muss es wirken. Dann wären sie auf dem richtigen Weg. Aber das Alte lehnen sie heute lehnen mit Recht ab. Und alles, was das hinein schmuggeln will, hält die Entwicklung auf. Das heißt, die Geistlichen oder sonstigen, die jetzt an dem ach, &#039;&#039;&#039;der liebe Gott hat das alles so toll gemacht&#039;&#039;&#039; und so wird es in aller Zukunft sein. Er hat in der Vergangenheit Tolles gemacht, &#039;&#039;&#039;aber wir sind da, um genau das zu überwinden&#039;&#039;&#039; und etwas Neues zu machen. Es ist eine Umkehrung in dem Prozess und daher muss man das aufs höchste loben, was da hineingekommen ist, auch wenn es uns jetzt scheinbar vom Geistigen abschneidet. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses notwendige Abschneiden von einer alten Geistigkeit,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um den Aufbruch zu ermöglichen in etwas Neues&#039;&#039;&#039;. Solange wir das Alte mitschleppen, laufen wir immer mehr in eine &#039;&#039;&#039;Schein-Geistigkeit hinein. Und genau dort, dort greifen die Widersacher dann sehr gerne an, n&#039;&#039;&#039;amentlich die luziferischen, die luziferischen, die gaukeln uns immer alte Geistigkeit vor. Nein, wir sind eigentlich soweit in die Technik einmal hineinzugehen, aber diese dann weiter zu entwickeln zum Lebendigen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt es ganz dezidiert, der Mensch, wird Leben schaffen können&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Verantwortung des Menschen für Einseitigkeit der technischen Entwicklung zur Unternatur&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird Leben erschaffen können. Ich wünsche mir nicht, dass es jetzt schon passiert, weil &#039;&#039;&#039;wir einfach noch nicht so weit sind, es auch verantworten zu können.&#039;&#039;&#039; Nur wir glauben es heute, weil wir verstehen, wie wir in den Genen herumschnippeln können. Dass das entwickelt wurde, ist großartig, ist großartig. Dass wir es technisch kommerziell anwenden, ist verwerflich. Da sieht man die &#039;&#039;&#039;unheilige Ehe zwischen Wissenschaft und Kommerz&#039;&#039;&#039; irgendwo darinnen. Da fehlt noch das Bewusstsein dafür, was wir verantworten können. Bis jetzt ist die Entwicklung der Technik immer so gelaufen, dass wir es zuerst konnten und erst dann Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte später drauf gekommen sind, dass wir es eigentlich aber nicht moralisch verantworten konnten, dass es einfach Probleme macht. Und mit denen kämpfen wir heute. Und ja, wir werden es auch lernen. Wir werden es lernen als Menschheit, zumindest zum Teil. &#039;&#039;&#039;Wir werden auch Fehler machen, schreckliche Fehler&#039;&#039;&#039;, wir werden noch genug schreckliche Fehler machen, aber man muss als verantwortlicher Mensch zumindest aufstehen und sagen: Halt, so weit sind wir da noch nicht! Es wird trotzdem manches passieren. Es wird nicht aufzuhalten sein. Aber man kann zumindest es ein bisschen bremsen, bis wir soweit sind und vor allem immer wieder einfordern, dass die geistige Entwicklung Schritt hält mit der einseitig auf das Materielle gerichteten Geistigkeit. Dass die geistige Entwicklung über das auch hinaus geht, dass jeder Mensch, der sich in die Technik hineinstürzt, das heißt in die im Grunde unternatürliche Welt, in die Unternatur, wir haben es mit der Technik zu tun, was sich nach unten hin von der Naturwelt emanzipiert, was ein eigenes Reich bildet, das ist im Grunde toter als die mineralische Welt, in gewisser Weise. Und es ist keine Verfehlung, dass der Mensch sich damit beschäftigt. Aber wir müssen schauen, dass &#039;&#039;&#039;unsere geistige Entwicklung nach oben zu zur Übernatur, wenn man so will, dass die Schritt hält&#039;&#039;&#039; damit, das gehört eingefordert. Und das haben wir heute im Moment viel, viel zu wenig noch. Es ist im Moment &#039;&#039;&#039;der große Zug, einseitig in diese Unternatur hinein&#039;&#039;&#039;. Der Weg muss gegangen werden, aber er darf nicht in der Einseitigkeit gegangen werden. Das heißt, es ist im Grunde nichts von den Ideen, die da entworfen werden, grundsätzlich schlecht, sondern es ist sogar eine gewisse Notwendigkeit drinnen. Die Frage ist, wann es kommen soll und wie es dann im Detail kommt. Und das darf eigentlich nur kommen, wenn die Verantwortung des Menschen reif geworden ist dafür. Und das haben wir bis jetzt noch nicht gehabt. Die technische Entwicklung war immer so, wir können es rein technisch umsetzen, wir haben die handwerkliche Fähigkeit sozusagen dazu, es umzusetzen. Und in dem Moment, wo es nicht nur im Experiment, sondern wir es vermarkten, beginnen wir eigentlich die ganze Welt zu beglücken damit. Ohne auch nur im Geringsten uns damit auseinander zu setzen, welche &#039;&#039;&#039;Folgen es für die Natur hat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welche Folgen hat das für das soziale Leben&#039;&#039;&#039; drinnen, was ja heute nicht zu übersehen ist? Die ganze moderne Medientechnik zum Beispiel hat gewaltige soziale Folgen. Und ich sage einmal im Moment nicht immer die positivsten, aber das liegt nicht an der Medientechnologie als solche. Möchte auch dazu sagen, sie wird sich auch noch weiterentwickeln. Sie wird noch raffinierter werden. Es liegt an uns, ob wir fähig sind, sie richtig zu gebrauchen und sie richtig einzusetzen. Daran, dass sie da ist, an dem ist nichts Negatives auszusetzen, sagt Steiner selber. Selbst okay, elektromagnetische Umweltverschmutzung durch die Technik. Ja, es ist ein Entwicklungsschritt der Erde, so wie er einmal in der Natur draußen geschehen ist, als in den Lebewesen in vermehrter Form das Nervensystem und das Muskelsystem entwickelt wurde und Elektrizität eingezogen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5076s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:24:36] Vorläufiger Abschnitt 33&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Viel mehr als vorher weiß man Jede Zelle zwischen Innen und Außen ist immer gewisser gewisses elektrische Spannungsverhältnis, das es ist, begleitete Elektrizität das Leben auch von Anfang an, aber es ist viel stärker geworden, als jetzt die höheren Tiere entwickelt wurden, die ein Nervensystem und ein Muskel System haben, die zusammenspielen, so dass die Tiere frei beweglich wurden. Man muss dazu sagen, die Tiere sind aber letztlich das, was der Mensch aus sich heraus gesetzt hat, um selber höher steigen zu können. Aber, aber das sind heute ja in Wahrheit, sind aber heute auf unbewusste Art das auch die Ergebnisse dessen, was der Mensch sich selber geschaffen hat, ob er zumindest, was in Hinblick auf den Menschen geschaffen wurde, Mensch heraus gesetzt wurde, weil das nicht den Menschen drinnen sein sollte. Also wenn man die Evolutionslehre richtig versteht, ist es ja blöd, wenn man Aha, aus dem Affen hat sich der Mensch entwickelt und vorher war es weiß Gott was kommt beim ersten Einzeller arm. Alles das ist der Mensch niemals gewesen. Damit es interessant wird, ist aus sich heraus gesetzt, weil es für seine Entwicklung nicht brauchbar war in der Form, sondern er musste seine eigene Welt entwickeln. Es ist die ganzen Tierarten sind, die sich der Mensch ausgesetzt hat. Das sich stellen entwickelt es immer wieder so schön und so wie wir heute sind auch körperlich in körperlicher Hinsicht gesehen auch etwas, was ausgesetzt ist. Wir werden aufsteigen zu einer höheren Form des Menschen. Ist dann irgendwann einmal auch diese physische Körperlichkeit so nicht mehr haben wird. Und auch die Körperlichkeit des Menschen wird sich noch verändern. Verändert der Kultur. Epochen, in denen wir noch in einem solchen Körper sind, wird nicht mehr so dramatisch sich verändern. Aber. Aber es wird sich verändern, es wird sich verändern und es wird sich in ganz individueller Weise verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5222s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:27:02] Vorläufiger Abschnitt 34&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Nämlich so Im Moment ist es ja immer noch so, dass der Mensch von Inkarnation zu Inkarnation Auf den ersten Blick sieht man damit das Dass der Mensch aus der früheren Inkarnation ist kann sehr anders noch aussehen, gerade weil Inkarnationen ja auch dazu dienen, gewisse Einseitigkeiten zu entwickeln, die man mitnehmen kann, um allmählich zu einer Einseitigkeit, aber zu einer ganz individuellen Vielseitigkeit zu kommen. Also, das heißt, in einer Inkarnation habe ich wunderbare Anlage zum Musiker daraus, dass es entsprechend gebaut, und in einer anderen Inkarnation ist es wenig ausgeprägt, weniger ausgeprägt oder nicht dominant zumindest. Es wird aber das Wesentliche mitgenommen. Aber jetzt geht die Entwicklung etwas anders. Jetzt bin ich vielleicht gut in meinen manuellen Geschicklichkeit und auch ganz, ganz toll ausgebildet oder sonst was. Die vielen Inkarnationen dienen durchaus auch dazu, Einseitigkeiten zu entwickeln, die sich aber zum Schluss zu einer Gesundheit seiner Ganzheit zusammenfügen sollen. Das heißt, jeder Mensch wird am Ende seiner irdischen Inkarnationen die Leiblichkeit haben. Die ganze Individualität entspricht, sofern er nicht zulässt, dass die Widersacher dauernd zu viel herumpfuschen. Das ist es nicht, den Idealfall, wo wir es schaffen, das Wirken der Widersacher zu durchschauen und und ihnen nicht freie Hand geben, wie sie mit uns umgehen, sondern wo wir sie ansetzen in unserem individuellen Sinne, auch bis in die Gestaltung der Körperlichkeit hinein. Wer in einem physisch stofflichen Körper wirken, heutzutage magischen Kräfte mitwirken, sie wirken namentlich in den elektrischen Kräften drinnen. Aber aber die Frage ist diktiert da Ahriman mit den alten Kräften, wie das funktioniert? Oder gestalten wir es und. Das ist also, wie gesagt, schon in die Entwicklung hineingekommen. Elektrizität so damit umzugehen, ist im Prinzip nichts Unnatürliches. Und wir schaffen jetzt natürlich mit unserer Technik wieder, weil wir die größeren Zusammenhänge noch nicht erfassen und noch nicht verstehen, schaffen wir damit zunächst einmal eine unter Natur etwas, was uns also. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5396s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:29:56] Vorläufiger Abschnitt 35&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Ohne den Menschen nicht in der Entwicklung drinnen wäre und was ziemlich stark im Griff der Widersacher drinnen steckt. Aber die Zukunft geht dahin, auch diese unter Natur in dem Sinne zu erlösen, dass sie der richtigen geistigen Entwicklung dienlich ist. Und dazu wird auch gehören eben oder gehört dazu zum Beispiel mit den elektrischen elektromagnetischen Kräften umzugehen? Ja, es gehört aber dazu, immer wieder, dass da etwas krass vorgezogen wird in der Entwicklung, wo die Menschheit noch nicht reif wird. Dazu gehört natürlich auch das Verständnis. Und in ganz anderer Weise, das ist heute, geschieht der Umgang, der Umgang mit der Kernkraft, aber natürlich nicht mit der Kernspaltung, der Kernspaltung, Gesetzgebungsprozess. Aber. Prozesse anzuregen, die mit der Kernfusion zusammenhängen, die. Rein physikalisch gesehen die. Energiequelle der Sonne ist. Es ist ein Teil des Werdens der Erde, dass in Zukunft der Mai kommen wird. Da werden wir aber nicht mehr natürlich in Körper leben auf Erden. Das heißt, dieses Prinzip, dass dies diese, diese Kernfusion im großen Stil, dass wirklich die ganze Erde Sonne wird, darf natürlich erst sein fünf in ferner Zukunft. Aber es geht dorthin, es geht dort hin. Und dass wir uns jetzt beschäftigen, auch mit Kernfusion und solchen Dingen, ist daher nicht grundsätzlich was Schlechtes. Wir müssen diese Gesetzmäßigkeiten jetzt einmal von der physischen Seite her kennenlernen. Nur dann können wir sie in der Zukunft ins Geistige mitnehmen. Wir müssen etwas erkennen davon. Es ist nichts. Nichts, was grundsätzlich ganz falsch ist. Aber es ist falsch, es einfach im wirtschaftlichen Maßstab zu tun, solange die moralische Reife dafür nicht gegeben ist. Und moralische Reife bezieht ein Verständnis dessen, was bewirkt, dass in der ganzen Welt. Das ist aber keine kleine Aufgabe. Was bewirkt es in der ganzen Natur? Was bewirkt ist im ganzen sozialen Leben? Was bewirkt es ihm im Tierreich? Was bewirkt es in Pflanzenreich? Was bewirkt es in mineralischen? Und das zumindest für die Erde, für die Erdenwelt zu durchschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5574s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:32:54] Vorläufiger Abschnitt 36&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gut. Das war weit entfernt davon, das wirklich, wirklich durchschauen zu können. Und das wird auch mit der Art des Denkens, wie wir es jetzt noch in den Naturwissenschaften haben, alleine nicht gehen. Wir müssen Freunde, wenn wir das richtig machen wollen und denken, entwickeln. Dass eben auch diese moralische Komponente enthält. Hätte ich es mit einem gewissen Rechte sieht, die alte Naturwissenschaften völlig wertfrei, also ohne moralische Wertung zu geben. Naturgesetz kann ich nicht beurteilen. Ob es böse und nach den Kriterien gut oder böse. Die Schwerkraft ist nicht einfach gut oder böse, aber die Art, wie wir damit umgehen, das heißt, wie wir Technik brauchen, damit die kann gut oder böse sein. Das ist der große Unterschied. Und das heißt, wir werden lernen müssen. Zunächst mehr Maschinen, aber Maschinen, die lebendig werden. Die Lebewesen wird Lebewesen, werden, exotische Pflanzen, artiges Dasein haben und uns sogar beseelte Maschinen. Wir werden das laut Aussage von Rudolf Steiner können. Wir werden das machen. Er sagt nicht genau wann. Es wird Ansätze dazu geben, oder? Ich möchte die vorbereitende Stufe dazu. Natürlich in dem Zeitraum, solange wir noch inkarniert sind auf Erden. Aber die Wirkung der Form, die große, große Wirkung davon wird eigentlich erst dann sein, wenn es auf der Erde diese lebenden, beseelten Maschinen gibt. Und der Mensch kann immer inkarniert. Smith Bestandteile der neuen Natur sein. Es wird eine neue Natur geben, eine veränderte Natur, in der das, was aus der Vergangenheit gekommen ist, in eine neue Mineral welt, eine neue Lebenswelt, in eine neue beseelte Welt auf Erden umgewandelt sein wird. So stark wird die Veränderung sein. Der Fehler besteht nicht darin, das anzustreben, sondern der Fehler besteht nur darin, es zu machen, wenn wir in Locarno davon haben, welche Wirkungen das aufs Ganze hat. Wir. Brauchen daher eben auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5756s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:35:56] Vorläufiger Abschnitt 37&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Menschen, die sich ganz intensiv mit dem beschäftigen. Aber wir brauchen jetzt schon hier und heute und jederzeit das Gegengewicht. Das sagt Ja, aber ist das wirklich im Dienste des Ganzen oder ist es im Dienste der Widersacher? Wirkt es wirklich aufbauend oder authentisch, geistig gefördert in der Welt? Oder wirkt es nur zur Zerstörung der Welt, die wir jetzt haben? Also wie wir es zum Beispiel ganz stark mit der Kernkraft haben, die ein riesiges Problem mit der Kernspaltung schafft. Das ist, das ist pure Todesgefahr. Und das ist auch nicht die Art Technik Technologie, mit der die Erde in die Zukunft gehen kann. Aber aber eben mit der Fusions gas im weitesten Sinne. Sollte es so sein, dass wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich. Und davon ist ja auch in der Apokalypse. Theoretisch und teilweise schon auch auch dass dort die EDV mit der Sonne begleitet. Und so und so weiter. Das sind alles Dinge, die damit zusammenhängen. Soll so sein, dass durch die Gemeinschaft der menschlichen Iche in der Gemeinschaft mit dem Christus, der damit verbunden ist, soll die Erde Sonne werden. Und dann passiert etwas, was ja vom Verständnis ja dann sicher noch viel anders zu fassen ist als unser heutiges technisches Verständnis der Kernfusion. Da steckt der nur allzu viel mehr dahinter. Aber, aber das ist bereits eine ja kosmisch kosmisch schaffende Kraft. Was da dahintersteckt, mit dem werden heute noch auf Grund dieser, dieser Kraft neue Sterne, neue, neue Welten geschaffen. Überall da draußen. Es passiert. Und. Der Weg der Erde ist, selbst Fixsterne einmal zu werden, das heißt ein leuchtender Stern zu werden. So ist das materielle Prinzip dann sehr, sehr verdünnt zumindest. Und. Das Energie Prinzip muss gestärkt, aber es ist nicht einfach nur Energie die meist noch Kilowattstunden oder sowas misst, sondern es ist ein geistig schaffen, eine geistig schaffende Kraft, die sich damit verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=5926s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:38:46] Vorläufiger Abschnitt 38&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist der entscheidende Punkt. Man arbeitet ja heute schon an fusions kraftwerken und ist jetzt schon froh, wenn man die kunden aufrecht erhalten kann. Es ist jetzt unlängst ist es gelungen wieder kunden länger zu häuten. Wobei diese fusions kraftwerke kann man so nennen, die brauchen wesentlich mehr energie als sie nachher erzeugen, damit diese über das ganze Netz, damit das Netz in Anschluss auseinanderfällt. Im Grunde heißt es auf Erden Sonnenkraft einzufangen und im Zaum zu halten. Im Grunde, wenn wir ein Fusions Kraftwerk bauen, heißt es wir wir schaffen eine kleine Sonne, im Grunde ein kleines Sonnen artiges Gebilde und müssen mit irdischen Mitteln jetzt schauen, wie man das bändigen. Dass das Netz nicht frühzeitig die ganze Erde wird sozusagen. Das ist das Problem und zum Glück im Moment technisch noch nicht so weit, dass man das wirklich länger ist. Auf Sekunden schaffen. Und selbst wenn es wir müssen immer bändigen können, könnten wir die ganze nur und die Luft aus dem ganzen, wenn nicht mehr sofort, wenn wenn wir es nicht in Zaum halten können, dann dann erlischt es einfach, dann dann wird es jetzt so dünn, dass die ganze Geschichte dann und dann erlischt es wieder. Zum Glück noch weit, weit davon entfernt. Es wird in Wahrheit im grossen Stil erst gelingen, wenn wir das, das Gesetz, die geistige Reife einfach dafür haben. Und die wird im Großen dann sein, wenn wir nicht mehr verkörpert sind auf Erden, wenn auch die neue Natur wählt, die auf Erden noch entstehen wird durch den menschlichen Einfluss. Wenn die ihre Aufgabe erfüllt hat und die Welt soweit ist, dann in einen geistigen Zustand überzugehen, dann wird die erde sonne werden, dann ist die ganze erde sozusagen fusions kraftwerke. Aber eben was neues ist es dann wirklich. Aber im technischen verständnis ist das solar Fusions kraftwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6074s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:41:14] Vorläufiger Abschnitt 39&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist zu erkennen, dass es eben viel mehr ist noch als das. Und dort. Dort sieht man hinkommen und. Das heißt, worum geht es ganz stark? Es geht darum, dass wir jetzt bereits als Menschheit ganz starke geistige Kräfte in Wahrheit einsetzen. Und wir setzen sie heute ganz stark ein, um Technik hervorzubringen. Und das ist grundsätzlich notwendig für die Entwicklung. Und wir müssen den Menschen danken, die es tun. Wir müssen nur aufpassen. Dass wir es nicht im Sinne des Kommerzes dann einfach übertreiben und. Die ganze Welt mit etwas beglücken, dessen globale Auswirkungen wir noch nicht abschätzen können. Das ist das erste. Aber erforschen müssen wir es. Und wir müssen lernen, dieses wir wissen. Heute ist es so Wenn man etwas mehr vorstellt und das machen kann, dann wird es ja irgendwo gemacht auf der Welt. Und wenn es in größerem Maßstab gemacht wird, dann wird&#039;s problematisch. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen noch eine viel höhere Ethik der Technik entwickeln. Ich meine, es gibt es auch schön zu studieren. Und so weiter. Diese Technik Ethik ist etwas, was es mittlerweile bereits gibt. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung. Und das muss ganz stark werden. Es muss so weit gehen, dass Naturgesetzlichkeit und ethische Verantwortung Hand in Hand geht. Weil im Grunde geht es ja auf das hinaus, dass wir eine neue Art von Gesetzmäßigkeit hervorbringen, die. Wir Naturgesetzlichkeit. Und zugleich ethische Gesetzlichkeit ist individuell frei geschaffen. Und das Hand in Hand geht. Ah! Tschuldigung. Telefon läutet. In Klosters läuten. Niemand zu Hause. Ja. Na los. Na los. Gehen wir. Kaulsdorf zurück. A. Ja, also Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft müssen sich einmal verbinden miteinander, um, um eine Moral, eine Ethik. Immer solche Worte, ob Gebrauchtes es ist, es ist was Neues, was kommt, nämlich diese, diese Verantwortung aus der Individualität heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6267s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:44:27] Vorläufiger Abschnitt 40&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Die Ethik der Zukunft besteht eben nicht in Regeln, die von außen kommen, sondern in dem, was jeder Mensch individuell in einer bestimmten Situation aus seiner Individualität heraus schöpft. Das ist, da gibt es keine Regel, da gibt es keine Wiederholbarkeit, weshalb derselbe Mensch in einer ähnlichen Situation in der Zukunft würde wieder anders handeln. Aber aus der Verantwortung, aus der Verantwortung für die ganze Welt. Man kann ja anfangen, im kleinen Bereich den Prozess zu überschauen. Aber es ist in Wahrheit Verantwortung für die ganze Welt. Es ist in einem intuitiven Erleben, dann nicht in einem. Ich habe die Regeln gelernt, ich hab Gebote gelernt. Das ist alles Erziehungsmittel für die Menschen. Auch ethisch nicht. Mich interessiert nichts, was irgendwo aufgeschrieben steht, Regeln, die es gibt, sondern aus dem Ich kommt in der Situation. Was kann ich mit meinen speziellen Fähigkeiten in der Situation tun, um dem anderen zu helfen und das andere zur Entwicklung zu bringen? Und wenn der andere Mensch da steht, wird er etwas anderes machen müssen. Wenn er andere Fähigkeiten hat, wird eine andere Individualität ist. Und zugleich erkennen, aber auch zu spüren die Individualität des anderen Menschen oder der anderen Menschen und deren Bedürfnisse, deren Bedarf ich ja fühle, durch meine Taten. Könnte heißt. Zu schenken, zu schenken, etwas, was aber angemessen ist, auch den den Menschen, die dort sind. Es muss mir angemessen sein wie kaum etwas morgen, wozu ich gar nicht die Fähigkeit hab. Aber eben auch mit dieser Art, mit diesem frei lassenden Drinnen nimmt das Geschenk und wenn es das Nette nimmt, dann zwinge das auf. Sondern es muss ein Angebot sein, das der andere als Wahrheit annehmen kann. In einer gewissen Weise in Bewusstlosigkeit ist in dem, was du dann. Dann kann ich nicht sagen Bitte, willst du das jetzt aber trotzdem? Von der Art her ist es etwas, was sie nicht in eine bestimmte Richtung zwingt, also durchs unendlich viel noch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6424s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:47:04] Vorläufiger Abschnitt 41&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das sollten wir alles jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter werden. Diese riesige, riesige Sache. Und man muss sehen, dass vieles, was uns heute noch als aus moralisch ethisches, ethischer Sicht im Grunde als Kleinigkeit vorkommt, ist, das alles in Zukunft viel, viel bedeutsamer wird und viel gewichtiger in seiner Wirkung. Und ich sehe mit Schrecken, dass die Zeit schon wieder sehr fortgeschritten ist. Und es ist nicht ganz unbewusst, dass es so weit gekommen ist. Aber ich will trotzdem heute noch mich beschäftigen. Mit der Theodor hatte ich auch gedacht, weil es das Thema für heute das, was ich jetzt gut gesagt habe, ist der Ansatzpunkt dazu. Weil worum geht es? Wir haben also von dieser Theodora gesprochen. Es wird eine Figur aus den Mysterien der Rudolf Steiners, eine Seherin, wenn man so will, als eine Frau, die hellsichtig ist, aber aus eigenen Kräften heraus eine Art naturhafte Hellsehen, das sie in gewissen Momenten überfällt, könnte man sagen, wo sie ihr Bewusstsein für das, was sie umgibt, im Grunde völlig verliert. Sie spricht dann aus aus diesem Erleben heraus, aber ohne selbst mit ihrem Ich dabei zu sein. Sie kann sich nicht einmal noch selber erinnern daran. Es ist. Sie spricht, aber sie spricht so, als wäre sie nicht dabei. Und in gewisser Weise ist das eben auch der Fall, weil bei so einer alten medialen Fähigkeit, dass ein Medium, das ich nicht habe. Es ist also mit einem ganz, ganz. Dumpfen Bewusstsein. Es ist ein Bewusstsein, das noch tiefer ist als der Traum Schlaf noch tiefer ist als der traumlosen Schlaf. Ob das ist? Ob bewusstlos irgendwo? Nein, der ist in gewisser Weise noch bewusstlos. Und trotzdem ist ein Bewusstsein da. Aber das ist so weit und so umfassend und so groß, dass man nichts mitkriegt davon. Aber. Das, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6589s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:49:49] Vorläufiger Abschnitt 42&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Gestaltet sich nach dem, was wir heute. Unbewusst. Bewusst ist dieses Paradox ein unbewusstes Bewusstsein mit diesem unbewussten Bewusstsein mitnehmen, das aber riesengroß ist und im Grunde ja auch ganze Welten in sich einbezieht. Und aus dem heraus kommt das Sprechen des Mediums. Ich weiß nichts davon. Ich weiß, weniger ist mehr im tiefen, traumlosen Schlaf, wissend von sich selbst, ob es richtet sich nach dem, was in ihrer Umgebung, in ihrer sehr weiten Umgebung unter Umständen sich abspielt. Und das spricht sie aus, aus dem heraus, zum Beispiel mit solchen medialen Fähigkeiten. Es gab solche Erscheinungen, dass das das Medium wahrnimmt, jetzt passiert. 5000 Kilometer weit weg. Dazu, dass ein Unglück passiert. Meistens irgendwas, was Erschütterung in der Welt hervorruft. Medien können das schauen. Sie können können auch in der Zeit in gewisser Weise voraussehen. Allerdings. Beim Voraus sehen nur was als Möglichkeit oder etwas sehr Wahrscheinliches eintreten könnte, wenn alles jetzt so weiterläuft, wie es bis jetzt gelaufen ist. Das heißt, ich kann jederzeit durch die Freiheit des Menschen, der eingreift und einen neuen Impuls in ein bestehendes, das gerade nicht zu Stande kommt. Es ist daher in der alten Zeit war Prophetie leichter wird die Menschen noch weniger sich in der Zeit eingeschaltet haben, sondern vielmehr wirklich noch aus der göttlichen Vorsehung vorherbestimmt. Das ist jetzt weg. Im Prinzip ist es weg. Es ist nunmehr Nachwirkung. Tino ist. Noch ist nur Costa. Aber auch die Zukunft ist offen. Die Zukunft ist offen und daher jede Prophetie in die Zukunft kann eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzeigen kann zeigen. Dort steuert die Weltentwicklung gerade hin und es schaut so aus, als würde sie dorthin steuern. Aber das sind die Menschen, die am Ruder stehen und das auch in eine andere Richtung lenken können. Wir haben immer die Möglichkeit dazu. Und ja, diese Theodora hat diese alten Fähigkeiten über die Jammer gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6758s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:52:38] Vorläufiger Abschnitt 43&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Sie. Sie hat eine Christus Vision. Im ersten, ersten Drama. Eigentlich schon drinnen. Und die Geschichte geht so weiter. Dass ein Mensch, der ganz besonders Dr. Strate fasziniert ist, eigentlich von dieser Theodora? Zunächst einmal. Er ist Techniker, Naturwissenschaftler, der, wie viele Naturwissenschaftler gerade im 19. Jahrhundert auch von den Medien fasziniert war, das untersucht haben. Das ist ganz interessant, weil das ist ja Phänomen, dass sie studieren kann zu einem klassischen Blick, und sie spricht etwas, man merkt es. Das ist nicht nur geschauspielert. Der Doktor drückt, sie spricht so, als wäre sie nicht ganz bei sich. Also, was hat darf sie? Das ist ein Phänomen, das kann ich beobachten. Und Konstanz fasziniert mich. Und da kommt irgendwas herein. Aber woher kommt das? Und so ist es auch dieser Dr. Strate, fasziniert von dieser Theodora. Und man erfährt dann später, dass dass sie so weit zusammengekommen sind, dass sich dann letztlich im dritten Drama schon sieben Jahre lang verheiratet sind. Miteinander und. Und diese Begegnung, dieses Zusammenleben der beiden hat bei beiden Menschen etwas bewirkt. Jeder konnte dem anderen etwas geben. Und das hat es ganz unterschiedliche Wirkungen. Beim Staat war es sicher Hilfe, dass er aus seiner Verzweiflung auch herausgekommen ist. Der Verzweiflung auch gerade dort, wo ihm gewisse geistige Wahrheiten einsichtig wurden. Gerade als Fortführung des naturwissenschaftlichen Denkens er seinen ersten großen Zusammenbruch hatte, hat er im ersten Drama Wo, woher, wo kommt, wo Capesius eigentlich das ausspricht? Ja. Die Szene genauer. Erstes Drama, achtes Bild Johannes Thomasius, der große Maler, malt. Professor Capesius, der mittlerweile ein sehr guter Freund von Doktor Staat ist. Sie hatten einander im Grunde das erste Mal getroffen, ganz am Anfang des ersten Dramas, weil Sie dort bei einem geisteswissenschaftlichen, anthroposophischen Vortrag gemeinsam dabei waren. Und danach, nach diesem Vortrag, war auch diese Vision der Theodora und, und und. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=6935s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:55:35] Vorläufiger Abschnitt 44&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dieser Maler Johannes Thomasius ist ist ein Schüler. Auch im übrigen, dass Professor Capesius bekannt geworden ist, hat sich mit Geschichte beschäftigt. Aber das ist jetzt das Interessante, das Interessanteste. Johannes Thomasius malt als aus geistigem Erleben heraus, und er malt ein Porträt des Professor Capesius, das dessen Wesen so deutlich zum Ausdruck bringt, wie es eigentlich bis jetzt noch kein Mensch gesehen hat. Und Strate, der eben auch zu diesem Zeitpunkt schon länger befreundet ist mit dem Capesius, sieht durch dieses Bild noch eine ganz andere Dimension seines Freundes Capesius, die er so oft ins Gesicht geschaut hat, noch nicht entdeckt hat. Und der fragt sich Wie ist es möglich, dass das durch das Bild spricht? Wo kommt das her? Wo ist es? Und deshalb die möchte das Bild durchstoßen, kommt es von hinter der Wo ist es der Nette die deuteten darauf geklatscht sind auf der Leinwand. Ich kann sie an erkenne. Wo ist das? Ich sehe die Seele meines Freundes durch dieses Bild im Grunde wie. Wie geht es? Wie geht es. Und. Der Capesius selber versucht, ihn zu beruhigen, wird erörtert. Der Staat wird immer aufgeregter in das und und und. Na ja, der Thomasius hat sich eine andere Erkenntnis entwickelt, und aus der sieht er, dass irgendwo und und und was, was muß erkennen, dass auf jeder Entwicklungsstufe soll anders sein? Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles mein Denken nichtig. Was dann ist ja das, was heute Wahrheit ist, morgen nicht mehr wahr oder ungenügend zumindest und und und. Dann stürzt dahin, dann lasse ich mich allein und stürzt in die Welt hinaus, der Capesius eben auch, um in Welt zu holen. Und aber er ist zutiefst erschüttert, im Kern seines Wesens erschüttert. Eine wichtige Erschütterung für ihn natürlich und, und. Aber dass er irgendwie nach und nach geheilt wird von dem Irgendwo, das dauert in ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7088s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[01:58:08] Vorläufiger Abschnitt 45&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Er hat dann wieder eine Zusammenkunft später mit Capesius und erklärt den Capesius jetzt, dass allein durch sein naturwissenschaftliches Denken und durch das Entwicklungs denken auf die Idee gekommen ist ja, es muss wiederholte Erdenleben geben, es kann gar nicht anders sein. Und. Der KP gehen so die Augen auf. Ach, ich wünschte, ich hätte das selber so erkennen können. Und und und. Ist ganz, ganz positiv angetan davon. Und der Staat sagt Na, es ist fürchterlich, dass es so ist. Ich weiß, dass es so ist, und ich kann aber die Triebkräfte, die dahinter sind, nicht erkennen. Ich weiß nicht, was in meinem Schicksal waltet. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich kaum bewußte Terran, und ich weiß aber es ist unausweichlich, so zu denken. Mein naturwissenschaftliches Denken konsequent weiter Ihr weiß ich, es gibt wiederholte Erdenleben, es gibt Karma, es gibt das Schicksal, aber ich weiß nicht, wie es funktioniert, ich kann es nicht durchschauen, und ich sehe keinen Weg, dorthin zu kommen. Also folglich ist diese Erkenntnis niederschmetternd für mich. Er erkennt natürlich nicht, wo er die Freiheit drinnen hat, mit dem Karma frei umzugehen. Das ist das Nächste. Ich kann nicht erkennen, dass er ja trotz all des Karmas, das Es gibt immer die Möglichkeit, sein Schicksal frei zu gestalten. Er hat zwei bestimmte Aufgaben zu machen Der Mensch hat bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Das ist die Last der Vergangenheit. Aber wer das tut, ist ein schöpferischer Weg, den er selber gehen kann. Je weniger er selber schöpferisch dazu beiträgt, desto mehr wird er noch hingetrieben dazu. Also, das heißt unbewusst hingeführt, unbewusst in die nächste Situation geführt, in dem wieder eine Möglichkeit gibt, aufzuwachen und es selbst zu tun. Aber die Problematik ist heute auch, dass immer mehr die Widersacher da hinein spuken und versuchen, dass dieser karmische Ausgleich eben nicht oder nicht in der richtigen Weise passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7224s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:00:24] Vorläufiger Abschnitt 46&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und am schlimmsten ist es, wenn er nicht passiert. Also Deutsche wieder die riesen Gefahr. Aha, die Widersacher versprechen den Menschen ach du bist eine ganze Schicksals Last los denn Karma nämlich los! Weil der Spruch des Christus Ich habe die Sünden der Welt auf mich genommen hast eben gerade nicht. Dich erspart dir dein Karma, das heißt denn gerade gar nicht, sondern es heißt nicht Ich bewahre die Welt vor den schlimmsten Folgen dessen, was du angerichtet hast. Das heißt im Wesentlichen also ich sorge dafür, dass die Welt nicht zusammenstürzt, aber das, was du in dir selber zerstört hast, dadurch, dass du einfach falsch gehandelt hast, dass du nicht das richtige moralische Intuition hat, dass in alten Zeiten die Einhaltung der Regeln oder wie auch immer, das heißt in der Intuition oder nach der Intuition der weisen Führer gehandelt hast. Aber deine eigenen Verfehlungen, die musst du selber auflösen, weil nur du es kannst. Auch da ist schon die Wirkung drinnen immens. Auch das, dass wir individuell es zulassen, dass uns die Widersacher verführen in die eine oder andere Richtung, liegt an unserem Ich. Es war in der Vergangenheit schwach. Okay, Paulus konnten wir nicht bestehen gegen die Widersacher. Das nimmt uns aber nicht die Aufgabe weg. Genau das jetzt in der Zukunft schöpferisch ins Nichts zu schleudern. Weil diese karmische Schuld ist eine reale Verderbnis, astralische, seelische Kräfte. Und die sind in der Welt. Wenn wir sterben, legen wir das in der Welt ab und das bleibt in der Atmosphäre. Die Karma Päckchen. Die sind ja da und die sind aber nicht untätig dort, das jetzt in Archiv gespeichert zu haben und warten auf die nächste Inkarnation, dann schleicht das wiederum schon. Aber die wirken auch in der Atmosphäre und sie wirken zerstörerisch in der Atmosphäre und bis zu einem gewissen Grad, dass diese Zerstörung nicht überhand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7365s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:02:45] Vorläufiger Abschnitt 47&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das nimmt der Christus auf sich. Aber auflösen, das ist endgültig weg. Ich muss jeder Mensch selber kann, nur jeder Mensch selber. Der Christus kann es nicht. Auch da die Ohnmacht der Gottheit vom vom vom Karma kann uns niemand befreien, bis wir uns selbst. Oder wir gehen auf den Weg der Widersacher. Die Widersacher bieten uns eine Möglichkeit. Sie bieten uns somit die Möglichkeit. Ich halte das fern. Du musst es nicht jetzt und nicht morgen und nicht übermorgen tun. Und letztlich, wenn du in das Reich der Wesenheiten hinter soweit dann eingehst, dann musst du es überhaupt nicht. Dann lässt du. Das alles? Naja, wieder zurück. Wenn well in D in die in die reguläre Entwicklung der Erde und der Menschheit wird es nicht eingehen, aber es wird eingehen in die Arktis Sphäre und dort bilden diese Dinge durchaus einen fruchtbaren Boden erzeugen. Aber in dem Boden heute ist eine Substanz dieser acht Sphäre. Die achte Sphäre nährt sich davon und dies gerne bereits aufzunehmen. Und das ist dabei etwas, was daher grundsätzlich. Wenn die einzelnen Menschen, die das tun, es nicht selber auflösen. Nicht mitgehen kann mit der regulären Entwicklung. Also das heißt, nur Menschen, die dann irgendwann später noch umkehren, können dafür sorgen, dass das in diese Karma Päckchen aufgelöst werden. Und all das kann dann noch zumindest bis zum sechsten entwicklungs zustand, wie es die berühmte zahl 6666, der kosmische entwicklungs zustand sechs, der Lebenszustand sechste Form Zustand. Bis dorthin kann noch etwas aufgelöst werden. Was bis dorthin nicht aufgelöst wird, wird eben diese achte Sphäre bilden, und die geht eine ganz andere Entwicklung. Und dort werden die Menschen, die sich nicht befreien wollen oder denn sie müssen es wollen. Hilfe kann immer geboten werden, aber sie müssen es wollen. Oder sie wollen ins Reich der Widersacher dort vielleicht sozusagen eine sehr bedeutsame, eine sehr machtvolle Stellung einnehmen, aber mit Aufgabe der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7541s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:05:41] Vorläufiger Abschnitt 48&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und? Für den Menschen, der diese ganze Entwicklung noch nicht voll durchschauen kann, ist bei der Iris. Ich ist es also. Entsetzlich niederschmetternd zu sehen. Da ist ein Getriebe da, von dem ich weiß, es ist da, von dem ich mir geradezu logisch ableiten kann Es muss da sein. Es gibt die Wiederverkörperung, es gibt damit die karmische Schuld, aber ich kann sie detailliert sehen, wie es bei mir läuft, wie bei einem anderen Menschen. Ich weiß nicht, dass es da ist, das kann ich mit meiner Logik erkennen. Aber ich habe keine Möglichkeit, in den Ablauf einzugreifen, wenn ich keine Erkenntnis davon hab. Und damit ist es also, das heißt, ich fühle mich wie getrieben von blinden Mächten, und das blendet ihn aber jetzt selber für sein eigenes Ich. Wenn Sie im eigenen Ich ist die Kraft, das zu überwinden und und und weg zu kommen. Wir haben ja nicht nur das Karma aus der Vergangenheit, sondern ja gerade auch die Kraft, das aufzulösen in uns drinnen. Und ich sage mein durch das Zusammenleben mit der Theodora, durch die sieben Jahre der Ehe. Quick der Staat gewisse ja immer positiveren Zugang zu dem Geistigen und wirkt sich bei ihm auch so aus, dass er in seinen Erfindungen so dass das sehr fruchtbar ist. Er holt geistige Kräfte herein und durchaus im guten Sinne herein. Und so äußert sich das zunächst einmal und später bei der Theodora. Auf der anderen Seite ist es ähnlich heilsam für sie. Sie verliert ihre medialen Fähigkeiten und sie macht damit einen Entwicklungsschritt nach vorne. Weil um zu einem zu einer neuen geistigen Erkenntnisfähigkeit und dazu kommen zu können, muss man erst die eigenen Fähigkeiten vollkommen verloren haben. Ist dann an sich nichts, nichts schlechtes sein, wenn es nur Medien gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7692s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:08:12] Vorläufiger Abschnitt 49&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Dann ist es aber auch etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss. Vielleicht ab und zu in den Zustand. Man muss dann immer mit einer gewissen Vorsicht das nehmen, was gesagt wird. Sich freuen, wenn&#039;s so um die üblichen Wahrsager Gschicht oder das so geht. Was wird aus meinem Kind werden oder denkt, da muss man sie aufpassen? Was ja bei der Theodora nicht ist, weil sie zeigt ja ein sehr richtiges und sehr großes Bild Gott was und was nicht. Es wird ganz am Anfang der Mysterien diese Christus Erscheinung, da zeigt sie ein Ereignis von Weltbedeutung. Im Grunde ist er und und mit ihr alle Erlebnisse, die mit Weltbedeutung etwas zusammen haben. Immer besser ist die, die mit ganz persönlichen Problemen zu tun haben. Die Gefahr, dass das was ist, was aus dem Egoismus herauskommt und dadurch auch die Wahrheit sehr verzerren kann. Also dort wird&#039;s problematisch. Aber die Theodora hatte ja diesbezüglich eine riesige Reinheit, eine innerliche und aber sie macht einen Entwicklungsschritt, dass sie durch das Zusammenleben mit Strada, einem klaren Verstand und seiner Bodenständigkeit, in gewisser Weise diese alten Fähigkeiten verliert. Aber im dritten Drama kommt endlich heraus eben am 7. Hochzeitstag. Der Staat hat selber schon gemerkt, dass in letzter Zeit in den letzten Monaten so etwas sich bei ihr geändert hat. Aber sie hat Augen, was da los ist. Und jetzt und an diesem Tag sprechen sie darüber. Und sie sagt Diese Fähigkeit, die ich schon fast vergessen hab, die weg war, ist wieder aufgetaucht. Aber während sie früher, immer etwas erhebend, das Licht vor den Seligen ist, ist es jetzt etwas Bedrohliches geworden. Und. Und. Sie spürte, dass da ein unrechtmäßiger geistiger Impuls hineinkommt. Und ich glaube, ich hatte das schon das letzte Mal vorher angedeutet. Es kommt ein Impuls hinein, der damit zu tun hat, dass ein anderer protektionistischer Traum wird, den wir gesprochen haben Johannes Thomasius, der Maler, und dessen Bild im Staat, der seinen Freund Capesius erkannt hat, aber zugleich in Verzweiflung gestürzt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=7872s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:11:12] Vorläufiger Abschnitt 50&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Mit was, woher das kommt? Wie konnte sie in das Bild hineinkommen? Also dieser Johannes Thomasius, der der eigentliche, der größte Protagonist im Grunde der Damen immer die anderen sind als der große. Aber im Grunde ist das die zentrale Figur und deshalb die zentrale Figur, weil der am stärksten gezeichnet wird von den geistig strebenden Menschen, in seiner Zwiespältigkeit, in seiner Zwiespältigkeit, zwischen den wichtigsten Kräften und immer in der Gefahr abzurutschen ins Reich der Widersacher. Diese Person ist sehr umkämpft und daher ist sie aber die für unser heutiges Zeitalter, die die markanteste, die typischste Gestalt. Weil der heutige Eingeweihte hat das, und selbst wenn er ein hoher Eingeweihter ist. Es galt die sogenannte Frontlinie stehen, wandeln am Abgrund. Es ist, wie es ist, so wie das Messer Kante auf der Mauer balanciert. Und darunter ist der Abgrund. Es heißt Der, der auch von der Breiten Straße geht, ist schon auf dem Weg. Der Widersacher, der, der über diese Messers Schneide warnt und der Seiltänzer über dem Abgrund, das ist der moderne Eingeweihte, das ist der moderne, geistig strebende Mensch. Und ich sehe, wir werden mit der territorialen Geschichte noch nicht ganz fertig werden, wenn es uns jetzt wirklich zu lang sind bis 10:00, das ist der 100. Vortrag zu viel. Es ist nicht zu 100 % überziehen nicht, aber. Aber es ist zugleich eine Vorbereitung für die kommenden Sachen in der Apokalypse. Dort werden wir genau über diesen Abgrund wandern und dort versuchen hinein zu schauen und versuchen, diese Balance zu finden. Wohl wissend, dass diese Kräfte aber notwendig sind für die Entwicklung, dass der moderne Mensch, der freie Mensch, der Mensch, der aus seinem Ich heraus agiert. Aus dem Ich, das mit dem Christus verbunden ist. Wenn er nicht mit dem Christus verbunden ist, mit seinem Ich nicht ganz verbunden, dann dann hat das Ich noch nicht sich selbst erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8034s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:13:54] Vorläufiger Abschnitt 51&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber dass gerade dieser Mensch der Aufgabe hat, auf der Linie balancieren, tanzen, Pirouetten schlagen lernen soll, Purzelbäume macht da oben drauf und trotzdem nicht hinunterstürzen, aber jederzeit schauen kann. Und dieser Blick, den er wirft in den Abgrund, bringt die Erlösung des Abgrundes in beides. Mit Blick meine ich jetzt immer mehr und mehr davon zu erkennen. Dann sind wir das Licht, nämlich dass diese Finsternis. Der hält auf. Das Licht, das Licht der alten Geistigkeit. Ist das Licht, das diesen Schatten wirft. Und je mehr Lichter kommt, desto mehr Schatten ist das Licht, das der Mensch wirft, löst den Schatten auf. Und verwandelt es in etwas anderes. Immer. Anfänglich ist dieser weiter weg, ist weiter weg. Aber das nächste Mal zum Schluss Anregungen. Aber es ist das Licht gegen eine andere Qualität. Die Finsternis kriegt eine andere Qualität und es wird etwas Neues. Aus beidem könnte man sagen, es wird ein höheres Licht daraus, dass die Kraft der Finsternis auf andere Art in sich hat. Das ist das zukünftige manichäische Prinzip, sich mit der Dunkelheit zu verbinden und dadurch entsteht etwas Neues. Und das ist auch Bestandteil des des Rosenkreuzer Weges, wenn man so will, was ganz von Anfang an und ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt in stehen, als ich sagte, es kommt von oder von von christian rosenkreuzer. Dem. Geistigen. Führer. Dieser rosenkreuzer. Bewegung. Also. Dieser. Modernen. Geistes strömung. Letztlich. Es muss öffentlich über über die Geisteswissenschaft, über das Geistige gesprochen werden. Wenn die äußere Naturforschung drei Dinge entdeckt haben wird. Das erste ist durch die Spektralanalyse. Die materielle physikalische Konstitution des Kosmos, die erkannt wird, war bis dahin aus der griechisch lateinischen Zeit ist die Sternen Welt eigentlich die Götterwelt. Das ist ätherisch oder noch schlicht, schließlich australisch, also seelisch. Für die Griechen ist das nichts, was, wo die Physik etwas hineinreden hätte sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8232s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:17:12] Vorläufiger Abschnitt 52&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man die Bewegungen erkannt hat, wird tatsächlich versucht, die Sprache der Götter zu erforschen. Heute erkennt die Naturwissenschaft Aha, da gibt Zonen. Aha, da spielt aber auch was physikalisch Materielles eine gewisse Rolle. Jetzt gibt es Planeten, auch das kann man indirekt zumindest feststellen. Aha, da gibt es lauter Welten, die vielleicht irgendwie ähnlich wie unser Sonnensystem sind, vielleicht auch ganz anders. Aber es gibt Sterne und Planeten, Tausende, wahrscheinlich draußen. Ich weiß nicht, wie viele. Wie viele Exoplaneten nennt man diese Planeten, die um andere Sterne kreisen als um unsere Sonne weiter draußen? Irgendwo gibt es ihre ganze Menge, die man gesehen, aber die man mit den heutigen technischen Mitteln nachgewiesen hat. Das ist das erste. Es ist die Materialisation des Kosmos, zumindest für unser Bewusstsein. Das ist das erste. Das zweite. Dass das kommt, ist die materialistische Evolutionslehre. Der Darwinismus, und es geht darum, nämlich sowohl in dem materielle Konstitution des Kosmos Darwin das Geistige zu erkennen. Dass es eigentlich in Wahrheit geistige Kräfte sind, die dahinter stecken. Aber das ist sehr wohl. Richtig ist, dass es genau die selben materiellen Gesetzmäßigkeiten gibt wie wir. Darum aber hinter beiden, hier auf der Erde wie dort, steckt eigentlich Geistiges, die Aufgabe, die damit verbunden ist. Und darüber muss man sprechen ab dem Moment, wo es einseitig materialistisch anerkannt wird. Das zweite, das zweite Wichtige ist die materialistische Evolutionslehre, Darwinismus und was sich anknüpft, weil gerade darin höchste Geistigkeit zu finden ist, und zwar gerade die moderne Geistigkeit, die in die Zukunft führt, die aus der Freiheit heraus. Das ist das Wunderbare. Und da kann man dem materialistisch den Darwin lesen, den Haeckel lesen und weiß Gott, welche alle gekommen sind. Es ist großartig eigentlich, und man kann heutige lesen, auch wenn sie ganz Materialisten sind. Aber der Geist, der dahinter steckt, ist der moderne Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8394s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:19:54] Vorläufiger Abschnitt 53&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Das Geistige ist es, etwas zu sehen, was ja durch den Zufall passiert, was, was, was offen ist, wo die Zukunft offen, das heißt frei ist, nicht vorherbestimmt ist. Es ist das Grundprinzip da schon beim Darwin drinnen, obwohl der nur irgendwie versteckter. Ja, Zufall ist es, weil wir die Gesetzmäßigkeiten erkennen, es ja versucht wird, es beizubehalten. Aber nein, es muss doch strenge Ordnung kommen, eine strenge Kausalität. Aber das ist für uns viel zu kompliziert. Aber mittlerweile ist es längst weg. Es ist der Zufall, das geistige Muster dazu bringen zu sagen Von wo fällt es zu? Aus der Ich. Geistigkeit der Menschen in Wahrheit. Wenn wir das erkennen werden wird, wird die Evolutionslehre die Geisteswissenschaft schlechthin sein. Das Interessante ist ja bitte, wenn er vergleicht, was er für Steiner schildert den Sinn in seiner Geheimwissenschaft im Umriss, wo er schildert ihm die ganze Evolution im Grunde unseres kosmisch planetarischen Systems über sieben Stufen. Da entwickelt sich Kosmos, noch Kosmos systematisch, da entwickeln sich geistige Wesenheiten, das heißt, sie verändern sich nicht. Die Engel sind von Gott geschaffen, und so sind sie. Heute scheint diese Alle diese Wesenheiten sind Entwicklung und es gibt welche, die sich schneller entwickeln, welche, die sich langsamer entwickeln. Und aus dem Zusammenspiel dieser Wesenheiten entsteht die Welt, die wir jetzt haben. Und das wird weitergehen. Also also, das heißt, schimpft jemand Darwinismus, schimpft darüber, dass er materialistisch interpretiert, wie es Darwin selber tat, ob er er hat mehr hineingelegt, und er hatte Vorläufer. Auch er hat eigentlich nur vieles zusammengefasst, was alles im Detail schon bekannt war. Er hat sich ein Bild gemacht, aber das ist sein Verdienst, keine Frage. Oder dann Was häkelt der deutsche Evolutionstheoretiker zu Steiners Zeiten, den Steiner auch kannte und den er geschätzt hat und den er verteidigt hat gegen alle seine Kritiker, weil viele zur damaligen Zeit aus ihrer Gläubigkeit des Materialismus das ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8545s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:22:25] Vorläufiger Abschnitt 54&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und so kann es ja nicht sein. Und der Steiner ist für ihn auf die Barrikaden gegangen an dem Grunde. Und das praktisch zu der Zeit, kurz vor der Zeit, wo er, wo er angefangen hat, anthroposophische Vorträge oder damals theosophische zu halten. Und das heißt, er hatte die geistige Gesinnung der Erde, manche so näher. Der Steiner hat dann um 1.900.000 bezeichnet. Da muss ich umgekehrt werden, selbst wenn nur kurz vorher schreibt. Er lobte den größten Materialisten der damaligen Zeit, als er überall ist, und verteidigt ihn bis zum geht nicht mehr gegen alle, die jetzt den lieben Gott an irgendeinem Platz stehen lassen wollen und und und. Und das Verdienst dieser Forscher ist, dass sie diesen alten Gott hinaus gefegt haben, hinweggefegt haben, um Platz zu räumen für den wirklichen Gott, für die neue göttliche Kraft, welche das alte Bild des Göttlichen. Das ist der Punkt. Das heißt, wird die Missdeutung des wirklich Göttlichen in der, die es geworden ist. Es war einmal in der Vergangenheit so, aber das hat sich geändert. Man wird heute noch so spricht, hat Gott von Christus Impuls nichts verstanden. Also Geistliche, die jetzt wettern gegen gegen das, was im Darwinismus. Die haben ihr eigenes Christentum nicht verstanden. Sie haben nicht verstanden, dass der gewaltige Hintergrund ist, dass sich etwas gewandelt hat, dass das zentrale Prinzip unserer Erde Entwicklung ist. Wenn du jetzt sagen man bis dahin war das alte Prinzip bis, bis im Grunde irgendwo, bis, ja, bis der Mensch die Erde betreten hat und dann noch weiter bis, bis der Mensch im höchsten Sinne die Erde betreten hat durch den Christus im menschlichen Leib. Und ab da ist alles anders. Es ist alles anders. Ich mache alles neu, sagt der Christus. Und alles, was vorher war, ist aufgehoben. In drei Wochen sind von GG außer Geltung Gesetzte radikal außer Geltung gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8685s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:24:45] Vorläufiger Abschnitt 55&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Trotzdem bewahrt, um auf eine höhere Stufe hinauf gehoben zu werden. Und. Mit dem mehrmals. Bei den nächsten Vorträgen werden. Aber es liegen noch einige vor uns, denke ich. Und es wird sicher noch weitergehen mit der Theodora. Zwar wieder Puzzlestücke dazu, aber ich glaube, es ist mehr wert, sich das genauer anzuschauen. Wenn man im Grunde ganz leise menschliche Verfehlungen, für die heute der Mensch anfällig ist, zu ziemlich großen Katastrophen führen könnte, dann müsste es nicht sein. Man weiß ja nicht, wie es ausgeht. Steinhart Ihr geschrieben, es sollten mehr werden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 kam es nicht mehr dazu, dass ein fünftes Mysterien Drama zu Stande kam, das schon skizziert war. Irgendwie grob von Steiner. Und die Zukunft ist offen. Auch da. Ich finde das so genial bei dem Mystery Drama, dass wir gerne die ganze Geschichte sind. Dass jeder sich selber weiterschreiben muss im Geiste. Ist im Grunde mit dem Ende des vierten Dramas endet, im Grunde völlig offen. Man weiß nur alles das, was angepeilt wurde, kommt ins Wanken. Man weiß nicht, ob das gut gehen wird. Es ist ganz offen zum Schluss. Selbst der große Eingeweihte, der Benedictus, der das Durchgedrehte durch Dramen irrt, sich noch am Schluss erkennt a wie man näht und ist selber verunsichert. Und das ist aber der Weg der Zukunft. Wir haben einerseits die Sicherheit, uns das Ich zu bauen und wir gehen aber immer in die Unsicherheit hinein. Es gibt niemanden, der uns sagen kann Ghetto, Ghetto geht dort. Wir müssen es selber entscheiden. Wir müssen selber den Weg finden. Und wir wissen nicht, ob es der Richtige ist. Wir wissen in dem Moment, wo wir begonnen haben, mitzugehen. Also, das ist es. Und Sie und. Und. Das ist aber die Größe, die Größe des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8835s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:27:15] Vorläufiger Abschnitt 56&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Und das ist es, was uns Vertrauen geben kann. Trotzdem Wir können zwar immer wieder scheitern, nichts kann uns garantiert scheitern. Aber wir können alles, wie es nach jedem Scheitern wachsen wird. Und der Mensch sollte dankbar sein, dass er scheitern kann. Es wird der Mensch, solang er strebt. Doch wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Das ist die Kurzfassung von Goethes Faust. Am Anfang ist es der liebe Gott mit dem Teufel, mit dem Mephisto, also mit diesem luziferisch animalischen Zwitterwesen, der den, der den Vertrag schließt, hat ja versucht, den versucht, den Faust. Und wo Gott dann selber sagt der Mensch in seinem dunklen Drange sich des rechten Weges wohl bewusst. Der Mensch in seinem dunklen Drange. Wir sind noch ganz in der Finsternis. Wir fangen erst an aufzuwachen. Wir taumeln herunter. Dort geht man ins Fettnäpfchen, dort ins Fettnäpfchen. Egal, wir sind quitt. Fettsack spritzt von oben bis unten. Aber wir gehen unseren Weg. Wir gehen unsere tausenden Umwege. Und wir gehen weiter fort. Und auf das dürfen wir dauern. Und der Christus geht mit uns. Was soll uns erschüttern? Was soll uns erschüttern, wenn wir Menschen sein wollen? Und das müssen wir als Freiheit wollen. Wir kennen das, und wir werden n Riesen Kappa. Da erscheint eine riesige, führende Persönlichkeit. Individualität im Reich der Widersacher, kann man sagen. Aber wenn wir freier Mensch wird, dann sieht man nie mehr frei. Wir sind zwar führend, wir können andere Kommandieren, aber wir sind selbst unter der Leitung von irgend nen Widersacher Mächten, die da steht. Aber wir können auch den Weg in die Freiheit wählen. Und der Freiheit geht nur durch Irrungen, durch Irrungen und Verirrungen, durch durch Fehler, die wir machen, durch Wege wider die Fehler, die Folgen der Fehler auszumerzen, durch Altes geht es, durch das ganze volle Menschenleben, das wir eh irgendwo haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=pQPUW8wkSwA&amp;amp;t=8975s &amp;lt;nowiki&amp;gt;[02:29:35] Vorläufiger Abschnitt 57&amp;lt;/nowiki&amp;gt;] ===&lt;br /&gt;
Aber es geht darum zu erkennen, das kehrt zum Menschen dazu. Und es ist eine Gnade, dass wir das sagen. Es ist eine Gnade, dass wir ehren können. Es ist eine Gnade, dass wir Fehler machen können. Aber es ist eben auch das Großartige, dass wir uns noch mehr als ein Gewissen daraus machen. Können wir Gewissen Leute Kraft sein, wo wir ganz bewusst das moralische Intuition trotzdem den richtigen Weg wiederfinden, die richtige Richtung finden, auch wenn wir uns verirrt haben da drin. Das Ich ist der Kompass. Ein Kompass, der nach meinem individuellen Stern gerichtet ist. Jeder Mensch hat seinen Stern, hatte seine Sternen Region, das heißt seine, sein kosmisches Gebiet, das besonders mit ihm zu tun hat. Und das ist orientiert sich nach dem und findet seinen Weg. Egal welche Verirrung wir machen. Wir sind dieser Kompass, wir sind dieser Kompass. Das Ich ist dieser Kompass. Und der führt uns sicher und Umwege. Ist so Es kann ein Niemand versprechen, dass es immer Zuckerschlecken ist. Aber wenn wir es wollen, dann ist garantiert, dass wir durchkommen. Und scheitern werden wir nur, wenn wir irgendwann bewusst sagen Wir wollen es nicht, sondern wir wollen einen anderen Weg gehen, der vielleicht dann nicht nur, vielleicht und sicher bequemer ist. Ob er die Freiheit aufgibt und damit die Chance aufgibt, beizutragen zu einer neuen Weltordnung in der Zukunft. Von jetzt ab in die Zukunft, die wir uns noch gar nicht ausmalen können. Die sich keiner, keiner Götter sozusagen ausmalen kann, nicht einmal die Gottheit selbst. Sondern der, dem wir, wozu wir unseren Beitrag leisten können. Die Möglichkeit haben wir, und die kann uns niemand wegnehmen, außer wir selbst. Wir können uns verweigern, endgültig. Aber wir können es. Und dann darf uns eigentlich nichts mehr erschüttern. Auch wenn sicher der Weg nicht immer leicht sein wird. Aber wir können ihn gehen. In diesem Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Themenbezogene Leseanregungen=&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gabriele</name></author>
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